


Trotz Informatik und Internet ist der Papierverbrauch weltweit weiterhin hoch. Zur Herstellung von Papier werden verschiedene Rohstoffe benötigt. Wer bei deren Gewinnung und Weiterverarbeitung auf Nachhaltigkeit und Sozialverträglichkeit setzen möchte, hat eine einfache Leitlinie: Das Zertifizierungs-System des Forest Stewardship Council, kurz FSC.
Voraussetzungen
Jährlich werden weltweit gegen 360 Millionen Tonnen papierverwandte Produkte hergestellt. Rohmaterialien dafür sind Zellstoff (meist aus Holz), Frischwasser sowie Füll- und Streichpigmente. Daneben wird Holz vor allem auch in der Baubranche als Werkstoff verwendet. Gemeinden und Kantone, die bei der Verwendung von Hölzern auf nachhaltige Quellen setzen, können sich als «urwaldfreundlich» bezeichnen, wenn sie gewisse Standards einhalten. Mehr dazu bei urwaldfreundlich.ch.
Grundgedanken FSC
Nachdem sich 1990 in Kalifornien eine Gruppe von Holzverwertern, Händlern sowie Vertretern von Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen getroffen hatten, wurde in Kanada drei Jahre später ein Verein gegründet. > weiterlesen ‘FSC-zertifiziertes Papier’



Und wieder eine neue Reihe; nach der bereits laufenden über Philosophie, dieses Mal eine über im Netz gefundenes Strandgut.
Ein kurzer Bericht über Freeganer im node16 (pdf-Dokument) von nodeland und etwas ausführlicher im Spiegel.
Eine bessere Welt schaffen; fairdo (via) und WorldChanging vernetzen.
Zukunft gerichtetes Design bei inhabitat.
Visuellen Widerstand in Posterform gibt es bei Justseeds zu kaufen.
Gestrickten Widerstand bei microRevolt. Ausführlicher Bericht darüber hier.
Régine Debatty von we-make-money-not-art.com in einem interessanten Vortrag über «Media art: making it or faking it?»
Interessante Links hier melden.
Verwandte Beiträge:
Interventionen ohne Ende
Engagement im Netz
Kühlschrank-Charakterstudie
Ecolect - Nachhaltige Materialien
Palin sucht, Auster findet
Interventionen im öffentlichen Raum
Wunderpilze 0003



Das Recht auf Fortschritt kann man niemandem verwehren. Den Hunger auf mehr Energie auch nicht - oder? Ihr ahnt es, die Rede ist von dem Land, das gegenwärtig alle Ressourcen dieser Welt aufzusaugen scheint. Der Durst nach Energie ist in China so explosionsartig gestiegen (s. Bericht bei der Herald Tribune), dass es Engpässe in der Versorgung mit Benzin gibt. Das Auffüllen des Benzintanks wird da rasch zum Spiessrutenlauf. Transportunternehmen leiden besonders stark unter dieser Entwicklung, die höhere Treibstoffpreise zur Folge hat.
Ungebremster Durst
China ist mittlerweile der zweitgrösste Verbraucher von Öl; hinter den USA. Innerhalb der ersten acht Monate dieses Jahres sind die Ölimporte um satte 18,1 Prozent gestiegen. Die bisher (politisch) nieder gehaltenen Ölpreise haben denn auch zum grossen Wirtschaftswachstum des Landes beigetragen. Dass da die Umwelt auf der Strecke bleibt, liegt auf der Hand. Die chinesische Industrie benötigt 3,4 mal so viel Energie pro wirtschaftlichen Ertrag wie der weltweite Durchschnitt. > weiterlesen ‘China zwingt zum Wandel’



Zeige mir deinen Kühlschrank und ich sage dir wer du bist. So oder ähnlich lautet das Motto von Fridgewatcher.com. Wer will, kann das Innere seines Kühlschranks ablichten und die Bilder an die Site senden.
Dass das, was dort zu sehen ist, nicht immer appetitlich ist, liegt auf der Hand. Oft ist ein überfülltes Äusseres - mit Postkarten und ähnlichem gepflasterte Türen - untrügliches Zeichen für ein ebenso schnoddriges Inneres; aber nicht immer.
Dass es auch anders gehen kann, zeigt der Kühlschrank von Sylvia, Pieter & kids Lieke, Tim und Guus. Da herrscht geradezu klinische Ordnung. Wohl bekomm’s.
via
Nachtrag Uli hat seine eigene Kühlschrank-Parade gestartet. Hier der Link (s. auch Kommentar unten).



