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Für Leute mit kreativen Ambitionen gedacht, ermöglichen vorgezeichnete Schablonen einen doch noch, zu einem selbstgemalten Bild zu kommen. Die Sujets waren bis anhin eher in der biederen Ecke zu finden: Landschaften, Stilleben oder der Marktstand aus Omas Kindheit.
Diesen konventionellen Motiven hat Annette Kesterson eine neue Gattung hinzugefügt: Porn-by-numbers heisst eine Serie hübscher Damen im Pin-up-Stil. Sie wollte dieser Art des Malens etwas mehr Biss verleihen und dachte sich: «Jeder mag nackte Frauen». Auf ihre Motivwahl hin hatte sie auch negative Reaktionen - einige wollten auch noch ein paar Männerbildchen haben.
Für Psychologen wäre wohl interessant, was den Hobby-Künstlern beim Ausfüllen der Felder durch den Kopf geht. Vielleicht könnten sich Geisteswissenschaftler mal mit Annette Kesterson zu einer Forschungsarbeit dazu zusammenraufen.
Links: Annette Kesterson
Interview mit Annette Keserson
(via: SuperNaturale)
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