Archiv für die 'Design' Kategorie



T-Shirt Marke Eigenbau

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Es muss ja nicht eine Kuh sein – was auf das T-Shirt kommt, bleibt jedem selber überlassen. Beim Cheap screen printing tutorial von Kristy ist es jedenfalls eine Kuh. Sie zeigt, wie man sich mit einfachen Mitteln ein T-Shirt mit einem individuellen Sujet bedrucken kann.

Alles was es dazu braucht, ist eine Bildvorlage, etwas Vorhangstoff (gespannt auf einen Holzring) und Leim. Damit lässt sich das Sieb für den Eigenbau-Siebdruck herstellen.

Anschliessend druckt man das Sujet mit Textilfarbe auf ein T-shirt seiner Wahl und fixiert es bei Bedarf (je nach Typ der Textilfarbe unterschiedlich). Tata! – fertig ist der Sommer-Hingucker.

Link: Tutorial von Kristy

Legales Diebesgut

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Früher war es noch einfacher, ein gestohlenes Bild zuhause an die Wand zu schlagen. Heute ist das kaum mehr denkbar. Eigentlich bleibt dem Dieb fast nur noch die Lagerung im hauseigenen Tresor. Welch ein Frust.

Ganz anders verhält es sich mit den Preziosen von mike and maaike. Bei der Kollektion «stolen jewels» handelt es sich um auf Leder bedruckte Umsetzungen tatsächlich gestohlener Juwelen. Die Künstler haben einfach Bilder aus dem Web geladen, verpixelt und auf Leder übertragen.

Diese Juwelen kann man getrost tragen, obwohl es sich um «Diebesgut» handelt.

Links: mike and maaike
(via: c-22)

Farbfragen lösen

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Farbpaletten-Tools sind gegenwärtig schwer angesagt. Nach der Seite ColourLovers, die hier kürzlich vorgestellt wurde (s. Bericht), gibt es noch eine Reihe weiterer Hilfsmittelchen im Netz:

ColorBlender ergänzt eine zuvor gewählte Farbe mit weiteren fünf Farbtönen. Dazu mit Angabe der entsprechenden HTML- resp. RGB-Werten. Am Ende können davon sogar noch Paletten für Photoshop oder Illustrator heruntergeladen werden.

Beim Color Palette Generator von DeGraeve.com kann man die URL eines Bildes angeben. Anschliessend werden die im Bild vorkommenden Farben in einer Palette aufgelistet.

In eine ähnliche Richtung wie der Color Palette Generator geht der color hunter. Bereits existierende Paletten können auch schon betrachtet werden. Eine Tagliste und die Möglichkeit Pastelltöne zu simulieren, ergänzen die Funktionen der Seite.

Ob all diese Paletten wirklich notwendig sind, muss jeder selber entscheiden. Auf jeden Fall sind sie ein Hilfsmittel, um rasch und unkompliziert eine Farbpalette zu erzeugen. Das Fine-tuning kann man dann immer noch von Hand vornehmen.

Links: ColourLovers
ColorBlender
Color Palette Generator
color hunter

Olympischer Katzenjammer

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Sport geht unter die Haut. Sportveranstaltungen erhitzen die Gemüter. Und Sportler sind die Helden unserer Zeit. Dass da der eine oder andere auch schon mal seinen Status verliert, weil er den falschen Hustensaft trinkt, liegt in der Natur der Sache.

Aber nicht nur Sportler müssen kämpfen. Gegenwärtig haben auch die Veranstalter der Olympischen Spiele 2012 in London ihre Probleme. Das Logo der Spiele gefällt leider nicht jedem. Die Petition «Change The London 2012 Logo» wollte sogar erwirken, dass das ursprünglich vorgesehene Logo zum Einsatz kommen soll. Und selbst Epileptiker schlagen Alarm, eine animierte Version des Logos könnte Epilepsie-Attacken auslösen.

Den Kreativen bleibt zum Trost immer noch die Gewissheit, dass über das Logo diskutiert wird. Das Ziel Tony Blairs scheint da etwas gar hoch gegriffen: «Unser Wusch ist es, den Betrachter des Logos zu einer positiven Veränderung in ihrem Leben zu inspirieren.»

