Archive für Juli, 2007



T-Shirt Marke Eigenbau

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Es muss ja nicht eine Kuh sein – was auf das T-Shirt kommt, bleibt jedem selber überlassen. Beim Cheap screen printing tutorial von Kristy ist es jedenfalls eine Kuh. Sie zeigt, wie man sich mit einfachen Mitteln ein T-Shirt mit einem individuellen Sujet bedrucken kann.

Alles was es dazu braucht, ist eine Bildvorlage, etwas Vorhangstoff (gespannt auf einen Holzring) und Leim. Damit lässt sich das Sieb für den Eigenbau-Siebdruck herstellen.

Anschliessend druckt man das Sujet mit Textilfarbe auf ein T-shirt seiner Wahl und fixiert es bei Bedarf (je nach Typ der Textilfarbe unterschiedlich). Tata! – fertig ist der Sommer-Hingucker.

Link: Tutorial von Kristy

Da schau her 0001 – Klimaanlage

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Da schau her 0001
Die vorgesehenen vier Zahlenstellen im Titel sollen andeuten, dass hier eine neue Reihe entsteht. Ob sie dereinst einmal alle vier Stellen ausfüllt, muss die Zukunft erst noch beweisen. Die erste Betrachtung ist eine kleine Ausfahrt in Autos mit und ohne Klimaanlage.

Damals
Mensch, ist das heiss; darf ich das Fenster runter drehen?
Geht nicht – vor uns fährt ein grausliger Diesel-LKW, den wir nicht überholen können.
Ahh, diese Hitze ist unerträglich. Dann gib mir mal die Trinkflasche rüber.
Ja, aber nicht zu viel trinken, sonst müssen wir gleich wieder anhalten.

So oder ähnlich hat es bei uns immer geklungen, wenn wir zu Ferienbeginn den Weg in den Süden unter die Räder genommen haben. Es war eine Tortur. Vor rund 25 Jahren sassen wir zu Dritt auf der hinteren Sitzreihe, und versuchten die sieben Stunden Autofahrt irgendwie über die Runden zu bringen. Autobahnen und Schnellstrassen gab es nur auf einigen Abschnitten der Fahrt. Der Alpenübergang war jeweils die Krönung; mir wurde regelmässig speiübel dabei. Der Preis für fünf Wochen Ferien bei unseren Verwandten im Südtirol war aus Sicht eines labilen Kindermagens hoch. > weiterlesen ‘Da schau her 0001 — Klimaanlage’

Intel unterstützt OLPC-Projekt

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Das One Laptop per Child (OLPC) Project (s. Bericht bei taxipluto) und Intel haben sich nun doch noch gefunden. Noch im Mai wurden gegenseitig Gehässigkeiten ausgetauscht, die nun einem konstruktiveren Ton gewichen sind. Nicht nur das – Intel will seinen Beitrag zum Projekt in den Bereichen Technologietransfer und Bildung leisten.

Dem Ansinnen, einen einfachen und günstigen Rechner unterprivilegierten Kindern zur Verfügung zu stellen, war in der Vergangenheit auch Microsoft-Patron Bill Gates kritisch gegenüber gestanden. Sowohl bei ihm als auch bei Intel kommt das nicht nicht überraschend: Der OLPC-Rechner soll anstelle einer Microsoft-Löung mit einem speziellen Linux-System betrieben werden, und unter der Tastatur verrichtet nicht etwa ein Intel-Prozessor die Arbeit sondern einer von AMD.

Vorübergehend werden sowohl die Intel-Lösung Classmate (Bild oben rechts, für etwa 225 US-$, längerfristig etwa 200 US-$) als auch das OLPC-Laptop (Bilder oben links und mitte, für etwa 175 US-$; längerfristig etwa 100 US-$) nebeneinander weiterbestehen. Mit der Zeit sollen sich die zwei aber mehr und mehr ergänzen und verschiedene Bedürfnisse abdecken.

