Tag Archiv für 'foto'

Wunderpilze 0003

pulse - Blogger emotional
Private Blogger zeigen Gefühle. Markus Kison, Künstler aus Berlin, hat in seinem Projekt Pulse in Berichten geschriebene Emotionen von blogger.com in ein formgebendes Objekt übertragen. Grundlage für die Umsetzung ist Robert Plutchik’s Psychoevolutionary Theory of Emotion.


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Hinauszögern
Wer kennt das nicht, wenn mit einem Mal jede noch so kleine Arbeit eine willkommene Ablenkung ist, um damit zu verhindern, die unangenehmen Arbeiten zu erledigen. John Kelly hat darüber einen preisgekrönten Kurzfilm gedreht.
Und auch Lev Yilmaz hat sich innerhalb der Serie «Tales of mere Existence» demselben Thema in einem schönen Animationsfilm angenommen.

Vor dem Einschlafen
Worüber denken Sie nach, bevor Sie einschlafen? Was brauchen Sie, um in den Schlaf zu finden. Antworten auf diese Fragen haben sich verschiedene Künstler in kurzen Sequenzen selber gegeben. So unterschiedlich wie die Inhalte sind auch die Mittel, mit denen die Antworten gegeben werden.
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Drachen XL
Die Japaner sind ein eigenes Volk. Manchmal verspielt, manchmal archaisch. Und wenn sie was machen, tun sie es oft auf ihre eigene Art und Weise. So auch bei den riesengrossen Drachen, die jedem Drachenfan Freudentränen in die Augen schiessen lassen. Kaum zu glauben, dass diese Dinger fliegen!


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Zurück zu Analog
OK, der Bericht über diese Kartonungetüme, die Fotos schiessen sollen, ist in der heutigen Zeit etwas gewagt. Ein aufregender Schritt zurück in die analoge Zeit. Fotos lassen sich mit einfachen Mitteln schiessen. Und auch das kann Spass machen, wenn man sich selber eine Lochkamera baut. Verschiedene Modelle gibt es hier zum Download.
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Party in der IKEA
Wer nicht bei sich zuhause eine Party veranstalten will, kann es ja irgendwo sonst tun. Warum nicht in der nächsten IKEA-Filiale? Das haben sich auch die Leute von cockeyed gesagt. Mit echt aussehenden Einladungskarten haben sich die lustigen Freunde in der Niederlassung in West Sacramento eingefunden und zum Erstaunen aller ihre Party bei Kaffee und Kuchen und mit Spielen gefeiert.

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    Kaum ein Medium ist besser geeignet als das Internet, um Bilder zu präsentieren. Fotografen bieten sich grossartige Möglichkeiten; unbegrenzte Reichweite, schnelles Aktualisieren des Portfolios sind einige davon. Zu finden sind immer wieder eindrückliche Serien, die das Spektrum menschlichen Daseins oder der Natur in Bildern festhalten.

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    Nichts für schwache Nerven ist etwa die Serie des serbischen Fotografen Boogie von New Yorks Strassen-Gangs. via

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    Beeindruckend sind die Aufnahmen der Serie Living in Three Centuries von Mark Story. Gesichter in Schwarz-Weiss, die Geschichten erzählen.

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    Auch die Natur bringt zuweilen überraschende Dinge hervor. Muster entstehen ungeplant und scheinen nur darauf zu warten, fotografisch festgehalten zu werden. Beispielsweise die Formationen fliegender Vögel auf Fresh Pics.

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    Eine Stadt wird von der Wüste zurückerobert. Kolmanskop, eine Geisterstadt im Süden Namibias.

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    Viel profaner ist eine Bildsammlung von in Asphalt gefangener Objekte.

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    Bei den Makroaufnahmen von Insekten weiss man manchmal nicht genau, ob es sich tatsächlich um lebende Wesen handelt oder doch um gläserne Kunstobjekte.

