


Faszinierende Miniaturen, die einem das Gefühl geben, auf einem anderen Planeten zu sein. Das ist die Welt von Kim Keever, einem in New York lebenden Künstler, dessen Arbeit manchmal als SiFi-artig oder Post-Apokalyptisch beschrieben wird.
Gezeigt werden in den mit Rauch durchzogenen, meist unwirtlichen Landschaften, gefallene Bäume, Berge, Pflanzen und Gewässer. Der Vorgang, der zum Endprodukt führt, ist aussergewöhnlich: In einem Wassertank wird die Landschaft mit Pflaster, Reflektierendem Mylar (eine Polyethylenterephthalat-Polyesterfolie) und anderen Materialien erschaffen. Anschliessend wird der Tank geflutet und das Wasser mit Farbpigmenten eingefärbt, die dann zur Illusion von Wolkenbildung beitragen. Mit Farbgels wird der Tank erleuchtet und anschliessend nimmt er das Ganze fotografisch auf. Die etwa 50 x 70 Inch grossen C-Prints hinterlassen sowohl einen Eindruck von Grösse als auch von Miniaturisierung.
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