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KISS - Keep It Simple and Stupid. Diesen Leitsatz aus dem Marketing scheinen sich immer mehr Anbieter von Elektronikprodukten zu Herzen zu nehmen. Besonders ältere Anwender - aber nicht nur - sind dankbar, wenn sie mit wenigen Schritten zum Ziel kommen. Dass aber Alter nicht auch automatisch mit Unbedarftheit gleichzusetzen ist, zeigen Untersuchungen zur Usability (Bericht auf «Fit Für Usability»). Älteren Personen gelingt es sogar besser einzuschätzen, ob ein Gerät bedienerfreundlich ist oder nicht. Und bei der Begründung ihrer Urteile schneiden sie gleich gut wie jüngere Studienteilnehmer ab.
Selbst Anbieter von Handys haben erkannt, dass Einfachheit Vorteile haben kann. Wer ärgert sich nicht auch manchmal darüber, dass er nicht rascher zu den Grundfunktionen seines mobilen Begleiters findet und sich erst durch einen komplizierten Dschungel von Menüs und Untermenüs durchackern muss? Die meisten Anbieter haben daher schon mindestens ein Modell im Angebot. Bei Sony Ericsson ist es das J110i, das sich auf wesentliche Funktionen beschränkt, die über eine einzige Taste wählbar sind. Bei Motorola heisst der Einfachkönner F3. Nach dem Motto «weniger ist mehr» wird auch hier die Einfachheit angepriesen. Nokia schickt das 3110 classic ins Rennen, wobei dessen Ausstattung schon etwas mehr umfasst: Kamera, Bluetooth, MP3-Player und Radio sind immerhin darin enthalten.
Was das bald erhältliche iPhone von Apple bieten wird, darf trotzdem interessieren …
Links: Wikipedia über Usability
Bericht auf «Fit Für Usability»
Sony Ericsson
Motorola
Nokia
Apple
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