Links: One Laptop per Child
Design21
Classmate
(ausführlicher Bericht bei InfoWorld, Bilder: OLPC und Intel)

Senf bleibt bissig

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Jetzt, nach zwei Wochen mit dem neuen Moderationsteam von Ehrensenf, kann man wohl sagen, dass für Katrin eine würdige Nachfolgerin gefunden wurde. Christine versteht es ebenso gut, die knackigen Sprüche der Redaktion charmant rüberzubringen, sodass das Zuschauen weiterhin Freude macht. Dass es Mark vor der Kamera eigentlich nicht unbedingt braucht, ist meine subjektive (männliche) Meinung. Frauen nehmen das neue Konzept vielleicht wohlwollender auf.

Alles andere wurde schon gesagt: Marks streckenweise etwas undeutliche Aussprache und Christines Augenbrauen, die manchmal gar oft flattern (der ausgedehnte Gebrauch des Augenaufschlags war auch schon bei Katrin zu beobachten). Das sind aber Nebensächlichkeiten, die keinem wehtun.

Die Abwechslung in Comedy-Manier vom heutigen Beitrag lockert das Ganze auf und ist ein Gewinn. Von meiner Seite: «Weiter so!»

Link: Ehrensenf

Im Zahlengarten

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Dealer laufen Gefahr, ins Gefängnis zu kommen. Werden sie beim Handel ihrer Wahre erwischt, geht es ihnen an den Kragen.

Wenn dem so ist, wird wohl bald die Polizei bei mir an die Türe klopfen. Obwohl der ganz grosse Hype rund um die Sudoku-Religion etwas abgeflacht ist, hat das Spiel immer noch Suchtpotential.

Im Netz sind unzählige Anbieter mit Online-Spielen zu finden. Besonders gut gefällt mir Sudoku Garden – alleine schon des Namens wegen. Neben den täglich neuen Zahlenrätseln gibt es dort auch sonst noch allerlei Wissenswertes rund um die «Droge».

Weitere Spiele-Seiten finden sich über die Open Directory; zum Beispiel Sudoku Masters, das ohne viel Schnickschnack auskommt. Auch hier gilt das Gleiche wie für Sphere (s Bericht bei taxipluto): Spielen auf eigene Gefahr!

Links: Sudoku Garden
Sudoku Masters
Wikipedia über Sudoku
Spiele-Links in der Open Directory

Rudernde Schafe, fliegende Schweine

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Nach den Readymechs (s. Bericht bei taxipluto) kann man mit den Bastelbögen von Flying Pig seine Kollektion an skurrilem Papiergetier erweitern. Darunter sind lustige Figuren, die sogar über Kurbeln zum Leben erweckt werden können.

Die Fragen, weshalb ein Schaf im Boot rudern muss oder wie ein Schwein zu Flügeln kommt, kann man beim Basteln selber beantworten. Ganz toll ist Paper Cuckoo (s. Film) wo zur Bewegung auch noch ein Flötenton dazukommt.

Links: Readymechs
Flying Pig

Was isst die Welt?

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Bilder sind halt doch die besseren Zahlen. Wie das? Wem graut nicht vor Statistiken, die durch nackte Zahlen vermittelt werden? Schon viel angenehmer sind Grafiken – ob in Kuchen- oder Balkenform ist nicht so wichtig. Noch besser sind in manchen Fällen Bilder.

Das haben sich zumindest Peter Menzel und Faith D’Aluisio gesagt. Sie haben zusammengetragen, was die Welt so alles isst; in einer Woche, genau genommen. Rund um den Globus haben sie Familien inmitten der Fülle an Lebensmitteln fotografiert, die diese innert Wochenfrist vertilgen.

Dabei sind unspektakuläre Bilder entstanden, die an frühe Aufnahmen aus der Kolonialzeit von Ureinwohnern Afrikas erinnern.

Bei all den schönen Bildern ist eine Zahl dennoch von Interesse: Sie repräsentiert das, was die Wochenration kostet. In Ägypten sind das rund 69$, im ecuadorianischen Tingo nur etwa die Hälfte. Die Kalifornier brauchen 160$ und die Deutschen gar 500$.

Ein schönes Buch im Verlag Ten Speed Press mit dem Titel «Hungry Planet».

Links: Hungry Planet bei Ten Speed Press
Bilder aus dem Buch
(via: Geisha Asobi Blog)