


Als Erwachsener noch einmal die Hormone wie im Teenie-Alter spüren? Für die einen eine qualvolle Vorstellung, für die anderen Wunschtraum, der wohl nicht mehr in Erfüllung gehen wird.
Zumindest was die körperlichen und psychischen Auswirkungen angeht, kann man sich die Teenager-Jahre wieder in Erinnerung rufen. Hilfreich dabei ist ein kleiner, amüsanter Film für eine Ausstellung im NEMO Science center.
Er zeigt die Freuden und Leiden zweier verschieden-geschlechtlicher Teenies, die mit der eigenen Entwicklung und der, des jeweils anderen, zu kämpfen haben. Unterhaltsam und lehrreich zugleich.
(Bildausschnitte: fonztv.nl)

Obwohl Wikipedia in letzter Zeit bemüht ist, Fehlmanipulationen und Verunstaltungen von Berichten zu verhindern, stellt sich immer noch die generelle Frage nach der Kompetenz der verfassten Berichte. Im Gegensatz zu traditionellen Anbietern von Lexika ist nicht immer sicher gestellt, dass die Einträge auch tatsächlich den gewünschten Anforderungen genügen.
Wer eine andere Quelle im Internet sucht, ist seit September 07 mit dem Meyers Online-Lexikon sicher gut bedient. Die kostenlose Datenbank bietet den hohen Standard, wie wir ihn von den gedruckten Ausgaben gewohnt sind.
Das Online-Lexikon basiert ursprünglich auf dem Inhalt von «Meyers Großem Taschenlexikon in 24 Bänden». Nach dem Einrichten eines kostenlosen Benutzerkontos sind rund 150000 Stichwörter abrufbar.
Da es sich um eine reine Textversion handelt, kommt das Ganze eher trocken daher. Grafiken und Bilder wie bei Wikipedia sucht man vergeblich. Vielleicht eine Möglichkeit, das Angebot in Zukunft attraktiver zu gestalten.
Nachtrag Hier noch eine kleine Auswahl weiterer Gratis-Lexika:
wikipedia Grösstes offenes Onlinelexikon
lexikon.ch spezielle Suchmaschine für Lexika, Thesauri (Synonymwörterbücher), Wörterbücher, Zitatesammlungen, Abkürzungsverzeichnisse und Reimlexika im Internet
nachhaltigkeit.info Wissensquelle rund um das Thema Nachhaltigkeit
wissen.de Grundlage bilden Titel der Bertelsmann-Gruppe
Mathematisches Lexikon Autorenschaft: Franz Embacher und Petra Oberhuemer von der Uni Wien
Woxikon Online Lexikon und Wörterbuch, Übersetzung von Wörtern und Wortgruppen
Lebensmittel-Lexikon Aktuelles Onlinenachschlagewerk zu alltäglichen und exotischen Lebensmitteln
Weitere Links bei Mister Wong



Wer wissen möchte, welche Kapriolen das Wetter gerade macht oder noch machen wird, findet im Netz viele gute Helfer.
Da ist einmal die einfache Site meteo.ch, die mit Links auf eine Reihe verschiedener Wetterdienste verweist. Darunter etwa der Wetterdienst des Bundes - quasi die offizielle Wetterseite der Eidgenossen. Für mich eine der besten Anlaufstellen, um eine gute Übersicht zu gewinnen. Auch auf meteo.ch zu finden sind Links zu unterschiedlichen Tageszeitungen, die eine eigene Meteoecke eingerichtet haben.
Eine andere Möglichkeit ist das aktuelle Wetter aus der Vogelperspektive zu betrachten. daylightmap ist eine durch Satellitenbilder erzeugte Karte der aktuellen Wolkenbildungen - jeweils aufgenommen innerhalb der letzten drei Stunden.
Und dann ist da natürlich noch das Angebot vom nach Deutschland ausgewanderten Schweizer Wettergott Kachelmann. Er bietet auf seinen Seiten Vorhersagen für die Schweiz, Deutschland und Österreich an.
Speziell für Österreich steht die Seite der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik zur Verfügung.
Über Weather Underground, alle Wetter oder WetterOnline ist es möglich, Vorhersagen für Städte rund um den Globus abzurufen.
Wer lieber selber seine Vorhersagen machen will, kann sich bei Outdoor-Aktiv schlau machen und sich ein paar Tipps und Tricks für die Prognose aneignen.

