Archiv für Juli 3rd, 2007

Katze im Sack

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Für Dinge, die eigentlich niemand wirklich braucht, wird erstaunlicherweise immer wieder Geld ausgegeben - und das nicht zu knapp. Böse Zungen behaupten gar, dass die meisten Kunstwerke unserer Zeit dazu zu zählen sind. Ob dem so ist, soll an dieser Stelle nicht in Frage gestellt werden.

Schon eher in die Kategorie «ist das wirklich nötig» dürfte der Hangtimer fallen. Er zeichnet die Zeitdauer auf, die man in der Luft verbringt; beim Sprung, genau genommen. Dazu verwendet er einen Tri-Axis Beschleunigungsmesser und zeichnet für rund CHF 120.– den längsten freien Fall, die gesamte Zeit im Fall und noch weitere sinnlose (?) Daten auf. Gedacht ist er für alle Adrenalin-Junkies, die anderen zeigen wollen, weshalb sie so gut drauf sind. (via: Sci Fi Tech)

Das Zweite ist The Black Cube. Wie teuer einen das Ding zu stehen kommt, hängt von der Versions-Nummer ab - insgesamt werden 999 Kisten hergestellt. Je höher die Nummer, umso teurer das Exemplar (Nr. 82 kostet beispielsweise 104.– USD, Nr. 690 408.– USD). Was drin ist, weiss man erst, wenn man die Box öffnet. Und genau das soll der Reiz des ganzen sein. Schafft man es, die Box ungeöffnet auf dem Kaminsims stehen zu lassen oder stürzt man sich bei erstbester Gelegenheit drauf und reisst den Deckel weg? Früher hat man dazu «die Katze im Sack kaufen» gesagt. Heute kann man sich nicht mal mehr sicher sein, dass man überhaupt eine Katze für sein Geld bekommt.

Zu guter Letzt noch das web tool Flip, das Texte auf den Kopf stellt - immerhin etwas, das gratis ist. Jeglicher Text kann ins erste Feld eingegeben und anschliessen per copy/past irgendwo wieder eingesetzt werden. Da sag ich nur:

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(via: productdose)

Links: Hangtimer
The Black Cube
Flip