Archive für August, 2007



Reingehört im August

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Valgeir Sigurdsson - Ekvílibríum (Release 10.10.07)
Wer an Island denkt, dem fällt gleich die feenhafte Elektoprinzessin Björk ein. Das Land hat aber noch weitaus mehr zu bieten. Beispielsweise Valgeir Sigurdsson, der den kühlen Norden in eine Handvoll leichter Songs gepackt hat. Mit wenig Mitteln schafft er Atmosphäre und Intimität. (via arte.tv)

Link: bei mySpace

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Misha - Teardrop Sweetheart
Auf dem Weg von Taipeh nach New York kann so einiges Passieren. Überstanden haben die Zwei den Weg von Misha gut. Im Gepäck mitgebracht haben sie den Pop-Sound aus den 60ern und ihn in New York mit Elektronik vermischt. Musik mit Feel-good-Faktor zum unbeschwerten Plaudern. (via arte.tv)

Links: bei mySpace
Tomblab

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Architecture in Helsinki - Place Like This
So schräg wie der Bandname klingt auch die Musik zeitweilig. Mit Architektur oder Helsinki haben die Chaoten aus Melbourne gar nichts zu tun. Die Musik ist aber nicht disharmonisch. Schräg aber schon. Ein Interview gibt es übrigens bei Sellfish. (via motor.de)

Link: Zuhause

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Beach House - Beach House
Wer auf psychedelischen Sound steht, dürft bei Beach House richtig liegen. Reduktion heisst hier das Zauberwort. Ätherischer Gesang schwebt über sparsam eingesetzten Rhythmen. (via motor.de)

Links: Zuhause
bei mySpace

Blogs sind unschuldig(er)

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Entgegen Aussagen, dass amerikanische Militärblogs ein Sicherheitsproblem sind, zeigt sich nun, dass offizielle Militärseiten das grössere Problem darstellen (s. dazu auch Bericht bei taxipluto).

Eine Studie, die zwischen Januar 2006 und Januar 2007 durchgeführt wurde, zeigt, dass 1813 Brüche auf 878 offiziellen Websites lediglich 28 Verfehlungen auf 594 unterschiedlichen Blogs gegenüber stehen.

Laut einer Aussage von Marcia Hofmann von der Electronic Frontier Foundation, welche die Daten erhoben hat, «ist es wohl klar, dass offizielle Seiten der Militärs das tatsächliche Problem darstellen, nicht Blogs.»

Link Bericht bei Wired
(via: Boing Boing)

Skype gegen iChat

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Wie ich sehe, ist Skype immer noch down. Da sag ich nur iChat. Einfacher, besser, lustiger und funktioniert tadellos.

Nachtrag Skype ist seit 11 h (19.08.07) wieder da. Ich bleib trotzdem bei meiner Meinung …

Liste der Listen

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Ordnungsliebende Menschen neigen dazu, ihr Leben mit Hilfe von Listen zu erleichtern. Was festgehalten wird, geht nicht verloren. Auch in News-Seiten und in Blogs sind sie beliebt. Hier eine kleine Liste interessanter Listen:

100 Websites You Should Know and Use
The Top 100 Alternative Search Engines

Online Music: 90+ Essential Music and Audio Websites
Top 5 Online Music Streaming Services: The Velvets Test

The Top 10 travel websites

50+ Tools For The WordPress Admin
Nützliche Services und Konzepte für Webmaster
It-Masterlist: Die Liste der Listen

Nachtrag WORDPRESS GOD: 300+ Tools for Running Your WordPress Blog

Wikipedia-Manipulationen offen gelegt

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Wikipedia hat Brockhaus und Co. das Fürchten gelernt. Aber nicht nur die Herausgeber von Lexika haben ihre Mühe mit der Online-Enzyklopädie. Auch Firmen oder Institutionen beschäftigen sich aus Eigeninteresse mit dem beliebten Nachschlagewerk (s. auch Bericht bei taxipluto)

Dabei machen sie handfeste Interessen geltend. Wer in welchem Umfang Einträge der eigenen Firma oder Institution oder auch von anderen frisiert, zeigt ein Online tool. Die meisten Veränderungen werden aufgrund von Fehlern in der Schreibung von Ausdrücken oder in Ungenauigkeiten von Tatsachen vorgenommen.

Unter den Urhebern (zumindest muss man das annehmen - stehen doch die Computer an den angegebenen Orten) sind Firmen wie Pfizer, Wal-Mart oder ExxonMobil, News-Services wie Fox News oder die New York Times aber auch ideologische Kreise wie der Vatikan oder die Church of Scientology.

