Früher gab’s in unserer Schule Bastelbögen. Da konnte man Burgen, Schiffe und sonst noch allerlei Gerätschaften in Miniatur zusammenbauen. Ausschneiden, zusammenkleben und auf den Schreibtisch stellen. Und wenn einen das Ding allzu sehr nervte, irgendwann in dramatischer Inszenierung abfackeln.
Mit der Kamera unterwegs hat man manchmal einfach keine Lust, ein Stativ mitzuschleppen. Wer dennoch nicht auf stabile Verhältnisse verzichten möchte, kann sich selber den Ein-Franken-Bildstabilisator basteln. Billig, portabel und erst noch brauchbar – hurra! Video
Varianten 12 via
Ein kleines Schmankerl zur Schneesaison: Darauf muss man erst mal kommen – eine Schneeschaufel mit Stützrad. Da wünscht man sich gleich einen grossen Platz, vollgepackt mit Schnee. Ob man damit auch das eigene Zimmer aufräumen kann?
Wenn ich an LEGO denke, kommen Jugenderinnerungen hoch. Das war noch Spielzeug für echt kreative Konstrukteure. Nix Videogame, nix Spielkonsole. Einfach ein paar Klötze und die eigene Vorstellungskraft. Später kamen dann freilich die Bausätze dazu; mit allerlei Krimskrams wie Figuren, Elektroteilen und Ähnlichem.
Dass die Spielklötze-Hersteller auch heute noch kreativ sind, zeigen die Silikonformen, mit deren Hilfe man Eiswürfel in der charakteristischen LEGO-Form heranzüchten kann. Besonders bei Architekten-Apéros dürften die so geformten Eiswürfel für Gesprächsstoff sorgen.
Nach den Readymechs (s. Bericht bei taxipluto) kann man mit den Bastelbögen von Flying Pig seine Kollektion an skurrilem Papiergetier erweitern. Darunter sind lustige Figuren, die sogar über Kurbeln zum Leben erweckt werden können.
Die Fragen, weshalb ein Schaf im Boot rudern muss oder wie ein Schwein zu Flügeln kommt, kann man beim Basteln selber beantworten. Ganz toll ist Paper Cuckoo (s. Film) wo zur Bewegung auch noch ein Flötenton dazukommt.
Für Dinge, die eigentlich niemand wirklich braucht, wird erstaunlicherweise immer wieder Geld ausgegeben – und das nicht zu knapp. Böse Zungen behaupten gar, dass die meisten Kunstwerke unserer Zeit dazu zu zählen sind. Ob dem so ist, soll an dieser Stelle nicht in Frage gestellt werden.
Schon eher in die Kategorie «ist das wirklich nötig» dürfte der Hangtimer fallen. Er zeichnet die Zeitdauer auf, die man in der Luft verbringt; beim Sprung, genau genommen. Dazu verwendet er einen Tri-Axis Beschleunigungsmesser und zeichnet für rund CHF 120.– den längsten freien Fall, die gesamte Zeit im Fall und noch weitere sinnlose (?) Daten auf. Gedacht ist er für alle Adrenalin-Junkies, die anderen zeigen wollen, weshalb sie so gut drauf sind. (via: Sci Fi Tech)
Das Zweite ist The Black Cube. Wie teuer einen das Ding zu stehen kommt, hängt von der Versions-Nummer ab – insgesamt werden 999 Kisten hergestellt. Je höher die Nummer, umso teurer das Exemplar (Nr. 82 kostet beispielsweise 104.– USD, Nr. 690 408.– USD). Was drin ist, weiss man erst, wenn man die Box öffnet. Und genau das soll der Reiz des ganzen sein. Schafft man es, die Box ungeöffnet auf dem Kaminsims stehen zu lassen oder stürzt man sich bei erstbester Gelegenheit drauf und reisst den Deckel weg? Früher hat man dazu «die Katze im Sack kaufen» gesagt. Heute kann man sich nicht mal mehr sicher sein, dass man überhaupt eine Katze für sein Geld bekommt.
Zu guter Letzt noch das web tool Flip, das Texte auf den Kopf stellt – immerhin etwas, das gratis ist. Jeglicher Text kann ins erste Feld eingegeben und anschliessen per copy/past irgendwo wieder eingesetzt werden. Da sag ich nur:
Wer schon einmal in einem amerikanischen Auto gefahren ist, kennt sie: Die für unsere Breitengrade etwas seltsam anmutenden Aufkleber, die auf alle und jede (un)mögliche Gefahr aufmerksam machen. Mögliche Schadenersatzforderungen machen sie nötig.
In die gleiche Richtung zielt ein neues Produkt für Coffeeshops, die sich vor dummen Kundinnen und Kunden schützen wollen. Die Firma Smart Lid Systems hat einen Becher im Sortiment, dessen Deckel sich, je nach Hitze des Getränks, unterschiedlich verfärbt. Wird der Deckel aufgesetzt, verfärbt er sich zunächst leuchtend rot. Anschliessend, mit kühler werdendem Inhalt, kehrt die Färbung wieder zum ursprünglichen kaffeebohnen-braunen Farbton zurück.
Eine gute Idee für unvorsichtige Schlürferinnen und Schlürfer. Nur, was machen Personen, die farbenblind sind? Die müssen sich wohl weiterhin auf ihren gesunden Menschenverstand verlassen.
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