Archiv für die 'Digital' Kategorie



One Laptop per Child: teurer

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Das 100-Dollar-Laptop wird teuerer - die Kosten für die Fertigung sind weiter gestiegen, sodass das Gerät am Ende etwa 188 Dollar kosten dürfte. So die Aussagen von Vertretern der Nonprofit-Organisation One Laptop per Child.

Der längerfristig angestrebte Preis für das Laptop beträgt aber weiterhin 100 Dollar. Für das Gerät liegen bislang 3 Millionen Bestellungen vor. Bleibt zu hoffen, dass die Kosten nicht weiter steigen. Ist das der Fall, dann wird es wohl für die Regierungen unterentwickelter Staaten schwierig, die Anschaffungskosten für die kleinen Helfer zu rechtfertigen.

Was es mit dem Projekt genau auf sich hat, wurde auch an dieser Stelle schon geschildert. Hier eine kleine Aufstellung bisher erschienener Berichte:
Intel unterstützt OLPC-Projekt
One Laptop per Child
Designer als Weltverbesserer

via

5000 Online-Tools

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Meine Güte - wer braucht 5000 Quellen für Web-Tools? Listen haben es Mashable, einer News-Seite im Web 2.0-Bereich, angetan. Seit Mai 2007 haben deren Macher immer wieder Listen für verschiedene Bereiche von Web-Anwendungen veröffentlicht.

Und nun haben sie alle diese Tipps in eine riesengrosse Liste gepackt und veröffentlicht. Gegliedert ist sie nach den Bereichen Blogging & Podcasting, Communication Tools, Photo & Video Tools, Tools for Work, Tools for Life, Web Browsing Tools, Web Development Tools, Web Search & Bookmarking und Miscellaneous Tools.

Wer alle diese Werkzeuge studieren möchte, hat wohl am Ende gar keine Zeit mehr dafür, sie auch tatsächlich anzuwenden. Dennoch viel Spass beim durchsehen!

Second Life stirbt aus

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Im Juli hat der grosse Aderlass stattgefunden. 5810 Premium-Accounts sind Linden Lab verlustig gegangen. Second Life, so die Zahlen des Betreibers, muss damit bei den zahlenden Mitgliedern einen Verlust von rund sechs Prozent gegenüber dem Vormonat hinnehmen.

Das Dilemma mit Second Life ist, dass es einerseits bekannt ist, andererseits jedoch nur wenige Nutzer hat. Eine Online-Befragung von Dialego zeigt, dass sich nur ein Prozent der Deutschen in Second Life regelmässig aufhält, obwohl 71 Prozent die virtuelle Welt kennt.

Bericht bei Pressetext Austria
via

Deutscher Wikiscanner

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Der deutschsprachige Wikiscanner ist seit 24. August Online. Bereits seit Mitte August 2007 verrichtet der englischsprachige Service seinen Dienst (s. Bericht bei taxipluto)

Wie in der englischen Ausgabe von Wikipedia sind auch in der deutschen bemerkenswerte Änderungen in Beiträgen zu finden. So wurde beispielsweise von einer IP-Adresse bei Sanofi-Aventis aus ein Eintrag zum Wirkstoff Clopidogrel so abgeändert, dass die Schädlichkeit und Wirksamkeit in besserem Licht erscheinen.

Oder ein Beitrag von EBay wurde komplett gelöscht. Darunter folgende Passagen: «Das Auktionshaus ist zwar bei vielen Benutzern beliebt, aber auch aufgrund einer fragwürdigen Handhabung des Datenschutzes und des Fehlens einer verbindlichen Identitätsfeststellung bei der Eröffnung von Zugängen heftig umstritten. … Ebay gerät auch immer wieder in die Kritik, da auf der Auktionsplattform kontinuierlich illegale Güter versteigert würden, ohne dass Ebay ausreichende Anstrengungen unternehme, diese Vorgänge zu unterbinden; neben menschlichen Organen wie Nieren …»

Und auch Einträge von Autoherstellern werden geschönt. BMWs iDrive, ein Bedienkonzept in Fahrzeugen, wird schamlos als das bessere System bezeichnet als das des Konkurrenten Audi.