Neben den harmlosen Änderungen gibt es auch andere, die unangenehme Tatsachen entfernen oder solche, die Berichte korrigieren, die das Ansehen schädigen könnten.

Dabei sind schon einige interessante Dinge hervorgekommen. So hat sich beispielsweise der Vatikan am Eintrag über Sinn Fein’s Gerry Adams hergemacht. Andere Einträge wurden von CIA-Computern aus oder von Computern in Büros, die von politischen Parteien unterhalten werden, abgeändert. Bei Nachfragen bei den entsprechenden Verantwortlichen geben sich diese jeweils schwammig. Niemand will so richtig zugeben, dass Angehörige der eigenen Institution womöglich Änderungen vornehmen. Und wenn sie es tun, dann immer aus persönlichen und nicht aus institutionellen Gründen.

Links: Bericht bei BBC
Wikiscanner
Wikidgame

Deutschschweizer Zeit

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Die Gegend um Basel hat so einige Schätze zu bieten, die es Wert sind, gehoben zu werden. Darunter zum Beispiel das Museum für Musikautomaten in Seewen, das nicht nur für das, was in den Räumen gezeigt wird sondern auch dafür, worin das Gezeigte präsentiert wird, Aufmerksamkeit verdient.

Noch bis 28. Oktober 2007 wird in den Räumen, die vom Architekturbüro Schwob & Sutter Architekten um einen sehenswerten Erweiterungsbau ergänzt wurden, Deutschschweizer Uhrmacherkunst gezeigt.

«Die Ausstellung erlaubt Einblicke in die umfangreiche Uhrensammlung des Bundes, die im Museum für Musikautomaten aufbewahrt und betreut wird. Ergänzt durch einige Leihgaben aus anderen Museen sind eine Turmuhr, Standuhren, Konsolenuhren, Kommodenuhren, Tischuhren und Taschenuhren zu sehen - rund 80 Objekte, die von Mitte des 16. bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts alle in der Deutschschweiz entstanden.»

Museum für Musikautomaten

Sammlung Dr.h c. H. Weiss-Stauffacher
Bollhübel 1
4206 Seewen
Tel. +41 61 915 98 80
Fax +41 61 915 98 90

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, 11.00 bis 18.00 Uhr
Für Gruppen mit exklusiver Führung ist auch ein Besuch des Museums ausserhalb der Öffnungszeiten, das heisst vor 11.00 und nach 18.00 bis 20.00 Uhr möglich.

(Bilder: Museum, Schwob & Sutter Architekten - Uhr, Museum für Musikautomaten)

Kooperation zahlt sich aus

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Auf lange Sicht ist Zusammenarbeit der bessere Weg als der Alleingang. Das ist die einfache Aussage der Studien Dr. Nowaks, Direktor des «Program for Evolutionary Dynamics» an der Harvard University.

In früheren Veröffentlichungen hat er bereits dargelegt, dass Zusammenarbeit (oder Kooperation) neben Mutation und Auslese (oder Selektion) eines der drei grundlegenden Prinzipien der Evolution ist. Mutation und Auslese sind dazu fähig, eine Spezis zu wandeln, sie mit neuen Eigenschaften auszustatten wie Glieder oder Augen. Aber alleine Zusammenarbeit ist dazu im Stande, Leben auf eine neue Stufe der Organisation zu heben.

Forschungsanlage
Die Frage ist nun, wie sich im Wettstreit stehende Individuen dazu angehalten werden können, miteinander zu kooperieren, um ein höheres Ziel zu erreichen. Um diese Frage, auch in Bezug auf biologische Systeme, zu beantworten, hat er sich des Spiels Gefangenendilemma (Prisoner’s Dilemma) bedient (s. Beschrieb ganz am Ende des Berichts).

In einer speziellen Version des Spiels traten Teilnehmer in einem Wettstreit jeder-gegen-jeden an und hatten die Wahl entweder zu kooperieren oder nicht. Dabei konnten sie früher gemachte Entscheidungen widerrufen. Auf Grundlage ihrer Entscheidungen wurden sie belohnt; die erfolgreichsten konnten eine Stufe weitergehen.

