![]()
![]()
![]()
Das One Laptop per Child (OLPC) Project (s. Bericht bei taxipluto) und Intel haben sich nun doch noch gefunden. Noch im Mai wurden gegenseitig Gehässigkeiten ausgetauscht, die nun einem konstruktiveren Ton gewichen sind. Nicht nur das - Intel will seinen Beitrag zum Projekt in den Bereichen Technologietransfer und Bildung leisten.
Dem Ansinnen, einen einfachen und günstigen Rechner unterprivilegierten Kindern zur Verfügung zu stellen, war in der Vergangenheit auch Microsoft-Patron Bill Gates kritisch gegenüber gestanden. Sowohl bei ihm als auch bei Intel kommt das nicht nicht überraschend: Der OLPC-Rechner soll anstelle einer Microsoft-Löung mit einem speziellen Linux-System betrieben werden, und unter der Tastatur verrichtet nicht etwa ein Intel-Prozessor die Arbeit sondern einer von AMD.
Vorübergehend werden sowohl die Intel-Lösung Classmate (Bild oben rechts, für etwa 225 US-$, längerfristig etwa 200 US-$) als auch das OLPC-Laptop (Bilder oben links und mitte, für etwa 175 US-$; längerfristig etwa 100 US-$) nebeneinander weiterbestehen. Mit der Zeit sollen sich die zwei aber mehr und mehr ergänzen und verschiedene Bedürfnisse abdecken.
Links: One Laptop per Child
Design21
Classmate
(ausführlicher Bericht bei InfoWorld, Bilder: OLPC und Intel)
2 Antworten to “Intel unterstützt OLPC-Projekt”