Die Einträge in Wikipedia scheinen grundsätzlich Aufmerksamkeit zu erregen. Das sieht man nicht zuletzt auch daran, wie rasch es teilweise geht, bis ungeliebte Einträge «korrigiert» werden. Der kritische Artikel über EBay hat sich gerade einmal 11 Minuten im Netz gehalten.

Link Wikiscanner

Skype gegen iChat

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Wie ich sehe, ist Skype immer noch down. Da sag ich nur iChat. Einfacher, besser, lustiger und funktioniert tadellos.

Nachtrag Skype ist seit 11 h (19.08.07) wieder da. Ich bleib trotzdem bei meiner Meinung …

Wikipedia-Manipulationen offen gelegt

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Wikipedia hat Brockhaus und Co. das Fürchten gelernt. Aber nicht nur die Herausgeber von Lexika haben ihre Mühe mit der Online-Enzyklopädie. Auch Firmen oder Institutionen beschäftigen sich aus Eigeninteresse mit dem beliebten Nachschlagewerk (s. auch Bericht bei taxipluto)

Dabei machen sie handfeste Interessen geltend. Wer in welchem Umfang Einträge der eigenen Firma oder Institution oder auch von anderen frisiert, zeigt ein Online tool. Die meisten Veränderungen werden aufgrund von Fehlern in der Schreibung von Ausdrücken oder in Ungenauigkeiten von Tatsachen vorgenommen.

Unter den Urhebern (zumindest muss man das annehmen - stehen doch die Computer an den angegebenen Orten) sind Firmen wie Pfizer, Wal-Mart oder ExxonMobil, News-Services wie Fox News oder die New York Times aber auch ideologische Kreise wie der Vatikan oder die Church of Scientology.

Neben den harmlosen Änderungen gibt es auch andere, die unangenehme Tatsachen entfernen oder solche, die Berichte korrigieren, die das Ansehen schädigen könnten.

Dabei sind schon einige interessante Dinge hervorgekommen. So hat sich beispielsweise der Vatikan am Eintrag über Sinn Fein’s Gerry Adams hergemacht. Andere Einträge wurden von CIA-Computern aus oder von Computern in Büros, die von politischen Parteien unterhalten werden, abgeändert. Bei Nachfragen bei den entsprechenden Verantwortlichen geben sich diese jeweils schwammig. Niemand will so richtig zugeben, dass Angehörige der eigenen Institution womöglich Änderungen vornehmen. Und wenn sie es tun, dann immer aus persönlichen und nicht aus institutionellen Gründen.

Links: Bericht bei BBC
Wikiscanner
Wikidgame

Artenschutz für Apfel-Taste

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Dass es in Flora und Fauna das grosse Artensterben gibt, ist längst bekannt. Auch auf dem Meeresgrund der Tiefsee soll es immer mehr aussterbende Tiere geben.

In der Pflanzenwelt sind es alte Getreide- und Gemüsesorten, die bald nur noch als Samen zur Verfügung stehen und in einer modernen Arche Noha auf Spitzbergen eingelagert werden.

Das alles sind nachvollziehbare Befürchtungen. Aber auch unter Mac Usern gibt es spezifische Ängste. So soll auf den neuen Aluminum-Tastaturen die Befehls-Taste mit dem Firmen-Logo fehlen. Um das zu verhindern, sammelt die Petition eines deutschen Blogs Unterschriften. Obwohl die Taste für die Kommunikation unter eingefleischten Macianiern eine grosse Erleichterung ist, muss man sich dennoch fragen, ob da die Prioritäten nicht falsch gesetzt werden …

Lieber Taste als Gemüse?

Fiktion wird wahr

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Nicht selten nehmen Sciencefiction-Filme kommende Entwicklungen voraus. Manchmal sind es auch fiktive Nachrichtenmeldungen. So geschehen am letzten Dienstagabend.

