


Tod eines Wasserballons, Meteoriten-Einschlag oder Brennende Glühbirne sind Filmtitel eines ganz bestimmten Metiers der Filmkunst: Hochaufgelöste High-Speed-Aufnahmen.
Zu sehen sind sie bei LucidMovement, einem Video Blog, der sich speziell mit den kleinen aber feinen Filmchen beschäftigt. Der Blog dient auch als Referenzquelle für Künstler. Zu jedem Film ist zudem deren Herstellungstechnik aufgelistet - besonders interessant für Filmemacher.
Die Filme haben fast etwas meditatives und sind eine kleine Abwechslung zum Arbeitstrott. Also, ab und zu eine kleine Ballonexplosion einstreuen und entspannen.


Der erste Blog Action Day ist Geschichte (s. Bericht bei taxipluto). Heute, zwei Tage danach, haben die Macher erste Zahlen zum Event veröffentlicht:
- 20603 Blogs haben daran teilgenommen
- 23327 Blog-Beiträge wurden veröffentlicht (Google Blog Search)
- 14631038 RSS Readers
Aus den Top 100 von Technorati haben 19 Blogs teilgenommen. Darunter etwa Boing Boing, LifeHacker, Mashable oder Read/WriteWeb.
Auch in den Medien hat der Anlass Spuren hinterlassen: Neben Onlinemedien wie Wired News oder Reddit haben auch traditionellen Medien wie BBC, Reuters, FOX oder der Chicago Daily Herald über den Anlass berichtet. Er scheint bis anhin eher den englischen Sprachraum mobilisiert zu haben. Vielleicht ändert sich das im Hinblick auf den Blog Action Day im 2008. Dann ist zu wünschen, dass auch mehr deutschsprachige Blogger dafür Berichte bereitstellen.
Bleibt zum Schluss noch die Frage, ob dieser Anlass überhaupt einen Sinn macht. Eine Antwort darauf kann wohl nur jeder einzelne für sich geben. Nach dem Motto «Steter Tropfen höhlt den Stein» stehe ich solchen Aktionen grundsätzlich positiv gegenüber.


Die Teilnehmerzahl des ersten Blog Action Day ist regelrecht explodiert. Morgen, 15. Oktober werden über 14000 Blogger Beiträge zum Thema Umwelt veröffentlichen.
Alle Macht den Bloggern!
Hier zum selben Thema bisher erschienen:
Blog Action Day - nächste Woche
Blog Action Day - 6000er Grenze
Blog Action Day – noch 27 Tage
Blog Action Day



Die Flughafenüberwachung erhält wohl demnächst Zuwachs: Neben den schon vorhandenen Scannern, Polizisten, Agenten und Militärs, die mögliche Terroristen aufspüren sollen, wird an der University of Buffalo ein automatisches System entwickelt, das die möglichen Übeltäter anhand von verschiedenen Daten erkennen soll. Gesichter, Stimmen, Körper und andere biometrische Daten sollen Aufschluss darauf geben, ob jemand ein potenzieller Terrorist ist. Der soll möglichst noch vor dem Begehen einer Tat dingfest gemacht werden. Wir fühlen uns an Minority Report erinnert.
Die Wissenschaftler (u.a. Venu Govindaraju, Ph.D., professor of computer science and engineering in the University of Buffalo School of Engineering and Applied Sciences) sehen gegenüber den manchmal zufälligen Selektionsverfahren bei der Befragung von Personen an Flughäfen einen Vorteil in ihrer Methode. Sie soll wissenschaftlich und wirksam sein. Gestützt wird die Beurteilung nicht nur auf einen Teil des menschlichen Körpers sondern auf verschiedene Elemente.
In der Geschichte hat es immer wieder Versuche gegeben, anhand von Teilen des Körpers Rückschlüsse auf Wesen oder Charakter einer Person zu ziehen. Beispielsweise in der Physiognomik, die seit der Antike (u.a. Aristoteles, Cicero, Plinius, Seneca), aber auch im Mittelalter (u.a. Albertus Magnus, Albrecht Dürer, Paracelsus) bis hin in die neuere Zeit (u.a. Johann Caspar Lavater, Carl Huter) immer wieder neue Theorien hervorgebracht hat. Auch negative Seiten hat die Lehre zu verantworten (Wikipedia über Physiognomik, 10.10.07): «Die nationalsozialistischen Rassetheorien beriefen sich u. a. auf Lombrosos rassistischen Hypothesen und machten sie zum Kern der pseudowissenschaftlichen Unterfütterung ihres Eugenik-Programms.»
Bleibt zu hoffen, dass die neue Methode der University of Buffalo das ohnehin schon überbordende Überwachungswesen nicht noch weiter verschärft (s. auch Bericht bei taxipluto)
via


