Davon wird heute niemand mehr verschont – sofern er einen elektronischen Briefkasten sein Eigen nennen darf: Spam. Woher der Begriff kommt, ist hinlänglich bekannt. Wie diese seltsamen Angebote den Weg zu uns finden, ist mir manchmal ein Rätsel. Damit abgefunden hab ich mich mittlerweile. Zumindest teilweise.
Waren es noch bis vor kurzem kleine blaue Pillen oder grosse Runde Dinger, die feilgeboten wurden, sind es nun theoretisch hohe Gewinne. Dass mit den Lockvogel-Angeboten genauso wenig Geld zu machen ist, wie es mit Lottospielen planbar ist, zu gewinnen, ist nachvollziehbar. Auch darüber kann man sich nicht wirklich ärgern. Man kennzeichnet die Mail einfach als Werbeteil und hofft damit, dass das nächste Angebot gleich in den Abfalleimer fällt.
Wie aber sieht es mit E-Mails aus, die in einer Fremdsprache verfasst sind? Kürzlich war eine in Kyrillisch (?) in der Box. Keine Ahnung, worum es da ging. Vermutlich auch wieder um irrsinnig hohe Gewinne für verhältnismässig wenig Geld. Waren es früher Angebote, die man noch verstand, sind es heute solche, die man nicht einmal mehr beurteilen kann. Die Globalisierung des Spam findet gerade statt.
Ist es überhaupt wichtig, Werbesendungen zu verstehen? Unbedingt! Wenn ich schon was wegwerfe, will ich schliesslich auch wissen, was es ist. Daher an dieser Stelle eine Bitte an alle Spammer, Spams nur in den folgenden Sprachen zu verfassen: Deutsch, Englisch, Französisch – wenn es nicht anders geht – Italienisch, Tibetisch und zunehmend auch Japanisch (konnte ich endlich mal etwas mit meinen Sprachkenntnissen angeben). Alles andere bitte im Übersetzungsbüro teuer übersetzen lassen und erst dann zusenden. Aber macht Euch keine Illusionen. Am Ende landen auch diese Spam-Mails im Eimer. Aber immerhin bewusst gewählt.
Yves Béhar hat für das One Laptop Per Child-Porjekt den Brit Insurance Design Award 2008 in der Kategorie «Product» gewonnen. Den Preis hat er am 18. März zusammen mit den Preisträgern der anderen Kategorien im Design Museum in London entgegengenommen.
Die Juroren begründen ihren Entscheid damit, dass «das prämierte Projekt über blosses Design hinausreicht: Ein Laptop, das die technischen Anforderungen von Entwicklungsländern berücksichtigt – niedere Kosten, hohe Ergonomie, eine robuste Bauweise – und es den Kindern mit einem ansprechenden Gerät erlaubt, ihre Fähigkeiten in Lernen und Kommunikation zu erweitern.»
Zum Expertenrat der Jury gehören bekannte Größen, wie Alison Moloney, Rolf Fehlbaum, Lars Müller, Antonio Citterio und Daniel Weil.
Die prämierten Projekte können noch bis 27. April 2008 zusammen mit den anderen nominierten im Design Museum bewundert werden.
Im Rahmen der CeBit 08 stellt Christoph Derndorfer, Sprecher von OLPC Austria, in einem aufschlussreichen Video das Gerät vor:
Wer einen Blog betreibt, muss einiges einstecken können – zumindest seine Beiträge müssen es. Nachdem man einen Beitrag verfasst und ihn den Weiten des Netzes übergeben hat, wird er aufgespürt, indexiert, bewertet, gekürzt, neu verfasst – kurz, durch die Mangel genommen. Was wirklich mit ihm geschieht, zeigt eine eindrückliche Infografik; zu finden bei Wired.
Das ging jetzt aber schnell. Mister Wong hat ein neues Gesicht. Die Lösung: Ein fauler Kompromiss! Der ursprüngliche Charakter des schönen Logos von Hu Nan ist in der Überarbeitung auf der Strecke geblieben. Der hat in der Unsauberkeit bestanden, die Stempelabdrücken eigen ist.
