Archive für September, 2007

Blog Action Day – 6000er Grenze

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Innerhalb der letzten 10 Tage sind über 1000 weitere Blogs hinzugekommen, die am Blog Action Day teilnehmen werden (s. Bericht von taxipluto).

Schon jetzt sollte sich jeder Blogger überlegen, wie er das Thema Umwelt in einem Bericht abhandeln könnte. Am Veranstaltungstag, dem 15. Oktober 2007, werden dann zur selben Zeit alle Berichte veröffentlicht. Zur Teilnahme kann man sich hier anmelden. Also ran an die Tasten!

Hier bisher erschienen:
Blog Action Day – noch 27 Tage
Blog Action Day

BA zensiert boingboing

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Zensur kann manchmal bunte Blüten treiben. So wurde der Internetzugang von British Airways (BA) auf boingboing (bb), einer wirklich schrägen und unterhaltenden Blogseite, unterbunden (s. Bericht bei boingboing).

In der Begründung schreibt BA, sie habe «den Zugang zu Internet Sites geblockt, die als nicht legal oder beleidigend betrachtet werden können.» Dazu zählt auch bb.

bb nimmt an, dass BA eine Zensursoftware verwendet, wie beispielsweise SmartFilter, wie sie etwa auch von Regierungen wie Syrien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten verwendet wird. Dass es dann und wann ein nacktes Körperteil auf bb zu sehen gibt – was ich persönlich noch nicht erlebt habe -, bestreiten die Macher nicht. Aufgrund dessen jedoch anzunehmen, der gesamte Inhalt sei ungenügend, ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen.

Der Fluggast wird mit solchen Entscheiden zum unmündigen Kunden abgestempelt. Solche Zensurmassnahmen können nie und nimmer die Aufgabe von Dienstleistungsunternehmen sein.

Wikipedia mit Qualitätssicherung

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Die grosse Stärke war bislang auch das grösste Problem der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia: Selber Artikel schreiben oder bearbeiten. Währendem die Offenheit erst zum rasanten Wachstum von Wikipedia geführt hat, birgt sie andererseits die Gefahr, dass jedermann mutwillig unsinnige oder tendenziöse Änderungen an einem Artikel vornehmen kann.

Die Selbstregulierung hat es bislang in den meisten Fällen geschafft, dass grobe Manipulationen wieder rückgängig gemacht wurden. Zudem ist seit einiger Zeit der Wikiscanner aktiv, der alle Manipulationen offen legt (s. Bericht bei taxipluto).

Um aber auch einzelne destruktive Veränderungen zu vermeiden, hat die deutschsprachige Wikipedia ein neues Konzept zur Kennzeichnung vertrauenswürdiger Inhalte entwickelt. In einer Pressemitteilung vom 24. September 2007 werden zwei Arten von Markierungen erwähnt:

1. Gesichtete Version Diese Artikel sind frei von Schmierereien. Damit sollen auf einfache Weise verunstaltete Seiten von der Veröffentlichung ferngehalten werden, indem eine Abgrenzung zu den gekennzeichneten zustande kommt.

2. Geprüfte Version Das sind Artikelversionen, die nach Meinung der Prüfer keine falschen Aussagen und keine verfälschenden Lücken beinhalten. Zum Prüfer werden Benutzer ernannt, die sich durch ihr Fachwissen ausgezeichnet haben.

Das neue System soll ab November 2007 aktiv sein.

via

Schieflage

Nach dem WordPress-Update von 2.x auf 2.3 zickt mein Blog etwas herum. Besonders die Archives-Seite legt nicht das gewohnte Verhalten an den Tag. Ich versuche, das Problem zu lösen. Bis dahin bitte ich um Nachsicht.

Nachtrag 1 An dieser Stelle möchte ich vor Problemen warnen, die im Zusammenhang mit erwähntem Update entstehen können. Verschiedene Plugins und Themes vertragen sich mit der neuen Struktur nicht. Daher erst abklären, ob das eigene WordPress-Theme 2.3-tauglich ist.

Nachtrag 2 Das eine Problem mit dem Archiv habe ich gelöst. Die Tag-Cloud ist bei der Umstellung leider bachab gegangen. Werde sie in den nächsten Tagen mal wieder steigen lassen.

Nachtrag 3 Wer mehr über die Neuerungen von WordPress 2.3 wissen möchte, sollte sich den Bericht Zehn Dinge die du über WordPress 2.3 wissen solltest ansehen.

Nachtrag 4 Tata! Die Tag Cloud ist wieder am Himmel. Mit dem Widget New Tag Cloud und den zuvor von Simple Tags importierten Tags war das ein Kinderspiel. Neue Tags lassen sich beim Schreiben neuer Berichte einfach durch das Plugin Click Tags erstellen.

Überall Schlafen

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Im Flugzeug ist es sowieso praktisch; und in der U-Bahn oder auf der Toilette? Die Rede ist vom Pillowig von Joo Youn Paek, einer Studentin am Interactive Telecommunications Program, NYU.

Besagtes, handgefertigtes Kissen ist in einer Serie von 50 Stück entstanden. Nach der Ausstellung hat die Künstlerin schnell eine eigene Fangemeinde gefunden, die sich sogar zu einer Gruppenperformance eingefunden hat.

Ein anderes interessantes Projekt ist der Polite Umbrella. Ein Regenschirm, der sich der Situation entsprechend anpassen lässt. Er kann ein- oder allseitig heruntergeklappt werden.

via

Eins für zwei

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Zum Preis von 399 Dollar sind sie zu kaufen: Zwei «100-Dollar-Laptops»; eins für einen selbst und eins für ein Kind in der Dritten Welt.

Mit dieser, ab 12. November startenden Aktion, will One Laptop Per Child die Geräte nun auch in Industriestaaten verkaufen. Ursprünglich sollten sie nur in wenig entwickelten Ländern verkauft werden.

Bisher zu diesem Thema erschienene Berichte:
One Laptop per Child: teurer
Intel unterstützt OLPC-Projekt
One Laptop per Child
Designer als Weltverbesserer

Sprachen erhalten

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Alle 14 Tage verschwindet eine Sprache vom Erdball. Das Enduring Voices Project von National Geographic versucht diesem Trend entgegen zu wirken, indem es so genannte Hotspots lokalisiert und deren Sprache und Kultur dokumentiert.

Die Verantwortlichen haben erkannt – wie das auch beim Rosetta Project der Fall ist (s. Bericht bei taxipluto) -, dass die Definition einer Kultur eng mit der gesprochenen Sprache zusammenhängt. Geht eine Sprache verloren, verschwinden damit viele Elemente einer Kultur, wie Geschichten oder Liedergut, die nur auf mündlichem Weg weitergegeben werden.

In der Geschichte haben sich immer Sprachen stärkerer Gruppierungen verbreitet, währendem solche kleinerer Gemeinschaften verschwunden sind.

Das Enduring Voices Project ist eine Zusammenarbeit zwischen National Geographic und dem Living Tongues Institute for Endangered Languages. Hotspots gibt es auf allen Kontinenten der Erde; beispielsweise in Zentralamerika, wo 45 Sprachfamilien ernsthaft bedroht sind oder in Ostsibirien, wo 9 Sprachfamilien stark vom Verschwinden bedroht sind.

Bericht bei National Geographic
Bericht bei der New York Times
(Bild: National Geographic)