The Onion, das News Network, das falsche Nachrichtenmeldungen kreiert und unter anderem via Videocast verbreitet (s. Bericht bei taxipluto), hat vor einiger Zeit den fiktiven Bericht gesendet, dass das Internet abgestürzt sei (s. Film unten).

Zurück zur Realität: Angefangen hat alles mit Spannungsschwankungen in einer Engergie-Station in Daly City. Danach kam es zu einem Brand, der schliesslich die Stromversorgung von Peninsula und San Francisco in Mitleidenschaft zog. (Ausführlicher Bericht über den Stromausfall bei SFGate)

Davon betroffen waren auch verschiedene Webserver. Das gesamte Internet ist zwar nicht zum erliegen gekommen, doch sind immerhin einige bekannte Dienste zeitweilig nicht erreichbar gewesen. Darunter Yelp, über das hier auch schon berichtet wurde, LiveJournal, Typead oder Technorati. Mittlerweile funktionieren die Dienste wieder.

Das Ganze zeigt, dass das Internet anfälliger ist, als man meinen könnte. Kann auch sein, dass the Onion selber für den Crash verantwortlich ist. Das ist natürlich auch eine Falschmeldung, die unwahr ist und bleibt und nie wahr werden wird …


Breaking News: All Online Data Lost After Internet Crash

Intel unterstützt OLPC-Projekt

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Das One Laptop per Child (OLPC) Project (s. Bericht bei taxipluto) und Intel haben sich nun doch noch gefunden. Noch im Mai wurden gegenseitig Gehässigkeiten ausgetauscht, die nun einem konstruktiveren Ton gewichen sind. Nicht nur das - Intel will seinen Beitrag zum Projekt in den Bereichen Technologietransfer und Bildung leisten.

Dem Ansinnen, einen einfachen und günstigen Rechner unterprivilegierten Kindern zur Verfügung zu stellen, war in der Vergangenheit auch Microsoft-Patron Bill Gates kritisch gegenüber gestanden. Sowohl bei ihm als auch bei Intel kommt das nicht nicht überraschend: Der OLPC-Rechner soll anstelle einer Microsoft-Löung mit einem speziellen Linux-System betrieben werden, und unter der Tastatur verrichtet nicht etwa ein Intel-Prozessor die Arbeit sondern einer von AMD.

Vorübergehend werden sowohl die Intel-Lösung Classmate (Bild oben rechts, für etwa 225 US-$, längerfristig etwa 200 US-$) als auch das OLPC-Laptop (Bilder oben links und mitte, für etwa 175 US-$; längerfristig etwa 100 US-$) nebeneinander weiterbestehen. Mit der Zeit sollen sich die zwei aber mehr und mehr ergänzen und verschiedene Bedürfnisse abdecken.

Links: One Laptop per Child
Design21
Classmate
(ausführlicher Bericht bei InfoWorld, Bilder: OLPC und Intel)

Senf bleibt bissig

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Jetzt, nach zwei Wochen mit dem neuen Moderationsteam von Ehrensenf, kann man wohl sagen, dass für Katrin eine würdige Nachfolgerin gefunden wurde. Christine versteht es ebenso gut, die knackigen Sprüche der Redaktion charmant rüberzubringen, sodass das Zuschauen weiterhin Freude macht. Dass es Mark vor der Kamera eigentlich nicht unbedingt braucht, ist meine subjektive (männliche) Meinung. Frauen nehmen das neue Konzept vielleicht wohlwollender auf.

Alles andere wurde schon gesagt: Marks streckenweise etwas undeutliche Aussprache und Christines Augenbrauen, die manchmal gar oft flattern (der ausgedehnte Gebrauch des Augenaufschlags war auch schon bei Katrin zu beobachten). Das sind aber Nebensächlichkeiten, die keinem wehtun.

Die Abwechslung in Comedy-Manier vom heutigen Beitrag lockert das Ganze auf und ist ein Gewinn. Von meiner Seite: «Weiter so!»

Link: Ehrensenf