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    Mit der Kamera unterwegs hat man manchmal einfach keine Lust, ein Stativ mitzuschleppen. Wer dennoch nicht auf stabile Verhältnisse verzichten möchte, kann sich selber den Ein-Franken-Bildstabilisator basteln. Billig, portabel und erst noch brauchbar - hurra!
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    Varianten 1 2
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    Diana+ - Lomo grüsst

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    In Zeiten immer besser werdender Digitalkmeras muss man sich fragen, weshalb man sich noch mit analogen Geräten herumschlagen soll. Wenn es sich jedoch um Lomo und Co. handelt, stehen andere Werte als Bildschärfe oder Bequemlichkeit im Vordergrund.

    Kürzlich hat Lomo wieder ein Cultgerät aus den 60ern zu neuem Leben erweckt: Diana+ heisst das, wie ein Spielzeug aussehende, Plastikding. Seine Einstellmöglichkeiten beschränken sich auf einige wenige Funktionen. Es gibt zwei Verschlusszeiten, «N» für normales Tageslicht und «B» für Innen- und Nachtaufnahmen. Man kann entweder 12 Bilder voller Grösse (5,2×5,2 cm) oder 16 kleinere Bilder (4,2×4,2 cm) schiessen. Mehrfachbelichtungen sind ebenso möglich, wie endlose Panoramaaufnahmen.

    Zum unverkennbaren Bildlook trägt aber die Plastiklinse bei, die zu den traumartig, manchmal etwas verschwommenen und farbverschobenen Bildern führt.

    Und wofür steht das Plus? Unter anderem für die Möglichkeit, die Linse abzuschrauben. Das ermöglicht durch ein stecknadel-grosses Loch wiederum Bilder ganz eigentümlicher Art zu schiessen: Super-Weitwinkel-Aufnahmen mit weicher Schärfe und einem grossen Umfang der Schärfentiefe.

    Zu haben ist das Gerät für rund CHF 65.–; für rund CHF 40.– mehr gibts noch Rollfilme dazu. Es lebe die analoge Fotokunst!
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    Kim Keevers Miniaturwelten

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    Faszinierende Miniaturen, die einem das Gefühl geben, auf einem anderen Planeten zu sein. Das ist die Welt von Kim Keever, einem in New York lebenden Künstler, dessen Arbeit manchmal als SiFi-artig oder Post-Apokalyptisch beschrieben wird.

    Gezeigt werden in den mit Rauch durchzogenen, meist unwirtlichen Landschaften, gefallene Bäume, Berge, Pflanzen und Gewässer. Der Vorgang, der zum Endprodukt führt, ist aussergewöhnlich: In einem Wassertank wird die Landschaft mit Pflaster, Reflektierendem Mylar (eine Polyethylenterephthalat-Polyesterfolie) und anderen Materialien erschaffen. Anschliessend wird der Tank geflutet und das Wasser mit Farbpigmenten eingefärbt, die dann zur Illusion von Wolkenbildung beitragen. Mit Farbgels wird der Tank erleuchtet und anschliessend nimmt er das Ganze fotografisch auf. Die etwa 50 x 70 Inch grossen C-Prints hinterlassen sowohl einen Eindruck von Grösse als auch von Miniaturisierung.

    Bilder und Berichte 1 2 3
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    Liebeserklärung und Goldmine

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    Polar Inertia, das Online-Journal «of Nomadic and Popular Culture», wartet in der August/September-Ausgabe unter anderem mit einer Liebeserklärung an den Fiat 126, Verkaufsautomaten in Tokyos Strassen und fantastischen Bildern von Minen des Goldenen Dreiecks auf.

    Was es im Allgemeinen mit Polar Inertia auf sich hat, habe ich bereits in einem früheren Bericht beschrieben.