Archive im Internet bieten eine unendliche Fülle von Informationen. Mittlerweile gibt es davon eine grosse Zahl. Einige zusammengetragen hat lifehacker.
Neben allgemeinen Sammlungen zur Geschichte sind da auch solche zu den Bereichen Multimedia, gedruckte Medien, Wissenschaft oder Internet zu finden. Darunter ist beispielsweise das Rosetta Project, über das an dieser Stelle auch schon berichtet wurde.
(via Ehrensenf)


Ergebnisse einer Studie (kürzlich veröffentlicht im Journal of Family Issues) deuten darauf hin, dass sich verheiratete Männer im Haushalt die Hände weniger schmutzig machen als ihre nichtverheirateten Geschlechtsgenossen. Shannon N. Davis (George Mason University, Fairfax, VA), Theodore N. Greenstein und Jennifer P. Gerteisen Marks (beide North Carolina State University, Raleigh) haben dazu etwas mehr als 17000 Personen in 28 Ländern befragt.
Die Forscher nehmen an, dass die Heirat die Arbeitsteilung neu festlegt. Selbst bei Paaren, die eine gleichberechtigte Sichtweise unter den Geschlechtern propagieren, tendieren die Männer dazu, im Haushalt weniger mitzuarbeiten, sobald sie den Ehering tragen.
Davis meint dazu: «Heirat scheint in den Köpfen der Paare traditionelle Werte zu wecken; selbst bei Paaren, die den Partner als gleichwertig betrachten.»
Ähnlich wie bei der Studie zum Thema Babysprache (s. Bericht bei taxipluto) scheinen auch hier weltumspannende Vorgänge stattzufinden. Waren doch in allen Ländern ähnliche Tendenzen zu beobachten. «Die Gesellschaft hat von der Ehe ganz bestimmte Vorstellungen, was sich im Verhalten niederschlägt», sagt Davis.
Also liebe Frauen - überlegt euch gut, ob ihr einen arbeitsamen Freund oder einen faulen Ehemann wollt …
(via Science Blog)



Auf lange Sicht ist Zusammenarbeit der bessere Weg als der Alleingang. Das ist die einfache Aussage der Studien Dr. Nowaks, Direktor des «Program for Evolutionary Dynamics» an der Harvard University.
In früheren Veröffentlichungen hat er bereits dargelegt, dass Zusammenarbeit (oder Kooperation) neben Mutation und Auslese (oder Selektion) eines der drei grundlegenden Prinzipien der Evolution ist. Mutation und Auslese sind dazu fähig, eine Spezis zu wandeln, sie mit neuen Eigenschaften auszustatten wie Glieder oder Augen. Aber alleine Zusammenarbeit ist dazu im Stande, Leben auf eine neue Stufe der Organisation zu heben.
Forschungsanlage
Die Frage ist nun, wie sich im Wettstreit stehende Individuen dazu angehalten werden können, miteinander zu kooperieren, um ein höheres Ziel zu erreichen. Um diese Frage, auch in Bezug auf biologische Systeme, zu beantworten, hat er sich des Spiels Gefangenendilemma (Prisoner’s Dilemma) bedient (s. Beschrieb ganz am Ende des Berichts).
In einer speziellen Version des Spiels traten Teilnehmer in einem Wettstreit jeder-gegen-jeden an und hatten die Wahl entweder zu kooperieren oder nicht. Dabei konnten sie früher gemachte Entscheidungen widerrufen. Auf Grundlage ihrer Entscheidungen wurden sie belohnt; die erfolgreichsten konnten eine Stufe weitergehen.
Verhalten
Dabei trat ein oft wiederkehrendes Verhalten zu Tage, das Dr. Nowak mit «Erfolg/bleiben» und «Misserfolg/wechseln» umschreibt: Waren Spieler in der vorangegangenen Runde erfolgreich, taten sie dasselbe in der neuen. Das Gegenteil taten sie bei Misserfolg - sie wechselten. Unter gewissen Umständen führte diese Strategie zu Kooperationen, indem sie unter den Spielern zur Regel wurde, unabhängig von kurzzeitigen Misserfolgen. > weiterlesen ‘Kooperation zahlt sich aus’