Das jetzige Sujet erinnert an einen trommelnden Voodoo-Zauberer. Die Wongschleife von Ivan Pashenko hatte auch Schwächen. M und W waren nicht deutlich sichtbar. Das hätte man aber mit einer Verstärkung des Kontrastes hinbekommen und das Endergebnis wäre um Längen besser gewesen, als das Siegerlogo. Immerhin hat der Wunderbaum von Israel Betancourt nicht gewonnen.
So bleiben am Ende tonnenweise Logos, die sicher nicht gut genug gewesen wären, viele, die es vielleicht gebracht hätten, wenige, die geeignet gewesen wären aber nur eines, das man so nicht hätte wählen sollen. Schade für den grossen Aufwand.
Unlängst hat die serienmässige Produktion des 100-Dollar-Laptops der Organisation One Laptop Per Child (OLPC) begonnen. Im ersten Teil wollen wir mal genauer hinsehen, was das Gerät zu bieten hat. Anschliessend soll die Frage gestellt werden, wie sinnvoll das ganze Projekt überhaupt ist und welche folgen es für das soziale Gefüge haben kann.
Vernetzung
Betriebssystem des XO Laptop ist ein angepasstes Linux, das eine speziell für Kinder geeignete Bedieneroberfläche aufweist. Eine der Stärken des Projekts soll ja die Vernetzung untereinander sein. Das spiegelt sich in den Anwendungen des Laptops wider. So gibt es die Anwendung «Neighborhood», die visualisiert, wer in der Nähe gerade welchen Aktivitäten folgt. In der Folge können sich die Benutzer via Chat austauschen; zu zweit oder in Gruppen. Kabelloses Kommunizieren erleichtert den Prozess.
Bildung
Um dem Bildungsanspruch gerecht zu werden, gibt es beispielsweise «EToys», ein Learning-by-doing-Programm, das verschiedene Anwendungen miteinander verknüpft (Simulationen, Spiele, Text, Grafiken, Video, etc.). «Memorize» ist, wie es der Name sagt, ein Memory-Spiel, das nach Wunsch mit eigenen Bildern gefüttert werden kann. Schon anspruchsvoller ist «Pippy», eine einfache Einführung in die Programmierung mit Python. Und natürlich kann man mit dem Laptop auch E-Books lesen. > weiterlesen ‘Bildung als Sprengstoff — OLPC’
Die erste Amtshandlung, nachdem ich den Computer hochfahre, ist der Blick in die Mailbox. Wollte ich auch heute Morgen tun. Computer gestartet, Mailprogramm auch und dann – erst mal nichts. Das heisst fast nichts; ein endlos drehendes Aktivitätenlaufband (oder wie nennt man das Ding?). Das ist gewöhnlich kein gutes Zeichen.
Also alles abchecken: NT in Ordnung? ADSL-Router in Ordnung? Computer in Ordnung? Alle Fragen mit ja beantwortet. Computer-Neustart. Immer noch nichts mit Mailbox checken, nichts mit Internet-Surfen.
Entzugserscheinungen
Mit länger werdender Dauer der Internet-Absenz steigt die Nervosität. Und gleichzeitig steigt die Frage auf: Bin ich schon zum Web-Junky geworden? Schon ein übles Gefühl, wenn man abgenabelt wird – ohne es zu wollen obendrein. Also erneut den Computer runter- und wieder rauffahren. Noch immer nichts.
Die Auskunft beim Provider/Telefoniebanbieter (der mit dem neuen Erscheinungsbild; die hätten lieber das alte beibehalten und das Geld in die Technik gesteckt…) ist kurz und knapp: Schweizweite Probleme mit dem Netz. Wann sie behoben sein werden, ist unklar. > weiterlesen ‘Unfreiwillig abgenabelt’
Von Zeit zu Zeit vertreibe ich mir die Zeit bei Ehrensenf oder bei Rocketboom. Besonders die Freitagsbeiträge dieser Videoblogs haben es meist in sich.
Joanne von Rocketboom kämpft im aktuellen Beitrag vom 19. Oktober mit Engel und Teufel. Worüber lohnt es sich denn nur zu berichten? Herrlich sarkastisch!
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