Tag Archiv für 'allgemein'

Mars den Marsianern!

Amerika will den Mars erobern. Was wohl die Marsianer dazu sagen? Der Anti Blog hat die Antwort. Ausserdem sind die Voraussetzungen für einen Ferienaufenthalt auf dem Roten Planeten gar nicht so wirtlich; die Aviation Week weiss mehr dazu.

(Bild: Anti Blog)

Dunkle Beeren sind süsser

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Kürzlich stand ich im Grossverteiler. Marmelade wollte ich kaufen. Am liebsten schmeckt mir die, die zum Süssen anstelle von Zucker Fruchtkonzentrat verwendet. Himbeergeschmack sollte sie haben. Ein kleine Sache - normalerweise. Ganz anders dieses Mal. Da standen etwa drei Reihen vom selben Typ meiner Wunschmarke mit Himbeergeschmack. Und sie unterschieden sich voneinander. Es war nicht eine neue Verpackung, die von Zeit zu Zeit für Verwirrung sorgt, sondern die Farbe des Inhalts.

Nach einem Moment drang der Unterschied bis zu meinem Bewusstsein vor. Da gab es also industriell erzeugte Marmelade, die ganz offensichtliche Variationen aufwies. Natürlich ist das nichts aussergewöhnliches, da Himbeeren natürlich gewachsene Beeren sind. Für kurzzeitige Überraschung hat es aber dennoch gesorgt. Und für ein kurzes Zögern. Welche ist die bessere? Die Marmelade mit dem dunkleren Rot oder die, mit der helleren Färbung? Bedeutet dunkles Rot mehr Geschmack oder weniger? Würde ich, wenn ich das hellere Modell wählen würde, vom Geschmack enttäuscht sein, weil er zu wenig intensiv wäre?

Nun muss man wissen, dass ich in meiner Arbeit mit unterschwellig wirkenden Gestaltungselementen zu tun habe. Zwar nicht im selben Ausmass wie Autobauer, die selbst den Klang zuschnappender Autotüren optimieren. Aber wenn es darum geht, eine geeignete Schrift für eine einen Buchtitel auszuwählen, ist mir die Wirkung unterschiedlicher Schrifttypen sehr bewusst. In der Lebensmittelindustrie hat man längst die Wirkung erkannt, die von unterschiedlicher Farbe oder Konsistenz ausgeht. Dünnflüssiges Tomatenkonzentrat wäre ebenso ein Widerspruch in sich selbst, wie - hellrote Himbeermarmelade.

Um es kurz zu machen: Ich habe die hellrote gewählt. Die Frage, ob die helle oder die dunkle Variante eine Abweichung von der Norm ist, habe ich im Regal stehen lassen. Auch die, ob die eine oder andere geschmacksintensiver ist. Denn schliesslich stehen am Morgen eh nicht zwei geöffnete Gläser der selben Marmelade auf dem Tisch. Ein Vergleichen würde es also nicht geben.

Nachtrag Das Vergleichen hat es gegeben. Zufälligerweise wollte ich nach Leeren eines Glases wieder Himbeermarmelade essen. Und ich muss gestehen, dass der Geschmack der helleren Sorte etwas weniger intensiv war, als der, aus dem älteren Glas mit dunklen Früchten. Offensichtlich subjektiv betrachtet.

Bilder: 1 2

Bedeppert am Boden

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Wie gelähmt stand ich kürzlich da. Mir war nichts geschehen. Dafür lag eine Frau am Boden. Gerade eben war sie mit dem Fahrrad in ein Auto gedonnert.

Sie hatte auf den ersten Blick keine Verletzungen zu beklagen. Aber sie schaute wie bedeppert Löcher in den Boden. Nach ein paar Sekunden ging ich dann doch noch auf sie zu und fragte sie, ob sie Schmerzen hätte. Keine Antwort. Sie schaute mich an, als wäre ich von einem anderen Planeten oder würde eine ihr fremde Sprache sprechen. Offensichtlich hatte sie eine Schock. Auch ich hatte einen. Der Unfall war nur wenige Meter vor meinen Augen passiert.

Es musste erst eine Frau in mittleren Jahren auf der Bühne erscheinen, um uns unseres Traumes zu entreissen. Resolut packte sie die Frau am Arm und führte sie zur Seite. Der Autofahrer war inzwischen ausgestiegen und tänzelte nervös hin und her. Auch er war zu keinem klaren Gedanken fähig. Der Schrecken schrie aus seinen Augen. Sein Auto hatte nur ein paar Schrammen; zum Glück, schien er zu denken.

