Gummiente ausdrucken

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Wer die verloren-gegangene Abdeckung des Batterieschachts seines Ghetto Blasters ersetzen möchte, sollte sich über eine neue Generation von 3D-Druckern informieren. Die Entwickler versprechen, dass es in einigen Jahren möglich sein soll, sich Baupläne aller Art vom Netz zu laden und dann das gewünschte Teil «auszudrucken».

Bisher eingesetzt wurden solche Geräte unter anderem von Industrie-Designern, um Prototypen von kleinen wie grossen Gerätschaften herzustellen. Mit Preisen von über CHF 120000.- für diese Drucker waren die Anwendungsgebiete auf den professionellen Gebrauch festgelegt. In den letzten Jahren sind die Kosten für deren Anschaffung aber deutlich gesunken – schon ab CHF 18000.- ist man dabei. Und die Preise sollen weiter sinken.

Wenn es nach dem Willen von IdeaLab geht, sollen zunächst kleinere Büros oder Copy Shops, später auch private Anwender den für knapp CHF 6000.- erhältlichen 3D-Drucker «Desktop Factory» anschaffen. Bis in etwa vier Jahren sollen die Preise sogar noch unter CHF 1500.- fallen. Beim Verfahren streut der Drucker zunächst ein Plastikpulver auf eine knapp unter den Schmelzpunkt vorgewärmte Rolle. Anschliessend schmelzt ein scharf-fokusierter Lichtstrahl Kunststoffpunkte auf der Rolle. Die so entstandene Ebene des Werkstücks wird durch wegblasen der nichtgeschmolzenen Teile freigelegt und auf einer Grundlage hinterlegt. Dieser Vorgang wiederholt sich solange, bis das Objekt von Grund auf zusammengefügt ist.

Ob sich 3D-Drucker bald in jedem Heim wiederfinden werden, hängt sicher vom Preis ab. Aber auch die Qualität der ausgedruckten Teile muss stimmen, denn die Abdeckung zum Batterieschacht muss ja schliesslich passen.

Links: IdeaLab
(via: The New York Times)

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