Der Blog Action Day rückt näher. Nächsten Montag, 15. Oktober ist es soweit. In der Zwischenzeit haben die Initianten ein neues Video produziert. Noch immer ist Zeit, sich zur Teilnahme anzumelden. Und die Teilnehmerzahl steigt stetig an - mittlerweile haben sich knapp 8000 Blogs gemeldet.
Hier bisher erschienen:
Blog Action Day - 6000er Grenze
Blog Action Day – noch 27 Tage
Blog Action Day


Auch taxipluto hat an der gestrigen Free Burma-Aktion teilgenommen (s. Beitrag). Im Vorfeld habe ich mir die Frage gestellt, ob eine solche Teilnahme überhaupt sinnvoll ist und welche Wirkung sie erzielen kann.
Ich bin zum Schluss gekommen, dass es grundsätzlich gut ist, seine Solidarität mit unterprivilegierten und leidenden Menschen zu bezeugen. Alle Aspekte einer Gesellschaft sollten diskutiert und dazu Stellung bezogen werden - besonders solche, die unangenehme Seiten unseres Daseins betreffen. Wenn dann im Anschluss auch noch Taten folgen, hat die Auseinandersetzung Früchte getragen. Wenn nicht, hat die Beschäftigung mit der Thematik wenigstens Spuren im Denken hinterlassen, was auch schon wertvoll ist.
Upload hat sich ebenfalls mit der Free Burma-Aktion auseinandergesetzt, Fragen dazu gestellt und in einem lesenswerten Bericht versucht, Antworten zu finden.

Obwohl Wikipedia in letzter Zeit bemüht ist, Fehlmanipulationen und Verunstaltungen von Berichten zu verhindern, stellt sich immer noch die generelle Frage nach der Kompetenz der verfassten Berichte. Im Gegensatz zu traditionellen Anbietern von Lexika ist nicht immer sicher gestellt, dass die Einträge auch tatsächlich den gewünschten Anforderungen genügen.
Wer eine andere Quelle im Internet sucht, ist seit September 07 mit dem Meyers Online-Lexikon sicher gut bedient. Die kostenlose Datenbank bietet den hohen Standard, wie wir ihn von den gedruckten Ausgaben gewohnt sind.
Das Online-Lexikon basiert ursprünglich auf dem Inhalt von «Meyers Großem Taschenlexikon in 24 Bänden». Nach dem Einrichten eines kostenlosen Benutzerkontos sind rund 150000 Stichwörter abrufbar.
Da es sich um eine reine Textversion handelt, kommt das Ganze eher trocken daher. Grafiken und Bilder wie bei Wikipedia sucht man vergeblich. Vielleicht eine Möglichkeit, das Angebot in Zukunft attraktiver zu gestalten.
Nachtrag Hier noch eine kleine Auswahl weiterer Gratis-Lexika:
wikipedia Grösstes offenes Onlinelexikon
lexikon.ch spezielle Suchmaschine für Lexika, Thesauri (Synonymwörterbücher), Wörterbücher, Zitatesammlungen, Abkürzungsverzeichnisse und Reimlexika im Internet
nachhaltigkeit.info Wissensquelle rund um das Thema Nachhaltigkeit
wissen.de Grundlage bilden Titel der Bertelsmann-Gruppe
Mathematisches Lexikon Autorenschaft: Franz Embacher und Petra Oberhuemer von der Uni Wien
Woxikon Online Lexikon und Wörterbuch, Übersetzung von Wörtern und Wortgruppen
Lebensmittel-Lexikon Aktuelles Onlinenachschlagewerk zu alltäglichen und exotischen Lebensmitteln
Weitere Links bei Mister Wong



