Die Kurzfilmnacht ist wieder auf Tour. Ab Freitag, 4. April (Zürich) sind in vier Blöcken in- und ausländische Filme zu sehen. Organisiert wird die Filmnacht durch Swiss Films.
Block I QUARTZ 08
Der Block «Quartz» präsentiert die fünf nominierten Kurzfilme 2008 für den Schweizer Filmpreis.
Block II MUSIC’S IN THE AIR
Filme, die von und für die Musik leben; hier spielt Musik die Hauptrolle.
Block III MACH DOCH WAS DU WILLST
Visionen zur Zukunft unserer Arbeitswelt; endlich Arbeit für alle.
Block IV SERVUS SISSI
Ein cineastischer Blick auf unsere österreichischen Nachbarn; nicht nur auf die Kaiserin.
Ergänzt wird das Programm mit einer oder mehreren lokalen Premieren.
Zürich Freitag 4. April 2008, Arthouse Le Paris & Piccadilly Basel Freitag, 11. April 2008, kult.kino atelier St. Gallen Freitag, 18. April 2008, Kino Corso Schaffhausen Freitag, 25. April 2008, Kino Kiwi Scala 1 & 2 Aarau Samstag, 26. April 2008, Kino Center Schloss Chur Freitag, 2. Mai 2008, Kino Apollo Luzern Freitag, 16. Mai 2008, Bourbaki & Stattkino Bern Freitag, 30. Mai 2008, Cinématte & cineCinemaStar
Kürzlich stand ich im Grossverteiler. Marmelade wollte ich kaufen. Am liebsten schmeckt mir die, die zum Süssen anstelle von Zucker Fruchtkonzentrat verwendet. Himbeergeschmack sollte sie haben. Ein kleine Sache – normalerweise. Ganz anders dieses Mal. Da standen etwa drei Reihen vom selben Typ meiner Wunschmarke mit Himbeergeschmack. Und sie unterschieden sich voneinander. Es war nicht eine neue Verpackung, die von Zeit zu Zeit für Verwirrung sorgt, sondern die Farbe des Inhalts.
Nach einem Moment drang der Unterschied bis zu meinem Bewusstsein vor. Da gab es also industriell erzeugte Marmelade, die ganz offensichtliche Variationen aufwies. Natürlich ist das nichts aussergewöhnliches, da Himbeeren natürlich gewachsene Beeren sind. Für kurzzeitige Überraschung hat es aber dennoch gesorgt. Und für ein kurzes Zögern. Welche ist die bessere? Die Marmelade mit dem dunkleren Rot oder die, mit der helleren Färbung? Bedeutet dunkles Rot mehr Geschmack oder weniger? Würde ich, wenn ich das hellere Modell wählen würde, vom Geschmack enttäuscht sein, weil er zu wenig intensiv wäre?
Nun muss man wissen, dass ich in meiner Arbeit mit unterschwellig wirkenden Gestaltungselementen zu tun habe. Zwar nicht im selben Ausmass wie Autobauer, die selbst den Klang zuschnappender Autotüren optimieren. Aber wenn es darum geht, eine geeignete Schrift für eine einen Buchtitel auszuwählen, ist mir die Wirkung unterschiedlicher Schrifttypen sehr bewusst. In der Lebensmittelindustrie hat man längst die Wirkung erkannt, die von unterschiedlicher Farbe oder Konsistenz ausgeht. Dünnflüssiges Tomatenkonzentrat wäre ebenso ein Widerspruch in sich selbst, wie – hellrote Himbeermarmelade.
Um es kurz zu machen: Ich habe die hellrote gewählt. Die Frage, ob die helle oder die dunkle Variante eine Abweichung von der Norm ist, habe ich im Regal stehen lassen. Auch die, ob die eine oder andere geschmacksintensiver ist. Denn schliesslich stehen am Morgen eh nicht zwei geöffnete Gläser der selben Marmelade auf dem Tisch. Ein Vergleichen würde es also nicht geben.
Nachtrag Das Vergleichen hat es gegeben. Zufälligerweise wollte ich nach Leeren eines Glases wieder Himbeermarmelade essen. Und ich muss gestehen, dass der Geschmack der helleren Sorte etwas weniger intensiv war, als der, aus dem älteren Glas mit dunklen Früchten. Offensichtlich subjektiv betrachtet.
Yves Béhar hat für das One Laptop Per Child-Porjekt den Brit Insurance Design Award 2008 in der Kategorie «Product» gewonnen. Den Preis hat er am 18. März zusammen mit den Preisträgern der anderen Kategorien im Design Museum in London entgegengenommen.
Die Juroren begründen ihren Entscheid damit, dass «das prämierte Projekt über blosses Design hinausreicht: Ein Laptop, das die technischen Anforderungen von Entwicklungsländern berücksichtigt – niedere Kosten, hohe Ergonomie, eine robuste Bauweise – und es den Kindern mit einem ansprechenden Gerät erlaubt, ihre Fähigkeiten in Lernen und Kommunikation zu erweitern.»
Zum Expertenrat der Jury gehören bekannte Größen, wie Alison Moloney, Rolf Fehlbaum, Lars Müller, Antonio Citterio und Daniel Weil.
Die prämierten Projekte können noch bis 27. April 2008 zusammen mit den anderen nominierten im Design Museum bewundert werden.
Im Rahmen der CeBit 08 stellt Christoph Derndorfer, Sprecher von OLPC Austria, in einem aufschlussreichen Video das Gerät vor:
Vorher-Nachher-Bildpaare gibt es verschiedene. Auch Menschenrechtsorganisationen nutzen sie, um auf Gesellschaftspolitische Themen aufmerksam zu machen. Und um auf Tragödien hinzuweisen. PingMag hat sich mit der «American Association for the Advancement of Science» (AAAS) unterhalten. Anhand von Satellitenaufnahmen in Bild-Paaren werden teilweise drastische Veränderungen von Städten und Dörfern gezeigt. Ganze Gemeinschaften haben sich durch Krieg und Vertreibung aufgelöst und Ruinen zurückgelassen. Darfur oder Tschad im Sudan oder Porta Farm in Zimbabwe sind einige Beispiele, die gezeigt werden.
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