BA zensiert boingboing

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Zensur kann manchmal bunte Blüten treiben. So wurde der Internetzugang von British Airways (BA) auf boingboing (bb), einer wirklich schrägen und unterhaltenden Blogseite, unterbunden (s. Bericht bei boingboing).

In der Begründung schreibt BA, sie habe «den Zugang zu Internet Sites geblockt, die als nicht legal oder beleidigend betrachtet werden können.» Dazu zählt auch bb.

bb nimmt an, dass BA eine Zensursoftware verwendet, wie beispielsweise SmartFilter, wie sie etwa auch von Regierungen wie Syrien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten verwendet wird. Dass es dann und wann ein nacktes Körperteil auf bb zu sehen gibt - was ich persönlich noch nicht erlebt habe -, bestreiten die Macher nicht. Aufgrund dessen jedoch anzunehmen, der gesamte Inhalt sei ungenügend, ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen.

Der Fluggast wird mit solchen Entscheiden zum unmündigen Kunden abgestempelt. Solche Zensurmassnahmen können nie und nimmer die Aufgabe von Dienstleistungsunternehmen sein.

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