Archiv für die 'Musik' Kategorie



Reingehört im Mai

Ursprünglich wollte ich an dieser Stelle die vier Rock’nIndie-Roller von Blondelle und die neue CD (letzten Monat erschienen) von den Arctic Monkeys vorstellen. Nach genauerem hinhorchen muss ich aber sagen, dass deren Sound sich kaum mehr von dem anderer UK-Bands unterscheidet. Daher richten wir unseren Blick mal auf das einsamste Land der Erde – nach Australien.

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Sarah Blasko – What The Sea Wants, The Sea Will Have
Diese Musikerin kann mit ihrer Stimme den Tag zu einem versöhnlichen Abschluss bringen. Es muss ja nicht immer Tempo-Pop sein. Geboren auf La Reunion, später mit den Eltern nach Sydney zurückgekehrt, spielt sie Musik, die sich zwischen Lisa Ekdahl und Lene Marlin befindet. Ihre letzte Einspielung stammt aus dem vergangenen Jahr.

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The Sleepy Jackson – Lovers
Multiinstrumentalist Luke Steele alias Sleepy Jackson ist wieder eher ein Vertreter der Adrenalin-Musik. Seine CD von 2003 gefällt mir fast noch besser als die letztjährig erschienene, weil da der Sound noch experimenteller und ungeschliffener daherkommt als auf der neueren Scheibe.

Links: Blondelle
Arctic Monkeys
Sarah Blasko
Sarah Blasko bei MySpace
The Sleepy Jackson
The Sleepy Jackson bei MySpace

Musik-Mind map

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Mittlerweile gibt es im Internet ja eine Unmenge Möglichkeiten, den eigenen Musikhunger zu stillen. Das gleiche gilt für Informationen von und über die Musiker.

Eine ganz und gar entspannte Art und Weise, nach neuen Bands zu forschen, bietet MusicMesh. Eine Mind map-artige Maschine, die Verknüpfungen zwischen unterschiedlichen Bands herstellt. Gibt man beispielsweise die Band Yeah Yeah Yeahs ein, erscheinen auf dem Bildschirm die Arctic Monkeys oder Metric (schon mal was von denen gehört?). Klickt man dann auf die Affenband, macht es schwups und Belle and Sebastian erscheinen. Dieses Spiel könnte man endlos weiterspielen. Zu jeder CD sind in einem separaten Fenster weitere Informationen abrufbar – Tracklist, Bewertungen sowie der Eintrag in Wikipedia. Sofern vorhanden, können auch gleich noch Videos angeschaut werden.

Link: MusicMesh

Reingehört im April

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The Concretes – Hey Trouble
Sound aus Skandinavien übt in unseren Breitengraden eine eigene Faszination aus. Vielleicht sind es die langen Nächte, die zum Tag werden und so mehr Raum fürs Schreiben guter Songs bieten. Die Band aus Stockholm mit Indiepop der angenehmen Art.

Links: The Concretes
Video «Kids»
bei MySpace

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Bright Eyes – Cassadaga
Wer auf Folk der besonderen Art steht, sollte sich mal die neue Scheibe der Bright Eyes anhören. Multiinstrumentalist Conor Oberst singt mit melancholischer Stimme von Herzschmerz und Unglück auf seine unnachahmliche Weise.

Links: Bright Eyes
Video «Four Winds»
bei MySpace

Reingehört im März

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Belle and Sebastian – Push Barman to Open Old Wounds
Die Band aus Glasgow mit ihrem sphärischen, dabei aber nicht depressiven Sound, präsentiert – gebannt auf zwei CDs – einen Rückblick auf die EPs der Jahre 1997–2001. Etwas zur Entspannung nach anstrengenden Meetings.

Link: Belle and Sebastian

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Amy Winehouse – Back to Black
Die Frau mit der lasziven und etwas schrägen Ausstrahlung entspricht ganz und gar nicht dem Klischee der gängigen Soul-, R’n’B- oder Jazz-Retorten jüngster Zeit. Ihre Mischung aus stampfenden Beats, wirbelnden Bläserarrangements und einer Stimme, die Aretha Franklin in nichts nachsteht, geht gekonnt eine Ehe zwischen Motown und Punk ein.

Link: Amy Winehouse Deutsch
Amy Winehouse Englisch

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AIR – Pocket Symphony
Ungehört eine CD zu kaufen, kann ins Auge gehen. Bei AIR, so dachte ich mir, besteht diese Gefahr sicher nicht. Vielleicht habe ich die anderen Scheiben von den beiden Brüdern zu oft gehört, um die neue nicht gleich ins Herz zu schließen. Kann ja noch kommen, denn was auf den ersten Blick sperrig wirkt, kann auf den zweiten reizvoll sein.
Link: Pocket Symphony

Link: motor.de – Alternative Musikpropaganda

Iggy Pop & The Stooges

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Wenn einer Tribut an seinen Lebenswandel zahlen muss, ist es sicher Punk-Pionier Iggy Pop. Wer ihn letzten Samstag auf SF2 gesehen hat, dem wurde Angst und Bange ob des ins Mikrophon röhrenden Altpunkers. Sein Oberkörper entblöst hat der bald 60-jährige mit wehendem Haar seine Kapriolen auf der Bühne vollzogen – dem Publikum vom letztjährigen Festival in Montreux hat es gefallen. Ich sage nur: Respekt bei dem Lebenswandel!

Neben dem Live-Auftritt kommen die Fans nun nach über 30 Jahren auch in Form eines neuen Studioalbums auf ihre Kosten: «The Weirdness» heisst das neue Werk, auf das die Fans über drei Jahrzehnte – seit der Veröffentlichung des bahnbrechenden 1973er-Albums «Raw Power» gewartet haben. Drei der vier Urmitglieder der Kultkapelle sind dabei mit von der Partie: Sänger Iggy Pop, Gitarrist Ron Asheton und Schlagzeuger Scott Asheton. Unterstützt werden sie vom ehemaligen Minuteman- und Firehose-Bassisten Mike Watt und dem Original-Saxophonisten der Stooges, Steve Mackay. Die Entscheidung, The Stooges wiederzubeleben, traf Iggy Pop 2003 während der Arbeit an seinem Soloalbum «Skull Ring». Er rief die beiden Ashetons an, die erstaunlicherweise immer noch unter der gleichen Telefonnummer erreichbar waren wie vor 25 Jahren. Die Brüder willigten ein, bei vier der Nummern auf «Skull Ring» mitzuwirken – womit die Saat der Wiedervereinigung gelegt war.

Link: iggypop.com

Blues im Anmarsch

Das Blues Festival Basel wartet in diesem Jahr mit Topacts auf. Das war in den vergangenen Jahren nicht immer der Fall – auch dieses Festival musste erst reifen und sich seinen Platz im Eventangebot verdienen.

Das genaue Programm ist einsehbar über: www.bluesbasel.ch

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