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Von Steinen unterscheiden wir uns Menschen in vielerlei Hinsicht; in mancher sind wir ihnen ähnlich. Damit wir uns in immer wechselnden Situationen zurecht finden können, brauchen wir ein gewisses Mass an Anpassungsfähigkeit. Bei Steinen sieht das anders aus; und doch haben sie uns in manchen Belangen etwas voraus.
Da mit dem Vorgang der Anpassung auch eine Anstrengung verbunden ist, mögen wir Situationen, in denen wir zur Anpassung gezwungen werden, in der Regel nicht besonders. Viel lieber ist es uns, wenn wir selber bestimmen können, wo und wie sehr wir uns zu bewegen haben.
Öffentliche Verkehrsmittel bieten ein gutes Beobachtungsfeld für menschliches Verhalten. Im Unterschied zu individuellen Fortbewegungsmitteln, wie Auto oder Fahrrad, nimmt man bei der Nutzung von öffentlichen gewisse Einschränkungen in Kauf. Dafür verspricht man sich einige Vorteile - nicht im Stau stecken bleiben, kein schlechtes Gewissen in Bezug auf Umweltverschmutzung haben, um nur einige zu nennen. Diese sollen die Nachteile zumindest aufwiegen.
Neben dem verminderten Mass an Flexibilität, das sich aus dem vorbestimmten Fahrplan von Zügen, Bussen, und so weiter ergibt, stellt die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel besonders eine Forderung an uns: Die Bereitschaft, vorhandenen Raum mit anderen zu teilen. Mit dem Fahrplan mag man sich irgendwann zurecht gefunden haben; auch mit den Fahrkosten. Handelt es sich doch bei diesen Dingen um mehr oder weniger vorhersehbare Grössen. > weiterlesen ‘Da schau her 0002 - Zugabteil’
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