Morgen geht es wieder den umgekehrten Weg. Japan adeeeee. Es war schön, ich komme wieder.

Archive für Mai, 2009
Südlich von Tokyo – mit dem Zug etwa 2 Stunden entfernt – liegt die Halbinsel Izu-Hanto. Hier gibt es viele Onsen (Thermalquellen). Ich habe mich für den Ort Ito entschieden, weil er mit dem Zug gut zu erreichen ist. Der Ort selber ist aber nicht der knaller. Das nächste Mal würde ich eine etwas weitere Anfahrt zugunsten einer schöneren Umgebung in Kauf nehmen.

Der Strand, Vulkansand und viele Wellen.


20 Grad Lufttemperatur und viel Wind – nicht wirklich angenehm.

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Koyasan ist traumhaft. Heute habe ich die andere Seite des Dorfes besucht. Sando ist ein 2 km langer Friedhof, der sich mitten in einem Wald befindet. Die hier wachsenden Zedern sind mehrere hundert Jahre alt. Die alten und neuen Gräber sind meist mit Grabsteinen (ca. 200 000 Stück) verschiedener Art, Buddhastatuen oder Holzstäben geschmückt. Die Stimmung ist – entgegen meiner ersten Annahme – kein bisschen gruselig. Im Gegenteil – sie ist friedlich und leicht. Das durch die Bäume fallende Licht taucht alles in einen silbern scheinenden Glanz ein.
Auch die Vegetation ist sehr schön. Die nicht sehr reichhaltig vorhandenen Blumen treten aufgrund ihrer Seltenheit umso mehr hervor.




> weiterlesen ‘Koyasan zum Zweiten’
Koyasan ist schön. Hat es doch neben dem historischen auch ein alltägliches Leben, das man hier gut beobachten kann. Übernachtet habe ich in einer der zahlreichen Tempelunterkünfte, die mit dem morgentlichen Besuch der buddhistischen Gebete ein einmaliges Erlebnis bieten. Im Preis inbegriffen ist meist ein Frühstück und ein Abendessen. In meinem Fall war das reichhaltige vegetarische Essen wunderbar. Ich habe in der Tempelunterkunft Daien-in geschlafen – sehr empfehlenswert.
Eltern zeigen ihrem Kind, wie man richtig betet.

Ein Taxifahrer nutzt die Pause zu einem Schwatz bei der Blumenfra.

Einmal mehr «mein Handy».

Ein Knirps auf dem Nachhauseweg.

> weiterlesen ‘Koyasan’
Gleich an meinem ersten Tag war ich zufälligerweise in einen Tempel, dem Honganji in Nishi gekommen, in dem verschiedene Zeremonien abgehalten wurden. Im Zuschauerraum zuvorderst waren sehr viele Schüler anwesend. So kann ich wohl annehmen, dass sie der Hauptgrund für das Ganze waren. Weil ich nichts Falsches schreiben will, lasse ich am besten einfach die Bilder sprechen.
Nachtrag Mittlerweile darf ich annehmen, dass das Fest im Zusammenhang mit Shinran Shonins Geburtstag stand, dessen 20. und 21. Mai gedacht wurde. Shinran Shonin war Begründer des Shin-buddhistischen Weges und lebte von 1173 bis 1262.




> weiterlesen ‘Kyoto zum Zweiten’
Weil ich wieder mal zu müde bin, einfach ein paar Bilder unkommentiert.





> weiterlesen ‘Kyoto’
Im Zusammenhang mit Religion erlebt man immer wieder, dass Hingabe zu ausserordentlichen Taten führt. Glücklicherweise im positiven Sinn spiegelt sich das im Todai-Ji wider – dem grössten Holzgebäude der Welt. Darin befindet sich eine der grössten bronzenen Buddhastatuen Japans (Höhe 16 Meter).
Tor auf dem Weg zum Tempel

Noch bevor man den wirklich eindrücklichen Holzbau betritt, durchschreitet man auf dem Weg ein hölzernes Tor in dessen Nischen sich Wächter befinden.

Danach folgt eine das Tempelareal umgebende Mauer. Nach neuerlichem Durchschreiten eines Tores blickt man auf den riesengrossen Tempel.



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