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Zumindest für einen kurzen Moment ist die Versuchung gross, mit Hilfe des neu gekauften Laserdruckers den eigenen Bargeldbestand aufzustocken. Vorlage einscannen, etwas bearbeiten und wieder ausdrucken. Wäre nicht schlecht, wenn es so einfach wäre.
Dagegen, es so zu tun, gibt es aber einige gewichtige Argumente. Neben den offensichtlichen (richtiges Papier verwendet? Hologramm, Metallfaden, etc.) gibt es auch ein verstecktes: Gelbe Punkte. Die meisten heute im Verkauf angebotenen Farblaserdrucker versehen die Ausdrucke mit kleinen gelben Punkten. Diese dienen dazu festzustellen, wo und wann ein spezifisches Dokument ausgedruckt wurde. Darüber wie diese Codes genau funktionieren, schweigen sich die Hersteller aus.
Für den Nutzer stellt diese Praxis ein weiterer Eingriff in seine Privatsphäre dar (s. Bericht bei taxipluto). Um dem entgegenzuwirken ruft seeing yellow dazu auf, sich beim Hersteller seines Laserdruckers zu beschweren und mit unangenehmen Fragen zu löchern. Das kann aber nicht ungefährlich sein: Eine Person, wurde im Anschluss an die Nachfrage vom US-Secret Service besucht und befragt, weshalb sie die Gelben Punkte loswerden wolle.
Eingriffe in die Privatsphäre nehmen kaum merklich zu. Einen guten Überblick, wie das in elektronischen Medien abläuft, ist bei der Electronic Frontier Foundation nachzulesen.
Mein Tipp an dieser Stelle für Leute, die einen Hang zu Paranoia haben: Diesen Bericht so rasch wie möglich wieder vergessen.
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