


Die Initianten von ecolect haben ein ambitioniertes Ziel: Sie wollen die weltweit grösste, frei zugängliche Bibliothek für nachhaltige Materialien erstellen. Herzstück ist eine Website, die über die Materialien informieren und zu verschiedenen Themen zur Diskussion anregen soll. Fallstudien zu nachhaltigem Design und ein Blog, in dem der Einfluss von Design und Ökologie auf unsere Umwelt betrachtet werden sollen, runden das Angebot ab.
An diesem Donnerstag, 18. Oktober soll der Service mit einer Party gestartet werden – wer einen Abstecher nach San Francisco unternehmen will, kann daran teilnehmen. Weitere Infos gibt es hier.
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Unser Schweizer Design hat es PingMag angetan. Im aktuellen Bericht wird unter anderem ein Blick auf Schweizer Banknoten, den Pass mit dem roten Kreuz und das Wägesystem für Früchte und Gemüse in Supermärkten geworfen.
Wir haben es ja schon immer gewusst: Schweizer Design ist einmalig!
(Bilder: PingMag)



Im Flugzeug ist es sowieso praktisch; und in der U-Bahn oder auf der Toilette? Die Rede ist vom Pillowig von Joo Youn Paek, einer Studentin am Interactive Telecommunications Program, NYU.
Besagtes, handgefertigtes Kissen ist in einer Serie von 50 Stück entstanden. Nach der Ausstellung hat die Künstlerin schnell eine eigene Fangemeinde gefunden, die sich sogar zu einer Gruppenperformance eingefunden hat.
Ein anderes interessantes Projekt ist der Polite Umbrella. Ein Regenschirm, der sich der Situation entsprechend anpassen lässt. Er kann ein- oder allseitig heruntergeklappt werden.
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Wer kennt den Mechanismus nicht, der einen aus Frust zum Kauf von Dingen aller Art oder zum Reinschieben von Süssigkeiten treibt?
Dr. Whippy nimmt sich dieses Bedürfnisses an. Die Eis-Maschine belohnt den Bittsteller umso mehr, je deutlicher dieser sein Unglücklichsein zum Ausdruck bringt. Bevor die Maschine das ersehnte Eis ausspuckt, muss der Kunde eine Reihe von Fragen beantworten. Daraufhin wird die Eismenge berechnet und ausgegeben. Je unglücklicher jemand ist, umso mehr Eis bekommt er.
Gezeigt wurde das Projekt (Entwickelt von Demitrios Kargotis) am Festival Ars Electronica in Linz. Unterstützt wurde die Umsetzung vom Royal College of Art (Plattform 11).
Interaktion und Bewusstwerdung zeichnen auch die Arbeiten von Susanna Hertrich aus (s. Bericht bei taxipluto).
via (Bilder: Noam Toran und we make money not art)


Zu was Computergrafik fähig ist, zeigt eine eindrückliche Animation über Fallingwater, Frank Lloyd Wrights architektonisches Meisterstück. Der Film beginnt mit einer Annäherung an das Grundstück, das von einem malerischen Wasserfall geprägt ist. Diesen Wasserstrom hat Wright dann auch in geschickter Weise in die Planung des Hauses mit einbezogen, das über dem Wasser zu schweben scheint.
Der Film lässt in der Folge die Mauern, Geschossdecken und Dächer der Villa erstehen und bietet so eine gute Vorstellung, wie sich das Haus in die Topografie einfügt.
Ob es dazu allerdings Smetanas «Moldau» zur etwas pathetisch wirkenden musikalischen Untermalung braucht, muss jeder selber entscheiden. Der Film ist auf jeden Fall beeindruckend.
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Online-Farbtools gibt es mittlerweile in einer fast unübersichtlichen Anzahl. An dieser Stelle schon vorgestellt wurden der ColourLovers, ColorBlender, Color Palette Generator und color hunter (s. Berichte 1 und 2 bei taxipluto). Daneben gibt es aber noch weitere Werkzeuge, die sich allesamt dem Thema Farbe widmen.
Das Funktionsprinzip des Color Calculator baut auf dem bekannten Farbkreis mit den Primärfarben auf. Es lassen sich wahlweise zwei, drei oder vier passende Farbtöne bestimmen. Äusserst spannend ist Color Fields Colr Pickr. Hier lassen sich einer Farbe entsprechende Bilder in Flickr finden. Ähnlich wie der Color Palette Generator ermittelt pic2color Farben aus einem Referenzbild. Das Gleiche machen colr.org und I Like Your Colors zusätzlich noch mit Websites.
Fürs Web Design geeignet ist Colors on the Web. Ein wirklich toller Farbmischer ist das Kuler Color, das mit vielen Funktionen aufwarten kann. Wenn es um das Thema Kontrast zwischen Vordergrund- und Hintergrundfarbe geht, sind der Colour Contrast Check und nColor die richtigen Werkzeug.
Für Farbverläufe ist der Gradient Image Maker geeignet. Ein ausgeklügeltes Werkzeug ist Unsafe Colormatch, das (geeignete ?) Farbkombinationen für die Erstellung von Websites erzeugt.
Eine einfache Umrechnungsliste von Pantone in CMYK resp. RGB bietet die Color Codes Matching Chart HTML. Ein einfaches Konvertierungs-Tool von CMYK in RGB und umgekehrt ist Color Conversion
Es gibt aber noch weitere Tools, auf die ich hier nicht genauer eingehe; eine Liste muss genügen:
ColorCombos
colordb
ColorMatch Remix
Color Palette Creator v1.6
Color Scheme Generator
Color Schemer online
Color Tool vom «Man in Blue»
dhtmlgoodies – Color Schemer
Online color chart picker

PingMag – Design aus Japan
Wer auf japanisches Design steht, sollte von Zeit zu Zeit beim Online-Magazin PingMag vorbeischauen. Das von Tokyo aus betriebene Magazin berichtet über fast alle Bereiche, die etwas mit Gestaltung zu tun haben: Produkte- und Verpackungsdesign, Architektur, Web-Design, Typographie, Illustration, Photographie, Mode, etc.
Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem aussergewöhnlich schönen Verpackungsdesign Japans. Beim betrachten der Kunstwerke muss man sich fragen, was am Ende wertvoller ist: die Hülle oder der Inhalt. Wirklich sehenswert! (Bild: PingMag)

Moco Loco – Design Blog
Eine andere Quelle für Inspirationen ist Moco Loco. Ebenfalls ein Web-Magazin, das sich aktuellem Design und moderner Architektur verschrieben hat.
Hier tauchen immer wieder Stücke innovative Künstler auf. Zum Beispiel die neue Schmuckkollektion von Tzuri Gueta aus Paris. Gueta hat Silikon und Textilien zu einem spannenden Ganzen zusammengefügt. (Bild: Moco Loco)
Link: Tzuri Gueta

dezeen – Design Weltweit
Ein etwas weiter gefasstes Design-Magazin ist dezeen. Nicht minder spannend als die anderen zwei Magazine, präsentiert es ebenfalls aktuelle Entwicklungen aus Design und Architektur. Innert kürzester Zeit wurde die Seite zu einer der populärsten Adressen in Sachen Design.
In einem Bericht wird das Konstruktionsprinzip des «Nestlé Chocolate Museum» von Rojkind Arquitectos vorgestellt. (Bild: dezeen)
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