Wer wissen möchte, welche Kapriolen das Wetter gerade macht oder noch machen wird, findet im Netz viele gute Helfer.
Da ist einmal die einfache Site meteo.ch, die mit Links auf eine Reihe verschiedener Wetterdienste verweist. Darunter etwa der Wetterdienst des Bundes - quasi die offizielle Wetterseite der Eidgenossen. Für mich eine der besten Anlaufstellen, um eine gute Übersicht zu gewinnen. Auch auf meteo.ch zu finden sind Links zu unterschiedlichen Tageszeitungen, die eine eigene Meteoecke eingerichtet haben.
Eine andere Möglichkeit ist das aktuelle Wetter aus der Vogelperspektive zu betrachten. daylightmap ist eine durch Satellitenbilder erzeugte Karte der aktuellen Wolkenbildungen - jeweils aufgenommen innerhalb der letzten drei Stunden.
Und dann ist da natürlich noch das Angebot vom nach Deutschland ausgewanderten Schweizer Wettergott Kachelmann. Er bietet auf seinen Seiten Vorhersagen für die Schweiz, Deutschland und Österreich an.
Speziell für Österreich steht die Seite der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik zur Verfügung.
Über Weather Underground, alle Wetter oder WetterOnline ist es möglich, Vorhersagen für Städte rund um den Globus abzurufen.
Wer lieber selber seine Vorhersagen machen will, kann sich bei Outdoor-Aktiv schlau machen und sich ein paar Tipps und Tricks für die Prognose aneignen.


Innerhalb der letzten 10 Tage sind über 1000 weitere Blogs hinzugekommen, die am Blog Action Day teilnehmen werden (s. Bericht von taxipluto).
Schon jetzt sollte sich jeder Blogger überlegen, wie er das Thema Umwelt in einem Bericht abhandeln könnte. Am Veranstaltungstag, dem 15. Oktober 2007, werden dann zur selben Zeit alle Berichte veröffentlicht. Zur Teilnahme kann man sich hier anmelden. Also ran an die Tasten!
Hier bisher erschienen:
Blog Action Day – noch 27 Tage
Blog Action Day


Zensur kann manchmal bunte Blüten treiben. So wurde der Internetzugang von British Airways (BA) auf boingboing (bb), einer wirklich schrägen und unterhaltenden Blogseite, unterbunden (s. Bericht bei boingboing).
In der Begründung schreibt BA, sie habe «den Zugang zu Internet Sites geblockt, die als nicht legal oder beleidigend betrachtet werden können.» Dazu zählt auch bb.
bb nimmt an, dass BA eine Zensursoftware verwendet, wie beispielsweise SmartFilter, wie sie etwa auch von Regierungen wie Syrien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten verwendet wird. Dass es dann und wann ein nacktes Körperteil auf bb zu sehen gibt - was ich persönlich noch nicht erlebt habe -, bestreiten die Macher nicht. Aufgrund dessen jedoch anzunehmen, der gesamte Inhalt sei ungenügend, ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen.
Der Fluggast wird mit solchen Entscheiden zum unmündigen Kunden abgestempelt. Solche Zensurmassnahmen können nie und nimmer die Aufgabe von Dienstleistungsunternehmen sein.
Aktuelle Kommentare