Dass es auch anders gehen kann, zeigen Einsendungen von Alternativvorschlägen, die wohl nicht alle ernst gemeint sind. Ein ausführlicher Bericht ist zu lesen bei: Design Observer.

Links: Olympischen Spiele 2012
«Change The London 2012 Logo»
Epileptiker schlagen Alarm
Alternativvorschläge

Vernarrt in Farben – ColourLovers

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Land of 1000 Dances, Hero oder doch lieber Girls With Guitars. Coconut, Blue Moon oder doch lieber Bad Egg? Nein, bei diesen Namen handelt es sich nicht um Titel von Musiksongs. Bei Ersteren handelt es sich um Farbpaletten à 5 Farben und bei Letzteren um einzelne Farbtöne.

Zu finden sind sie auf ColourLovers, einer Internetplattform zum Thema Farbe. Die Seite bietet eine Unmenge an Paletten an, die von jedermann präsentiert und bewertet werden können. Gedacht ist das Ganze als Hilfsmittel für Personen, die Farbe für verschiedene Zwecke einsetzen müssen – für Werbekampagnen, Produktedesign oder auch in der Architektur.

Ergänzt wird das Angebot durch ein Diskussionsforum, durch Interviews und Artikel über Kreative sowie einen eigenen Blog. Sehr schön ist ein aktueller Blog-Beitrag zu Farbpaletten, die aus der Betrachtung von Schmetterlingen entstanden sind.

ColourLovers
(via via Laughing Squid)

Keep It Simple and Stupid

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KISS – Keep It Simple and Stupid. Diesen Leitsatz aus dem Marketing scheinen sich immer mehr Anbieter von Elektronikprodukten zu Herzen zu nehmen. Besonders ältere Anwender – aber nicht nur – sind dankbar, wenn sie mit wenigen Schritten zum Ziel kommen. Dass aber Alter nicht auch automatisch mit Unbedarftheit gleichzusetzen ist, zeigen Untersuchungen zur Usability (Bericht auf «Fit Für Usability»). Älteren Personen gelingt es sogar besser einzuschätzen, ob ein Gerät bedienerfreundlich ist oder nicht. Und bei der Begründung ihrer Urteile schneiden sie gleich gut wie jüngere Studienteilnehmer ab.

Selbst Anbieter von Handys haben erkannt, dass Einfachheit Vorteile haben kann. Wer ärgert sich nicht auch manchmal darüber, dass er nicht rascher zu den Grundfunktionen seines mobilen Begleiters findet und sich erst durch einen komplizierten Dschungel von Menüs und Untermenüs durchackern muss? Die meisten Anbieter haben daher schon mindestens ein Modell im Angebot. Bei Sony Ericsson ist es das J110i, das sich auf wesentliche Funktionen beschränkt, die über eine einzige Taste wählbar sind. Bei Motorola heisst der Einfachkönner F3. Nach dem Motto «weniger ist mehr» wird auch hier die Einfachheit angepriesen. Nokia schickt das 3110 classic ins Rennen, wobei dessen Ausstattung schon etwas mehr umfasst: Kamera, Bluetooth, MP3-Player und Radio sind immerhin darin enthalten.

Was das bald erhältliche iPhone von Apple bieten wird, darf trotzdem interessieren …

Links: Wikipedia über Usability
Bericht auf «Fit Für Usability»
Sony Ericsson
Motorola
Nokia
Apple

Ericofon – Kobra kommen

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Beim Ericofon handelt es sich nicht um eine Kreuzung aus Erika und Telefon – es ist vielmehr ein Stück Telefoniegeschichte. Anfang der Fünfzigerjahre des letzten Jahrhunderts brachte die Firma Ericsson das erste kolorierte Telefon mit eingebauter Wählscheibe und Klingel auf den Markt. Aus einem Stück gefertigt, in achtzehn Farben (später auf acht reduziert) wurde es zunächst in Spitälern eingesetzt. Dort schätzte man, dass man es einfach in die Hand nehmen und gleich mit Wählen beginnen konnte. Das Freizeichen erscheint durch Abheben des Geräts – ideal für Patienten, die im Bett liegen.

In Europa und Australien fanden sich die ersten privaten Abnehmer ausserhalb Schwedens. In Amerika hatte die Firma Bell ein Monopol und konnte daher Ericsson zunächst vom US-Markt fern halten. > weiterlesen ‘Ericofon — Kobra kommen’