Ab sofort heisst es für Pot-Raucher Haare einsammeln. Ein neues Verfahren ermöglicht es, den Konsum von Cannabis anhand einer Haarprobe nachzuweisen.
Währendem Urintests nur den Nachweis von kürzlich konsumierten Dosen ermöglichen, schafft das neue Verfahren eines Deutschen Forscherteams (kürzlich in Forensic Science International veröffentlicht) zu bestimmen, wie viel in den letzten drei Monaten konsumiert wurde.
Der Test bringt aber nicht immer genaue Resultate hervor. Hohe Dosen an ultraviolettem Licht durch Sonnenstrahlen zerstören einige der Moleküle, die im Haar zum Nachweis der Drogen dienen. Das Gleiche passiert, wenn Haare gebleicht werden. Dazu kommen noch einige personenbedingte Faktoren, die das Messresultat ebenfalls beeinflussen können.
Bei den Kommentaren zum Bericht bei Wired stellt einer die Frage: «Wird man high, wenn man die zuvor abrasierten Haare raucht?»
Dem bleibt nichts mehr hinzuzufügen.
(via: Wired)


In gewissen Fällen ist es unangenehm, wenn uns die Vergangenheit einholt. Läuft es ganz schief, landen wir sogar im Kittchen. Dass es aber auch von Vorteil sein kann, wenn uns die Stimme aus der Vergangenheit entgegenbrüllt, zeigen Forschungen zum menschlichen Lernverhalten.
Andy Wills von der University of Exeter hat untersucht, unter welchen Voraussetzungen der Mensch lernt. Besonders effizient ist das der Fall, wenn er Fehler begehen. Werden wir in der Gegenwart wieder mit einer ähnlichen Situation konfrontiert, in der wir uns zu einem früheren Zeitpunkt falsch verhalten haben, brüllt zwar keine innere Stimme «Aufgepasst!» - dennoch signalisiert uns unser Gehirn, dass wir Gefahr laufen, wieder denselben Fehler zu begehen.
Dass innerhalb nur einer Zehtelsekunde unser Gehirn auf die gegenwärtige Situation reagiert - und das auf eine zunächst nicht bewusste Weise - hängt damit zusammen, dass mit der ersten Bewusstwerdung eines Fehlers ein Gefühl der Überraschung einhergeht. Im Gegensatz dazu wird unser normaler Lernprozess nicht von starken Gefühlen begleitet. Oder hatten Sie schon mal einen Schrecken beim Lernen von Französischvokabeln? Frustration vielleicht schon, aber das soll hier nicht interessieren. > weiterlesen ‘Schrecken lehrt uns effizient’


Welch eine Vorstellung: Elektronische Geräte, deren Batterien sich selber aufladen, ohne direkt mit dem Netz verbunden zu sein. Das Handy, der iPod oder das eigene Laptop würden nicht mehr Gefahr laufen, ihren Dienst zu verweigern, weil man vergessen hat, deren Batterien aufzuladen. Das haben die Geräte bereteits selbständig erledigt.
Dieser Vision ist ein Team des MIT ein Stück näher gekommen. Die Mitglieder der verschiedenen Forschungseinheiten (Department of Physics, Department of Electrical Engineering and Computer Science und Institute for Soldier Nanotechnologies - ISN) Andre Kurs, Aristeidis Karalis, Robert Moffatt, Prof. Peter Fisher und Prof. John Joannopoulos (Francis Wright Davis Chair and director of ISN), angeführt von Prof. Marin Soljacic, haben es geschafft, eine 60-Wattbirne über eine Distanz von mehr als 2 Meter zum Leuchten zu bringen. Und das ohne, dass die Birne via Kabel mit der stromerzeugenden Quelle verbunden ist. > weiterlesen ‘Strom ohne Kabel’



Was soll man tun, wenn eine Massnahme genau das heraufbeschwört, was man eigentlich verhindern möchte? Dann lässt man sie lieber bleiben; könnte man meinen.
Doch im Falle des Tragens von Fahrradhelmen ist die Antwort nicht ganz so einfach. Der Verkehrspsychologe Ian Walker von der britischen University of Bath hat in verschiedenen Tests das Verhalten von an Fahrradfahrern vorbei fahrenden Motorfahrzeugen überprüft. Seine Ergebnisse wurden in der Märzausgabe von Accident Analysis & Prevention veröffentlicht.
Er fuhr mit und ohne Helm ausgestattet durch Salisburys und Bristols Strassen und zeichnete dabei die Daten von 2500 Überholmanövern auf. > weiterlesen ‘Gefährlicher mit Helm’
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