Praktischerweise waren gerade zwei Polizisten in der Nähe. Allgemeines Aufatmen. Die Frau war erst mal parkiert, die Beamten riefen die Sanität herbei und die Menschenansammlung, die sich bei solchen Gelegenheiten jeweils wie aus dem Nichts bildet, war bereit, alles für den späteren Tratsch aufzusaugen.

Ich blieb noch einen Moment stehen. Alles war geregelt, also ging ich wieder meiner Wege. Die ganze Szene dauerte nur wenige Minuten und sie hat eine Leere in mir hinterlassen, die auch jetzt noch in mir nachklingt. Die Erkenntnis, nicht wirklich zu wissen, was in solch einer Situation zu tun ist, hinterlässt ein Gefühl der Frustration und grosser Unsicherheit. Klar, vor Jahren musste auch ich für das Erlangen des Fahrzeugführerscheins einen Nothelfer-Kurs belegen. Damals hiess das Zauberwort noch GABI (Gibt er Antwort, Atmet er, etc.), mussten wir einander in gestellten Situationen aus brennenden Fahrzeugen retten oder eine Puppe wieder beleben. Aber ich muss gestehen, dass ich heute nicht so recht wusste, was zu tun ist.

Vielleicht wäre es gut, bei Gelegenheit den Nothelfer-Kurs zu wiederholen.

TaxiOne ist …

Zum Start ins neue Jahr will ich ein Unding beseitigen. TaxiOne hat bisher als Nickname für mich hergehalten. Damit ist nun Schluss. Stattdessen wird beim Autor auch tatsächlich der Autor aufgeführt: Patrick.

Herzlich willkommen bei taxipluto, Patrick

Was wir 2008 brauchen

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Weniger, dafür mehr

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Mitte März hat es auf taxipluto erstmals etwas zu lesen gegeben. Seither habe ich hier Berichte zu verschiedenen Themen veröffentlicht und mein technisches Verständnis von Weblogs erheblich erweitert.

Von Beginn weg habe ich bewusst keine Einschränkung in den behandelten Themen gemacht; ganz einfach deshalb, weil ich nicht wusste, worüber ich überhaupt schreiben möchte. Im Durchschnitt habe ich es auf 23 Berichte monatlich gebracht. Nicht immer waren das freilich hochstehende Beiträge. Erstaunlicherweise sind Reaktionen in Kommentarform nicht immer dort eingetroffen, wo ich es am ehesten erwartet hätte. Andererseits haben sich Leute zu Dingen geäussert, die ich selber gar nicht so spannend fand. So unterschiedlich können Selbst- und Fremdwahrnehmung sein.

Den Blog unterhalte ich neben der Arbeit, die vorwiegend am Computer stattfindet. Der Weg ins Web ist damit kurz. Dennoch stelle ich fest, dass es mir zusehends Mühe bereitet, geeignete Beiträge zu verfassen. Nicht, weil es nichts Interessantes zu berichten gäbe. Vielmehr muss man sich irgendwann fragen, ob es auch ohne einen gehen würde - in meinem Fall tut es das wohl.

In vielen Bereichen gibt es hervorragende Blogger, die es mit ihrer persönlichen Art fertig bringen, einen ein ums andere Mal auf ihren Blog zu locken (nachhaltigBeobachtet, Mitra, Ehrensenf). Andere Blogs sind zu eigentlichen Institutionen geworden, die man als Sprungbrett zu eigenen Anregungen nutzen kann (Boing Boing, Scientific American, Metafilter). Wiederum andere mag man einfach so, ohne es erklären zu können (chaiYo, Toky Times, Geisha asobi blog).

Nein, aufhören mit Bloggen möchte ich nicht. Aber etwas kürzer treten werde ich. Die Berichte werden wohl etwas weniger, gleichzeitig sollen sie etwas ausführlicher sein. Ich verspreche mir davon wieder mehr Befriedigung beim Schreiben. In diesem Sinne alles Gute und bis bald.

Liste der Listen

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Ordnungsliebende Menschen neigen dazu, ihr Leben mit Hilfe von Listen zu erleichtern. Was festgehalten wird, geht nicht verloren. Auch in News-Seiten und in Blogs sind sie beliebt. Hier eine kleine Liste interessanter Listen:

100 Websites You Should Know and Use
The Top 100 Alternative Search Engines

Online Music: 90+ Essential Music and Audio Websites
Top 5 Online Music Streaming Services: The Velvets Test

The Top 10 travel websites

50+ Tools For The WordPress Admin
Nützliche Services und Konzepte für Webmaster
It-Masterlist: Die Liste der Listen

Nachtrag WORDPRESS GOD: 300+ Tools for Running Your WordPress Blog

Alles zwischen hier und Pluto

Weltbewegendes, Erstaunliches und Erfreuliches – demnächst. Das Auto steht bereit.

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