


Die Initianten von ecolect haben ein ambitioniertes Ziel: Sie wollen die weltweit grösste, frei zugängliche Bibliothek für nachhaltige Materialien erstellen. Herzstück ist eine Website, die über die Materialien informieren und zu verschiedenen Themen zur Diskussion anregen soll. Fallstudien zu nachhaltigem Design und ein Blog, in dem der Einfluss von Design und Ökologie auf unsere Umwelt betrachtet werden sollen, runden das Angebot ab.
An diesem Donnerstag, 18. Oktober soll der Service mit einer Party gestartet werden – wer einen Abstecher nach San Francisco unternehmen will, kann daran teilnehmen. Weitere Infos gibt es hier.
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Die Entwicklung der Weltreligionen in 90 Sekunden. Wo und wann haben die Weltreligionen ihren Anfang genommen? Hinduismus, Judentum, Buddhismus, Christentum und der Islam haben sich zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich entwickelt.
In einem Flash-Film wird aufgezeigt, wie die Ausbreitung vonstatten gegangen ist. Natürlich ist die Karte nur ein vereinfachte Darstellung. Gebiete, die einer einzigen Religion zugeordnet sind, werden tatsächlich von Völkern unterschiedlicher Religionen bewohnt. Gewisse Religionen werden gänzlich ausgeblendet, wie der Jainismus, Konfuzianismus oder Taoismus.
Dennoch ein schöner Film. Zu finden bei Maps Of War. Nicht ohne Ironie, dass der Film hier zu finden ist …
Zum Thema Philosophie sei an dieser Stelle das Buch «Philosophie-Atlas» von Elmar Holenstein (Ammann Verlag, ISBN 3-250-10479-5) empfohlen. Es zeigt anhand anschaulicher Grafiken die Entwicklung der Denksysteme unserer Welt.
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Heute, am Blog Action Day, werfen wir einen näheren Blick auf die Biosphärenparks der UNESCO – kleine Oasen rund um den Globus. Exemplarisch dafür steht der Park im Grossen Walsertal in Österreicht, unweit der Schweizer Grenze.
Ist ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Natur möglich? Der Mensch hinterlässt unweigerlich Spuren in der Umwelt, sobald er diese betritt oder gar nutzt. Dass es Bestrebungen gibt, die Natur auf schonende Weise zu nutzen, zeigen die Biosphärenparks der UNESCO.
Biosphärenparks
Um auch künftigen Generationen noch berührende Erlebnisse in der Natur zu ermöglichen, hat die UNESCO in den 70er-Jahren das Programm Man and Biosphere ins Leben gerufen. In besonders schützenswerten Lebensräumen sollen Menschen und Natur in einer positiven, sich ergänzenden Beziehung miteinander existieren können. Dafür wurden weltweit etwa 500 Biosphärenparks in über 100 Ländern gegründet, die allesamt ein Ziel verfolgen: Die Natur nutzen ohne ihr zu schaden.

Grosses Walsertal
Anhand des Biosphärenparks Grosses Walsertal lässt sich der positive Einfluss des Projekts gut ablesen. Der Park kennt drei Zonen: eine Kern-, eine Pflege-, und eine Entwicklungszone. Die 17 Prozent ausmachende Kernzone besteht aus Ökosystemen, die sich möglichst ohne Eingriffe von Menschenseite entwickeln sollen. Zu dieser Zone gehören beispielsweise der Gebirgsfluss Lutz oder die Rote Wand, der höchste Berg des Tales (2705 m).
Zur 13 Prozent der Fläche umfassenden Entwicklungszone gehört der gesamte Dauersiedlungsraum des Grossen Walsertals. Hier lebt, arbeitet und erholt sich die Bevölkerung. > weiterlesen ‘Blog Action Day — Biosphärenparks’


Die Teilnehmerzahl des ersten Blog Action Day ist regelrecht explodiert. Morgen, 15. Oktober werden über 14000 Blogger Beiträge zum Thema Umwelt veröffentlichen.
Alle Macht den Bloggern!
Hier zum selben Thema bisher erschienen:
Blog Action Day – nächste Woche
Blog Action Day – 6000er Grenze
Blog Action Day – noch 27 Tage
Blog Action Day



Als Erwachsener noch einmal die Hormone wie im Teenie-Alter spüren? Für die einen eine qualvolle Vorstellung, für die anderen Wunschtraum, der wohl nicht mehr in Erfüllung gehen wird.
Zumindest was die körperlichen und psychischen Auswirkungen angeht, kann man sich die Teenager-Jahre wieder in Erinnerung rufen. Hilfreich dabei ist ein kleiner, amüsanter Film für eine Ausstellung im NEMO Science center.
Er zeigt die Freuden und Leiden zweier verschieden-geschlechtlicher Teenies, die mit der eigenen Entwicklung und der, des jeweils anderen, zu kämpfen haben. Unterhaltsam und lehrreich zugleich.
(Bildausschnitte: fonztv.nl)



Unser Schweizer Design hat es PingMag angetan. Im aktuellen Bericht wird unter anderem ein Blick auf Schweizer Banknoten, den Pass mit dem roten Kreuz und das Wägesystem für Früchte und Gemüse in Supermärkten geworfen.
Wir haben es ja schon immer gewusst: Schweizer Design ist einmalig!
(Bilder: PingMag)



Die Flughafenüberwachung erhält wohl demnächst Zuwachs: Neben den schon vorhandenen Scannern, Polizisten, Agenten und Militärs, die mögliche Terroristen aufspüren sollen, wird an der University of Buffalo ein automatisches System entwickelt, das die möglichen Übeltäter anhand von verschiedenen Daten erkennen soll. Gesichter, Stimmen, Körper und andere biometrische Daten sollen Aufschluss darauf geben, ob jemand ein potenzieller Terrorist ist. Der soll möglichst noch vor dem Begehen einer Tat dingfest gemacht werden. Wir fühlen uns an Minority Report erinnert.
Die Wissenschaftler (u.a. Venu Govindaraju, Ph.D., professor of computer science and engineering in the University of Buffalo School of Engineering and Applied Sciences) sehen gegenüber den manchmal zufälligen Selektionsverfahren bei der Befragung von Personen an Flughäfen einen Vorteil in ihrer Methode. Sie soll wissenschaftlich und wirksam sein. Gestützt wird die Beurteilung nicht nur auf einen Teil des menschlichen Körpers sondern auf verschiedene Elemente.
In der Geschichte hat es immer wieder Versuche gegeben, anhand von Teilen des Körpers Rückschlüsse auf Wesen oder Charakter einer Person zu ziehen. Beispielsweise in der Physiognomik, die seit der Antike (u.a. Aristoteles, Cicero, Plinius, Seneca), aber auch im Mittelalter (u.a. Albertus Magnus, Albrecht Dürer, Paracelsus) bis hin in die neuere Zeit (u.a. Johann Caspar Lavater, Carl Huter) immer wieder neue Theorien hervorgebracht hat. Auch negative Seiten hat die Lehre zu verantworten (Wikipedia über Physiognomik, 10.10.07): «Die nationalsozialistischen Rassetheorien beriefen sich u. a. auf Lombrosos rassistischen Hypothesen und machten sie zum Kern der pseudowissenschaftlichen Unterfütterung ihres Eugenik-Programms.»
Bleibt zu hoffen, dass die neue Methode der University of Buffalo das ohnehin schon überbordende Überwachungswesen nicht noch weiter verschärft (s. auch Bericht bei taxipluto)
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