Die Initianten von ecolect haben ein ambitioniertes Ziel: Sie wollen die weltweit grösste, frei zugängliche Bibliothek für nachhaltige Materialien erstellen. Herzstück ist eine Website, die über die Materialien informieren und zu verschiedenen Themen zur Diskussion anregen soll. Fallstudien zu nachhaltigem Design und ein Blog, in dem der Einfluss von Design und Ökologie auf unsere Umwelt betrachtet werden sollen, runden das Angebot ab.
An diesem Donnerstag, 18. Oktober soll der Service mit einer Party gestartet werden - wer einen Abstecher nach San Francisco unternehmen will, kann daran teilnehmen. Weitere Infos gibt es hier.
via
Mit unserem Konsumverhalten tragen wir massgeblich dazu bei, wie sich verschiedene Zweige unserer Gesellschaft entwickeln. Angefangen bei Produkten, die wir für das tägliche Leben benötigen über die Wahl unseres Fortbewegungsmittels bis hin zur Ausgestaltung unserer Freizeit.
Wie weit man mit Bio, ÖV und Co. gehen will, muss man selber entscheiden. Wichtig scheint mit, nicht einfach den bequemsten Weg zu gehen, sondern ab und zu innezuhalten und auch Gewohnheiten zu hinterfragen. Das ist zwar nicht immer ganz einfach, tut aber hinterher gut.
Im Bereich Konsum gibt es eine Reihe interessanter Bücher, die einen bewussten und ethisch vertretbaren Umgang mit unserer Umwelt aufzeigen. Hier eine kleine Auswahl:

50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Welt zu retten und wie Sie dabei Geld sparen
Andreas Schlumberger, Heyne Verlag, 2006, ISBN: 978-3-453-68515-4
Der Verlag schreibt über das Buch: «Ist diese Welt noch zu retten? Hier steht, wie jeder Einzelne dazu beitragen kann. Ob im Haushalt, im Garten, auf Reisen oder beim Einkaufen: Andreas Schlumberger hat 50 ganz konkrete und leicht umsetzbare Tipps für den Alltag parat, die helfen, die Natur zu schützen, natürliche Ressourcen zu erhalten, und die – als positiver Nebeneffekt – auch noch die Haushaltskasse entlasten.» > weiterlesen ‘Nicht nur fürs Gewissen’


Kann man sich mit gutem Gewissen eine Klimaanlage ins Büro stellen? Die eigene Arbeitseffizienz steigt mit gleichzeitiger Zunahme der Stromrechnung. Damit die Zunahme der beiden Grössen nicht parallel nach oben verläuft, sollte man sich bei topten vor dem Kauf der Klimaanlage schlau machen.
Die Toptest GmbH ist ein Joint Venture der Saldo/Consuprint AG, der Oerlikon Journalisten AG und von S.A.F.E., der Schweizerische Agentur für Energieeffizienz. Zu den Partnern gehören Umweltverbände wie der WWF Schweiz, EnergieSchweiz (BA für Energie), verschiedene Elektrizitätswerke, Ämter und Energiefachstellen sowie Stiftungen, wie beispielsweise die Stiftung für Konsumentenschutz. Diese und noch weitere Partner verfolgen ein Ziel: Dem Konsumenten ein Hilfsmittel an die Hand geben, damit er rasch das beste Produkt finden kann.
Dabei sind verschiedene Kriterien wichtig, die den Kaufentscheid beeinflussen sollen: Energieverbrauch, Umweltbelastung, Qualität oder Kosten-Nutzen-Verhältnis - um nur einige zu nennen. Es werden Daten über Elektrogeräte zu allen wichtigen Bereichen angeboten; für Zuhause, die Arbeit oder den Weg dorthin. So ist es leicht, den besten Farblaserdrucker, den effizientesten Boiler oder den sparsamsten Kleinwagen ausfindig zu machen. Zumindest was die Zahlen angeht. Ob einem dann ein Toyota Yaris oder doch eher ein Fiat Punto besser gefällt, muss man dann immer noch selber entscheiden.
Link: topten
Aktuelle Kommentare