Wenn man bildhaft sprechen will, kann das Voranschreiten der Zeit mit einem stetig fliessenden Fluss verglichen werden. In der Osaka Station lässt man Wasser kontrolliert ab. Das Ergebnis lässt sich sehen: die Uhrzeit als Wasser-Skulptur.
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Zeige mir deinen Kühlschrank und ich sage dir wer du bist. So oder ähnlich lautet das Motto von Fridgewatcher.com. Wer will, kann das Innere seines Kühlschranks ablichten und die Bilder an die Site senden.
Dass das, was dort zu sehen ist, nicht immer appetitlich ist, liegt auf der Hand. Oft ist ein überfülltes Äusseres – mit Postkarten und ähnlichem gepflasterte Türen – untrügliches Zeichen für ein ebenso schnoddriges Inneres; aber nicht immer.
Dass es auch anders gehen kann, zeigt der Kühlschrank von Sylvia, Pieter & kids Lieke, Tim und Guus. Da herrscht geradezu klinische Ordnung. Wohl bekomm’s.
via
Nachtrag Uli hat seine eigene Kühlschrank-Parade gestartet. Hier der Link (s. auch Kommentar unten).



Polar Inertia, das Online-Journal «of Nomadic and Popular Culture», wartet in der August/September-Ausgabe unter anderem mit einer Liebeserklärung an den Fiat 126, Verkaufsautomaten in Tokyos Strassen und fantastischen Bildern von Minen des Goldenen Dreiecks auf.
Was es im Allgemeinen mit Polar Inertia auf sich hat, habe ich bereits in einem früheren Bericht beschrieben.
(Bilder: Fiat 126, Sandy Carson; Verkaufsautomaten, Mac Kane, Golden Triangle, Louie Palu)
Nachtrag Zu den Fotos vom Goldenen Dreieck passen die Beiträge von Haiko Hebig über die Schwerindustrie in vorwiegend deutschen Städten.
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Die Gegend um Basel hat so einige Schätze zu bieten, die es Wert sind, gehoben zu werden. Darunter zum Beispiel das Museum für Musikautomaten in Seewen, das nicht nur für das, was in den Räumen gezeigt wird sondern auch dafür, worin das Gezeigte präsentiert wird, Aufmerksamkeit verdient.
Noch bis 28. Oktober 2007 wird in den Räumen, die vom Architekturbüro Schwob & Sutter Architekten um einen sehenswerten Erweiterungsbau ergänzt wurden, Deutschschweizer Uhrmacherkunst gezeigt.
«Die Ausstellung erlaubt Einblicke in die umfangreiche Uhrensammlung des Bundes, die im Museum für Musikautomaten aufbewahrt und betreut wird. Ergänzt durch einige Leihgaben aus anderen Museen sind eine Turmuhr, Standuhren, Konsolenuhren, Kommodenuhren, Tischuhren und Taschenuhren zu sehen – rund 80 Objekte, die von Mitte des 16. bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts alle in der Deutschschweiz entstanden.»
Museum für Musikautomaten
Sammlung Dr.h c. H. Weiss-Stauffacher
Bollhübel 1
4206 Seewen
Tel. +41 61 915 98 80
Fax +41 61 915 98 90
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, 11.00 bis 18.00 Uhr
Für Gruppen mit exklusiver Führung ist auch ein Besuch des Museums ausserhalb der Öffnungszeiten, das heisst vor 11.00 und nach 18.00 bis 20.00 Uhr möglich.
(Bilder: Museum, Schwob & Sutter Architekten – Uhr, Museum für Musikautomaten)
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Bilder sind halt doch die besseren Zahlen. Wie das? Wem graut nicht vor Statistiken, die durch nackte Zahlen vermittelt werden? Schon viel angenehmer sind Grafiken – ob in Kuchen- oder Balkenform ist nicht so wichtig. Noch besser sind in manchen Fällen Bilder.
Das haben sich zumindest Peter Menzel und Faith D’Aluisio gesagt. Sie haben zusammengetragen, was die Welt so alles isst; in einer Woche, genau genommen. Rund um den Globus haben sie Familien inmitten der Fülle an Lebensmitteln fotografiert, die diese innert Wochenfrist vertilgen.
Dabei sind unspektakuläre Bilder entstanden, die an frühe Aufnahmen aus der Kolonialzeit von Ureinwohnern Afrikas erinnern.
Bei all den schönen Bildern ist eine Zahl dennoch von Interesse: Sie repräsentiert das, was die Wochenration kostet. In Ägypten sind das rund 69$, im ecuadorianischen Tingo nur etwa die Hälfte. Die Kalifornier brauchen 160$ und die Deutschen gar 500$.
Ein schönes Buch im Verlag Ten Speed Press mit dem Titel «Hungry Planet».
Links: Hungry Planet bei Ten Speed Press
Bilder aus dem Buch
(via: Geisha Asobi Blog)
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Das Leben in Grossstädten bringt immer wieder eigenständige Lösungen für die vielen spezifischen Anforderungen hervor, die urbanes Leben mit sich bringt. Diesem und anderen Themen rund um sesshaftes und weniger sesshaftes Leben, Verkehr und Kultur hat sich Polar Inertia verschrieben. In immer wieder neuen Berichten halten Photografen rund um den Globus bildhaft fest, was den Menschen bewegt.
Die aktuelle Ausgabe des Internet-Journals wirft unter anderem Licht auf rollende Geschäfte auf drei Rädern in Bejing, Rolltreppen durch Hong Kong oder auf die letzte Station im Leben, auf einen Friedhof in Buenos Aires.
Der Photo-Blog bietet mit diesen thematischen Schwerpunkten interessante Einblicke in Aspekte des Alltags anderer Kulturen und bringt einen dazu, über die eigene Kultur zu reflektieren.
Links: Polar Inertia
Bejing
Hong Kong
Buenos Aires
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