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Welch eine Vorstellung: Elektronische Geräte, deren Batterien sich selber aufladen, ohne direkt mit dem Netz verbunden zu sein. Das Handy, der iPod oder das eigene Laptop würden nicht mehr Gefahr laufen, ihren Dienst zu verweigern, weil man vergessen hat, deren Batterien aufzuladen. Das haben die Geräte bereteits selbständig erledigt.
Dieser Vision ist ein Team des MIT ein Stück näher gekommen. Die Mitglieder der verschiedenen Forschungseinheiten (Department of Physics, Department of Electrical Engineering and Computer Science und Institute for Soldier Nanotechnologies - ISN) Andre Kurs, Aristeidis Karalis, Robert Moffatt, Prof. Peter Fisher und Prof. John Joannopoulos (Francis Wright Davis Chair and director of ISN), angeführt von Prof. Marin Soljacic, haben es geschafft, eine 60-Wattbirne über eine Distanz von mehr als 2 Meter zum Leuchten zu bringen. Und das ohne, dass die Birne via Kabel mit der stromerzeugenden Quelle verbunden ist.
Der Schlüssel zum Erfolg ist magnetisch gekoppelte Resonanz. Zwei gleichschwingende Objekte haben die Eigenschaft, Energie in effizienter Weise auszutauschen. Bei der von ihnen als «WiTricity» (Wireless Electricity) bezeichneten Methode, werden zwei elektromagnetische Schwingungserzeuger vornehmlich durch ihre Magnetfelder miteinander verbunden. Diese Methode hat den Vorteil, dass biologische Organismen kaum mit diesen Feldern interagieren. Eine für den alltäglichen Gebrauch wichtige Eigenschaft.
Die Übermittlung kann in jede beliebige Richtung erfolgen - unabhängig von räumlichen Hindernissen, die zwischen Sender und Empfänger stehen mögen. Damit wäre es sogar möglich, dass beispielsweise ein Laptop ohne Batterie auskommen könnte, solange sich das Gerät im Einflussbereich des Senders befindet.
(Quelle: MIT news, Team-Bild: MIT)
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