Im Zusammenhang mit Religion erlebt man immer wieder, dass Hingabe zu ausserordentlichen Taten führt. Glücklicherweise im positiven Sinn spiegelt sich das im Todai-Ji wider – dem grössten Holzgebäude der Welt. Darin befindet sich eine der grössten bronzenen Buddhastatuen Japans (Höhe 16 Meter).
Tor auf dem Weg zum Tempel

Noch bevor man den wirklich eindrücklichen Holzbau betritt, durchschreitet man auf dem Weg ein hölzernes Tor in dessen Nischen sich Wächter befinden.

Danach folgt eine das Tempelareal umgebende Mauer. Nach neuerlichem Durchschreiten eines Tores blickt man auf den riesengrossen Tempel.



Kaum zu glauben, dass es ein so grosses Holzgebäude gibt. Anders als in den meisten Tempeln, ist es hier erlaubt, auch im Inneren zu fotografieren. Und was man vor die Linse bekommt, ist eigentlich zu gross, um es mit der Kamera zu erfassen.


Nach Besteigen einiger Treppenstufen gelangt man unweit zu weiteren Sehenswürdigkeiten, die einen schönen Blick auf Nara erlauben. Die Nigatsu-Do und die Sangatsu-Do, beides Hallen, die ebenfalls aus Holz gebaut sind. Hier einige Bilder der ersten Halle.





Auf dem gesamten Areal befindet sich frei lebendes, zahmes Rotwild.

Und immer wieder Schulklassen…

höchst eindrücklich.
eine frage: tragen die schüler atemschutzmasken wegen der schweinegrippe oder vogelgrippe oder prinzipiell bei solchen anlässen?
Ja, das sind wirklich kaum fassbare Dimensionen.
Die Maske wird auch sonst getragen. Bisher habe ich noch nicht definitiv bestimmen können, welche Personentypen sie tragen und welche nicht. Aber eher «rebellische Typen» (Jeans, cool, Mütze, etc.) tendieren dazu, sie weniger zu tragen.
Die ganze Grippehysterie greift aber auch hier um sich und so wird wohl bald jeder eine Maske tragen. Ich trage sie mittlerweile auch dort, wo es viele Leute (öffentliche Verkehrsmittel, Bahnhöfe, etc.) hat oder wo es der Anstand gebietet (z.B. Bahnschalter).