Koyasan ist traumhaft. Heute habe ich die andere Seite des Dorfes besucht. Sando ist ein 2 km langer Friedhof, der sich mitten in einem Wald befindet. Die hier wachsenden Zedern sind mehrere hundert Jahre alt. Die alten und neuen Gräber sind meist mit Grabsteinen (ca. 200 000 Stück) verschiedener Art, Buddhastatuen oder Holzstäben geschmückt. Die Stimmung ist – entgegen meiner ersten Annahme – kein bisschen gruselig. Im Gegenteil – sie ist friedlich und leicht. Das durch die Bäume fallende Licht taucht alles in einen silbern scheinenden Glanz ein.
Auch die Vegetation ist sehr schön. Die nicht sehr reichhaltig vorhandenen Blumen treten aufgrund ihrer Seltenheit umso mehr hervor.


















Daien-In, die Tempelherberge, in der ich übernachte – sehr empfehlenswert.


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