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Wie soll man wissen, ob der neue Roman eines unbekannten Autors ein Bestseller wird oder nicht? Wer wird bei den nächsten Nationalratswahlen Sitze gutmachen und wer wird zu den Verlierern gehören? Wie viel Geld wird Teil 3 von Kill Bill einspielen? Niemand kennt die Antworten auf solche Fragen - werden Sie vielleicht sagen. Nicht ganz; Virtuelle Börsen tun es bisweilen erstaunlich gut.
Das Vorgehen ist bei Anbietern solcher Börsen immer ähnlich - zum Beispiel bei Mediapredict: Zunächst wird ein Markt ausgesucht, den man als Konsument interessant findet. Angeboten werden entweder solche Dinge, die erst in Vorbereitung sind oder solche, die seit kurzem schon auf dem Markt vorhanden sind. Virtuelles Geld soll die Wahrscheinlichkeit der Voraussage repräsentieren. Wenn man also auf ein Buch CHF 75.– setzt, denkt man damit, dass es eine 75-prozentige Wahrscheinlichkeit besitzt, veröffentlicht zu werden. > weiterlesen ‘Virtuelle Kristallkugeln’
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