Geformt vom Sehnen,
Das nach vorne blickt,
Wandeln Wünsche Vergangenes.
Aus Gutem wird Schlechtes,
Aus Schlechtem wird Gutes;
Nichts bleibt, wie es war.
Archive für Januar, 2008


Mit der Kamera unterwegs hat man manchmal einfach keine Lust, ein Stativ mitzuschleppen. Wer dennoch nicht auf stabile Verhältnisse verzichten möchte, kann sich selber den Ein-Franken-Bildstabilisator basteln. Billig, portabel und erst noch brauchbar - hurra!
Video
Varianten 1 2
via



Für wen ist eine Entschuldigung wichtiger - den Übeltäter oder den Leidtragenden? Welche Chancen bieten Auseinandersetzungen generell? Und weshalb es dennoch sinnvoll ist, sich zu entschuldigen, auch wenn man damit zugefügtes Leid nicht ungeschehen machen kann. Eine Betrachtung in erster Linie aus Sicht des Täters.
Handlungen werden mit oder ohne konkrete Absicht ausgeführt. Solange Handlungen nur einen selbst betreffen und andere nicht tangieren, kann man tun und lassen was man will. Daneben gibt es solche, die direkte oder indirekte Auswirkungen auf andere haben. Entweder handfeste auf deren Körper oder weniger greifbare auf deren Geist. Aus den drei möglichen Arten von Handlungen - positiven, neutralen oder negativen - sind vor allem die Auswirkungen aus negativen Handlungen ein Problem. Antriebsfeder für sie ist leider oft nur der eigene Gewinn.
Die Handlungen sollen zu etwas führen, das erstrebenswert erscheint, wobei man schon mal in Kauf nimmt, dass andere darunter leiden. Auf dem Weg dorthin kreuzen sich Ansichten und daraus folgende Taten mit denen anderer, die etwas gegen die Handlungen und eventuell das Ziel haben. Die unmittelbaren oder langfristigen Folgen sind unangenehm für sie. Hier könnte man einwenden, dass jeder Betroffene selber Schuld an seinem Leid trägt. Ich möchte aber nicht die Frage der Schuld betrachten, sondern was geschieht, nachdem klar geworden ist, dass andere durch eigenes Handeln Leid davon getragen haben. > weiterlesen ‘Da schau her 0008 - Entschuldigung’
Kein Tag ohne Gedanken an Dich;
Keine Nacht ohne Träume von Dir.



Und wieder eine neue Reihe; nach der bereits laufenden über Philosophie, dieses Mal eine über im Netz gefundenes Strandgut.
Ein kurzer Bericht über Freeganer im node16 (pdf-Dokument) von nodeland und etwas ausführlicher im Spiegel.
Eine bessere Welt schaffen; fairdo (via) und WorldChanging vernetzen.
Zukunft gerichtetes Design bei inhabitat.
Visuellen Widerstand in Posterform gibt es bei Justseeds zu kaufen.
Gestrickten Widerstand bei microRevolt. Ausführlicher Bericht darüber hier.
Régine Debatty von we-make-money-not-art.com in einem interessanten Vortrag über «Media art: making it or faking it?»
Interessante Links hier melden.
Verwandte Beiträge:



Wer unter Schlaflosigkeit leidet, hat ein Problem. Was man in der schlaflosen Zeit alles so anstellen kann, öffnet aber unter Umständen ganz neue Welten. Besonders wenn man die Zeit einfrieren kann - zumindest in der Vorstellung.
Im Film von Sean Ellis leidet der Kunststudent Ben (Sean Biggerstaff) nach der schmerzvollen Trennung von seiner Freundin Suzy unter Schlaflosigkeit. Um die Zeit in den schlaflosen Nachtstunden rumzubringen, arbeitet er in einem Supermarkt. Für acht Stunden Arbeit erhält er Geld - Cashback. Dort lernt er andere schräge Vögel kennen, die auf ihre Art die öde Nachtschicht totschlagen.
Ben tut das, indem er sich Vorstellt, die Zeit stehe still. So kann er die Schönheit der «eingefrorenen» Welt mit deren Menschen studieren - besonders die hübsche Kassiererin Sharon (Emilia Fox). Weiss sie die Antwort auf Bens Schlaflosigkeit?
Ab März 2008 auf DVD erhältlich.



