Weniger, dafür mehr

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Mitte März hat es auf taxipluto erstmals etwas zu lesen gegeben. Seither habe ich hier Berichte zu verschiedenen Themen veröffentlicht und mein technisches Verständnis von Weblogs erheblich erweitert.

Von Beginn weg habe ich bewusst keine Einschränkung in den behandelten Themen gemacht; ganz einfach deshalb, weil ich nicht wusste, worüber ich überhaupt schreiben möchte. Im Durchschnitt habe ich es auf 23 Berichte monatlich gebracht. Nicht immer waren das freilich hochstehende Beiträge. Erstaunlicherweise sind Reaktionen in Kommentarform nicht immer dort eingetroffen, wo ich es am ehesten erwartet hätte. Andererseits haben sich Leute zu Dingen geäussert, die ich selber gar nicht so spannend fand. So unterschiedlich können Selbst- und Fremdwahrnehmung sein.

Den Blog unterhalte ich neben der Arbeit, die vorwiegend am Computer stattfindet. Der Weg ins Web ist damit kurz. Dennoch stelle ich fest, dass es mir zusehends Mühe bereitet, geeignete Beiträge zu verfassen. Nicht, weil es nichts Interessantes zu berichten gäbe. Vielmehr muss man sich irgendwann fragen, ob es auch ohne einen gehen würde - in meinem Fall tut es das wohl.

In vielen Bereichen gibt es hervorragende Blogger, die es mit ihrer persönlichen Art fertig bringen, einen ein ums andere Mal auf ihren Blog zu locken (nachhaltigBeobachtet, Mitra, Ehrensenf). Andere Blogs sind zu eigentlichen Institutionen geworden, die man als Sprungbrett zu eigenen Anregungen nutzen kann (Boing Boing, Scientific American, Metafilter). Wiederum andere mag man einfach so, ohne es erklären zu können (chaiYo, Toky Times, Geisha asobi blog).

Nein, aufhören mit Bloggen möchte ich nicht. Aber etwas kürzer treten werde ich. Die Berichte werden wohl etwas weniger, gleichzeitig sollen sie etwas ausführlicher sein. Ich verspreche mir davon wieder mehr Befriedigung beim Schreiben. In diesem Sinne alles Gute und bis bald.

3 Antworten to “Weniger, dafür mehr”


  1. 1 Renato

    Es freut mich, dass mein Blog Dich jeweils wieder anziehen kann. Ich freu mich auf Deine ausführlicheren Artikel und bin jetzt schon gespannt!

  2. 2 Reto

    Kann mich Renato nur anschliessen: freut mich, dass Du bei mir mitliest und freue mich auf weitere Beiträge von Dir. Aus meiner Sicht ist es eher ein Vorteil, für den Autor und die Leser, wenn man sich auf einige wenige Themen einschränkt, diese dafür aber vertieft behandelt. Ansonsten ist die Gefahr gross, dass man sich verzettelt - es gibt ja so viel Interessantes! - und dass man die Leser nur schwach binden kann. Was sich dann auch auf die (fehlenden) Kommentare auswirkt.

  3. 3 TaxiOne

    Hallo Renato und Reto, Besten Dank für Eure Worte. Sie bestärken mich in meinem Entschluss. Bei Euch werde ich auf jeden Fall von Zeit zu Zeit vorbeischauen. Gruss, Patrick

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