    (Bilder: Fiat 126, Sandy Carson; Verkaufsautomaten, Mac Kane, Golden Triangle, Louie Palu)

    Nachtrag Zu den Fotos vom Goldenen Dreieck passen die Beiträge von Haiko Hebig über die Schwerindustrie in vorwiegend deutschen Städten.

    Flickr-Bilder kommerziell nutzen

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    Es ist verlockend: Flickr mit den gewünschten Suchwörtern füttern, eine Auswahl treffen und die Anzeigenkampagne starten. Wenn es so einfach wäre, hätten Bildagenturen bald nichts mehr zu tun. Das ist aber nicht der Hauptgrund, weshalb man fremdes Bildmaterial nicht einfach für eigene Zwecke verwenden darf.

    Das Recht am eigenen Bild funkt hier in die Creative Commons Regeln stärker hinein, als man denken könnte. Am konkreten Beispiel einer Werbekampagne von Virgin Mobile Australia Are jou with us or what?, bei der Bilder eines Mädchens von Flickr verwendet wurden, zeigt Carsten Ulbricht in seinem Bericht, welche Stolpersteine bei der Verwendung von Bildern aus Bildportalen lauern. Er macht das zwar aus Sicht deutschen Rechts. Für andere Länder dürften aber ähnliche Regeln gelten. Auf Flickr gibt es zur Werbekampagne mittlerweile eine rege Diskussion.

    Das zusammengafasste Fazit Ulbrichts lautet: Ein genauer Blick auf die jeweils verwendete Creative Commons Lizenz ist wichtig. Ebenso muss berücksichtigt werden, dass diejenigen, die Bilder bei Portalen zur Verfügung stellen, nicht immer auch die Rechteinhaber des Bildmaterials sind.

    (via: digital:next)

    Was isst die Welt?

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    Bilder sind halt doch die besseren Zahlen. Wie das? Wem graut nicht vor Statistiken, die durch nackte Zahlen vermittelt werden? Schon viel angenehmer sind Grafiken - ob in Kuchen- oder Balkenform ist nicht so wichtig. Noch besser sind in manchen Fällen Bilder.

    Das haben sich zumindest Peter Menzel und Faith D’Aluisio gesagt. Sie haben zusammengetragen, was die Welt so alles isst; in einer Woche, genau genommen. Rund um den Globus haben sie Familien inmitten der Fülle an Lebensmitteln fotografiert, die diese innert Wochenfrist vertilgen.

    Dabei sind unspektakuläre Bilder entstanden, die an frühe Aufnahmen aus der Kolonialzeit von Ureinwohnern Afrikas erinnern.

    Bei all den schönen Bildern ist eine Zahl dennoch von Interesse: Sie repräsentiert das, was die Wochenration kostet. In Ägypten sind das rund 69$, im ecuadorianischen Tingo nur etwa die Hälfte. Die Kalifornier brauchen 160$ und die Deutschen gar 500$.

    Ein schönes Buch im Verlag Ten Speed Press mit dem Titel «Hungry Planet».

    Links: Hungry Planet bei Ten Speed Press
    Bilder aus dem Buch
    (via: Geisha Asobi Blog)

    Versteigerung: älteste Kamera

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    Beim Daguerrotype des Pariser Erzeugers Susse Frères handelt es sich nicht um eine alte Kiste. Diese als älteste Fotokamera identifizierte Rarität kommt an der 11. WestLicht Photographica Auction am 26. Mai 2007 unter den Hammer. Gefunden wurde sie auf einem Dachboden und löst so die von Daguerre’s Schwager Giroux gefertigte Daguerreotype von 1839 - von der in Museen weltweit etwa zehn Stück existieren - als älteste Kamera ab.

    Experten gehen davon aus, dass der symbolische Rufpreis von 100 000 Euro problemlos um ein Vielfaches überschritten wird. Wer das nötige Kleingeld hat und mitbieten will, kann sich gratis den Auktionskatalog bestellen.

    Links: 11. WestLicht Photographica Auction