GiveMeaning
Geld für sinnvolle Projekte sammeln - mit GiveMeaning ist das einfach und bequem online möglich. Seit 2004 ist der Service tätig, der bisher weltweit über 1200 verschiedene Projekte unterstützt hat. Der kostenlose Service hilft registrierten Non-profit Organisationen und gemeinnützigen Institutionen Geld für bestimmte Projekte zu sammeln. Wie die Bedingungen dafür lauten, ist bei GiveMeaning direkt einsehbar.
Nano-Technologie
Neue Technologien bergen neue Gefahren. Bei Radioaktivität hat man längst erkannt, welche das sind. Noch nicht so weit steht es mit der Nano-Technologie, die unsere Welt erobert, noch bevor wir abschätzen können, welche gesundheitlichen Folgen sie hat. Auf jeden Fall ist es schon mal gut, ein Logo zu kreieren, das auf (mögliche) Gefahren hinweist. Ausgeschrieben hat den Wettbewerb die ETC Group.
Mit Preis ins Gefängnis
Die Künstlergruppe Ztohoven hatte mit ihrer Manipulation einen kleinen Atompilz steigen lassen (s. Bericht bei taxipluto) und erhielt kürzlich dafür einen Preis der tschechischen Nationalgalerie «NG 33». Die Begründung der Jury: «This piece - alongside all of the art the group Ztohoven is making - is crossing the border from art into something more social. The artists are trying to escape from the cage of art, and into real life. They would like to influence their own lives, and other people’s lives.» Ganz anders sieht das das tschechische Fernsehen, das rechtliche Schritte gegen die Künstler eingeleitet hat. Sechs Mitglieder der Gruppe wurden verhaftet. Ihnen drohen wegen öffentlichem Aufruhr und der Verbreitung falscher Informationen bis drei Jahre Haft.
Berichte: Art Threat, Rebel:art und Aktualne.cz



Ungewissheit gehört zu den unangenehmsten Empfindungen unseres Daseins. Die Zeit scheint still zu stehen und darauf zu warten, dass sich etwas tut. Lähmende Starre umhüllt einen wie Watte, die die Sinne betäubt. Innerlich sieht es jedoch anders aus. Die Unsicherheit zerrt an den Nerven.
Bei den Betrachtungen hier geht es nicht um Unsicherheit in Bezug auf philosophische oder naturwissenschaftliche Fragen. Vielmehr sind Situationen angesprochen, wo es kein absolutes Richtig oder ein absolutes Falsch gibt und man ganz unmittelbar betroffen ist. Auf persönlicher Ebene wird eine gewisse Ernsthaftigkeit vorausgesetzt, Entscheidungen und deren mögliche Konsequenzen zu tragen. Der Faktor beratender Dritter soll zudem keine Rolle spielen, weil hier Fragen interessieren, wo man selber die Wahl treffen muss.
Ausgangslage
Von Angst oder Zerrissenheit geprägt sind besonders die Fälle, wo man zwischen zwei Möglichkeiten wählen muss. Sich für etwas zu entscheiden bedeutet nicht selten die Wahl gegen etwas anderes, das man genauso mag. Wenn zwei Möglichkeiten gleich verlockend sind, ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit, einer eine Absage zu erteilen. Die Angst, auf etwas Wertvolles verzichten zu müssen, erschwert den Entschluss.
Eine Richtung einschlagen
Wie kann diesem Dilemma so begegnet werden, dass man am Ende dennoch zufrieden ist? Selbst dann, wenn sich die getroffene Wahl im Nachhinein als die vermeintlich schlechtere herausstellen sollte? Zunächst ist es hilfreich zu erkennen, dass Unentschlossenheit ein grosses Hindernis ist. > weiterlesen ‘Da schau her 0007 - Entschluss’
Zum Start ins neue Jahr will ich ein Unding beseitigen. TaxiOne hat bisher als Nickname für mich hergehalten. Damit ist nun Schluss. Stattdessen wird beim Autor auch tatsächlich der Autor aufgeführt: Patrick.
Herzlich willkommen bei taxipluto, Patrick
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