

Unlängst hat die serienmässige Produktion des 100-Dollar-Laptops der Organisation One Laptop Per Child (OLPC) begonnen. Im ersten Teil wollen wir mal genauer hinsehen, was das Gerät zu bieten hat. Anschliessend soll die Frage gestellt werden, wie sinnvoll das ganze Projekt überhaupt ist und welche folgen es für das soziale Gefüge haben kann.
Vernetzung
Betriebssystem des XO Laptop ist ein angepasstes Linux, das eine speziell für Kinder geeignete Bedieneroberfläche aufweist. Eine der Stärken des Projekts soll ja die Vernetzung untereinander sein. Das spiegelt sich in den Anwendungen des Laptops wider. So gibt es die Anwendung «Neighborhood», die visualisiert, wer in der Nähe gerade welchen Aktivitäten folgt. In der Folge können sich die Benutzer via Chat austauschen; zu zweit oder in Gruppen. Kabelloses Kommunizieren erleichtert den Prozess.
Bildung
Um dem Bildungsanspruch gerecht zu werden, gibt es beispielsweise «EToys», ein Learning-by-doing-Programm, das verschiedene Anwendungen miteinander verknüpft (Simulationen, Spiele, Text, Grafiken, Video, etc.). «Memorize» ist, wie es der Name sagt, ein Memory-Spiel, das nach Wunsch mit eigenen Bildern gefüttert werden kann. Schon anspruchsvoller ist «Pippy», eine einfache Einführung in die Programmierung mit Python. Und natürlich kann man mit dem Laptop auch E-Books lesen. > weiterlesen ‘Bildung als Sprengstoff – OLPC’


Besonders die Franzosen tun es, aber auch die Engländer oder die Polen. Wert auf den Gebrauch der eigenen Sprache legen. In der nahen und fernen Vergangenheit hat es immer wieder Diskussionen zum Thema fremdsprachiger Begriffe im Gebrauch der eigenen Sprache gegeben.
Wie weit sollen Begriffe beispielsweise aus dem Englischen in den deutschen Wortschatz aufgenommen werden? Ist Englisch für alle verständlich oder gibt es nicht doch bessere Wörter in der eigenen Sprache? Antworten können möglicherweise Studien zum Verständnis fremdsprachiger Wortschöpfungen geben. Und einen Schritt weiter ist die Stiftung Deutsche Sprache, die nach dem besseren deutschen Begriff sucht.
Claims
Wenn gewiefte Werber schöne «Claims» kreieren, ist nicht immer allen klar, was sie damit meinen. Besonders dann, wenn sie in Englisch verfasst sind. Das Kölner Marktforschungsinstitut Endmark hat dieses Phänomen eingehender Untersucht. Bereits 2003 haben sie in einer Studie aufgezeigt, dass viele Deutsche die Werbebotschaften von Firmen nicht verstehen. Als Konsequenz daraus hat etwa die Parfümeriekette Douglas «Come in and find out» gegen «Douglas macht das Leben schöner» eingetauscht. Zwar nicht so sexy, dafür verständlich. > weiterlesen ‘Fühle das Differenzial’



Die erste Amtshandlung, nachdem ich den Computer hochfahre, ist der Blick in die Mailbox. Wollte ich auch heute Morgen tun. Computer gestartet, Mailprogramm auch und dann – erst mal nichts. Das heisst fast nichts; ein endlos drehendes Aktivitätenlaufband (oder wie nennt man das Ding?). Das ist gewöhnlich kein gutes Zeichen.
Also alles abchecken: NT in Ordnung? ADSL-Router in Ordnung? Computer in Ordnung? Alle Fragen mit ja beantwortet. Computer-Neustart. Immer noch nichts mit Mailbox checken, nichts mit Internet-Surfen.
Entzugserscheinungen
Mit länger werdender Dauer der Internet-Absenz steigt die Nervosität. Und gleichzeitig steigt die Frage auf: Bin ich schon zum Web-Junky geworden? Schon ein übles Gefühl, wenn man abgenabelt wird – ohne es zu wollen obendrein. Also erneut den Computer runter- und wieder rauffahren. Noch immer nichts.
Die Auskunft beim Provider/Telefoniebanbieter (der mit dem neuen Erscheinungsbild; die hätten lieber das alte beibehalten und das Geld in die Technik gesteckt…) ist kurz und knapp: Schweizweite Probleme mit dem Netz. Wann sie behoben sein werden, ist unklar. > weiterlesen ‘Unfreiwillig abgenabelt’



Wenn der Chef mal wieder nervt oder der Computer abstürzt, kann man sich verschiedener Methoden bedienen, um das Blut vom Siedepunkt runter zu kühlen. Ob es unbedingt der Sandsack sein muss, liegt im Ermessen jedes einzelnen. Eine etwas ruhigere Methode ist Origami.
Ich muss gestehen, dass ich mich da nicht wirklich auskenne. Bisher kann ich gerade mal eine Figur falten: den Kranich. Andere Figuren, wie den hüpfenden Frosch oder die Lilie habe ich zwar ausprobiert – richtig Spass macht mir aber bisher erst der Kranich. Der soll, wenn man ihn jemandem schenkt, auch Glück bringen. Ob sich der Chef darüber freut…
Im Netz gibt es unzählige Seiten mit Faltanweisungen (auch als Videos), Tipps und Bezugsquellen für das nötige Origamipapier. Falten kann man nicht nur traditionelle Figuren sondern auch kleine Boxen, CD-Hüllen oder irgendwelches Urgetier.
Aber aufgepasst: Was den einen beruhigt, bringt den anderen in Rage. Bei Origami ist das wohl nicht anders.
Gesammelte Links sind wie immer bei meinen del.icio.us-bookmarks zu finden. Beruhigendes Falten!
Nachtrag Was man mit Origami alles machen kann, zeigt ein Bericht bei PingMag über die beeindruckende Arbeit von Takayuki Senzaki.



Das Recht auf Fortschritt kann man niemandem verwehren. Den Hunger auf mehr Energie auch nicht – oder? Ihr ahnt es, die Rede ist von dem Land, das gegenwärtig alle Ressourcen dieser Welt aufzusaugen scheint. Der Durst nach Energie ist in China so explosionsartig gestiegen (s. Bericht bei der Herald Tribune), dass es Engpässe in der Versorgung mit Benzin gibt. Das Auffüllen des Benzintanks wird da rasch zum Spiessrutenlauf. Transportunternehmen leiden besonders stark unter dieser Entwicklung, die höhere Treibstoffpreise zur Folge hat.
Ungebremster Durst
China ist mittlerweile der zweitgrösste Verbraucher von Öl; hinter den USA. Innerhalb der ersten acht Monate dieses Jahres sind die Ölimporte um satte 18,1 Prozent gestiegen. Die bisher (politisch) nieder gehaltenen Ölpreise haben denn auch zum grossen Wirtschaftswachstum des Landes beigetragen. Dass da die Umwelt auf der Strecke bleibt, liegt auf der Hand. Die chinesische Industrie benötigt 3,4 mal so viel Energie pro wirtschaftlichen Ertrag wie der weltweite Durchschnitt. > weiterlesen ‘China zwingt zum Wandel’
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