Verhalten
Dabei trat ein oft wiederkehrendes Verhalten zu Tage, das Dr. Nowak mit «Erfolg/bleiben» und «Misserfolg/wechseln» umschreibt: Waren Spieler in der vorangegangenen Runde erfolgreich, taten sie dasselbe in der neuen. Das Gegenteil taten sie bei Misserfolg - sie wechselten. Unter gewissen Umständen führte diese Strategie zu Kooperationen, indem sie unter den Spielern zur Regel wurde, unabhängig von kurzzeitigen Misserfolgen. > weiterlesen ‘Kooperation zahlt sich aus’

Artenschutz für Apfel-Taste

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Dass es in Flora und Fauna das grosse Artensterben gibt, ist längst bekannt. Auch auf dem Meeresgrund der Tiefsee soll es immer mehr aussterbende Tiere geben.

In der Pflanzenwelt sind es alte Getreide- und Gemüsesorten, die bald nur noch als Samen zur Verfügung stehen und in einer modernen Arche Noha auf Spitzbergen eingelagert werden.

Das alles sind nachvollziehbare Befürchtungen. Aber auch unter Mac Usern gibt es spezifische Ängste. So soll auf den neuen Aluminum-Tastaturen die Befehls-Taste mit dem Firmen-Logo fehlen. Um das zu verhindern, sammelt die Petition eines deutschen Blogs Unterschriften. Obwohl die Taste für die Kommunikation unter eingefleischten Macianiern eine grosse Erleichterung ist, muss man sich dennoch fragen, ob da die Prioritäten nicht falsch gesetzt werden …

Lieber Taste als Gemüse?

Nicht nur fürs Gewissen

Mit unserem Konsumverhalten tragen wir massgeblich dazu bei, wie sich verschiedene Zweige unserer Gesellschaft entwickeln. Angefangen bei Produkten, die wir für das tägliche Leben benötigen über die Wahl unseres Fortbewegungsmittels bis hin zur Ausgestaltung unserer Freizeit.

Wie weit man mit Bio, ÖV und Co. gehen will, muss man selber entscheiden. Wichtig scheint mit, nicht einfach den bequemsten Weg zu gehen, sondern ab und zu innezuhalten und auch Gewohnheiten zu hinterfragen. Das ist zwar nicht immer ganz einfach, tut aber hinterher gut.

Im Bereich Konsum gibt es eine Reihe interessanter Bücher, die einen bewussten und ethisch vertretbaren Umgang mit unserer Umwelt aufzeigen. Hier eine kleine Auswahl:

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50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Welt zu retten und wie Sie dabei Geld sparen
Andreas Schlumberger, Heyne Verlag, 2006, ISBN: 978-3-453-68515-4
Der Verlag schreibt über das Buch: «Ist diese Welt noch zu retten? Hier steht, wie jeder Einzelne dazu beitragen kann. Ob im Haushalt, im Garten, auf Reisen oder beim Einkaufen: Andreas Schlumberger hat 50 ganz konkrete und leicht umsetzbare Tipps für den Alltag parat, die helfen, die Natur zu schützen, natürliche Ressourcen zu erhalten, und die – als positiver Nebeneffekt – auch noch die Haushaltskasse entlasten.» > weiterlesen ‘Nicht nur fürs Gewissen’

Flickr-Bilder kommerziell nutzen

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Es ist verlockend: Flickr mit den gewünschten Suchwörtern füttern, eine Auswahl treffen und die Anzeigenkampagne starten. Wenn es so einfach wäre, hätten Bildagenturen bald nichts mehr zu tun. Das ist aber nicht der Hauptgrund, weshalb man fremdes Bildmaterial nicht einfach für eigene Zwecke verwenden darf.

Das Recht am eigenen Bild funkt hier in die Creative Commons Regeln stärker hinein, als man denken könnte. Am konkreten Beispiel einer Werbekampagne von Virgin Mobile Australia Are jou with us or what?, bei der Bilder eines Mädchens von Flickr verwendet wurden, zeigt Carsten Ulbricht in seinem Bericht, welche Stolpersteine bei der Verwendung von Bildern aus Bildportalen lauern. Er macht das zwar aus Sicht deutschen Rechts. Für andere Länder dürften aber ähnliche Regeln gelten. Auf Flickr gibt es zur Werbekampagne mittlerweile eine rege Diskussion.

Das zusammengafasste Fazit Ulbrichts lautet: Ein genauer Blick auf die jeweils verwendete Creative Commons Lizenz ist wichtig. Ebenso muss berücksichtigt werden, dass diejenigen, die Bilder bei Portalen zur Verfügung stellen, nicht immer auch die Rechteinhaber des Bildmaterials sind.

(via: digital:next)