


Im Flugzeug ist es sowieso praktisch; und in der U-Bahn oder auf der Toilette? Die Rede ist vom Pillowig von Joo Youn Paek, einer Studentin am Interactive Telecommunications Program, NYU.
Besagtes, handgefertigtes Kissen ist in einer Serie von 50 Stück entstanden. Nach der Ausstellung hat die Künstlerin schnell eine eigene Fangemeinde gefunden, die sich sogar zu einer Gruppenperformance eingefunden hat.
Ein anderes interessantes Projekt ist der Polite Umbrella. Ein Regenschirm, der sich der Situation entsprechend anpassen lässt. Er kann ein- oder allseitig heruntergeklappt werden.
via



Wer kennt den Mechanismus nicht, der einen aus Frust zum Kauf von Dingen aller Art oder zum Reinschieben von Süssigkeiten treibt?
Dr. Whippy nimmt sich dieses Bedürfnisses an. Die Eis-Maschine belohnt den Bittsteller umso mehr, je deutlicher dieser sein Unglücklichsein zum Ausdruck bringt. Bevor die Maschine das ersehnte Eis ausspuckt, muss der Kunde eine Reihe von Fragen beantworten. Daraufhin wird die Eismenge berechnet und ausgegeben. Je unglücklicher jemand ist, umso mehr Eis bekommt er.
Gezeigt wurde das Projekt (Entwickelt von Demitrios Kargotis) am Festival Ars Electronica in Linz. Unterstützt wurde die Umsetzung vom Royal College of Art (Plattform 11).
Interaktion und Bewusstwerdung zeichnen auch die Arbeiten von Susanna Hertrich aus (s. Bericht bei taxipluto).
via (Bilder: Noam Toran und we make money not art)

PingMag – Design aus Japan
Wer auf japanisches Design steht, sollte von Zeit zu Zeit beim Online-Magazin PingMag vorbeischauen. Das von Tokyo aus betriebene Magazin berichtet über fast alle Bereiche, die etwas mit Gestaltung zu tun haben: Produkte- und Verpackungsdesign, Architektur, Web-Design, Typographie, Illustration, Photographie, Mode, etc.
Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem aussergewöhnlich schönen Verpackungsdesign Japans. Beim betrachten der Kunstwerke muss man sich fragen, was am Ende wertvoller ist: die Hülle oder der Inhalt. Wirklich sehenswert! (Bild: PingMag)

Moco Loco – Design Blog
Eine andere Quelle für Inspirationen ist Moco Loco. Ebenfalls ein Web-Magazin, das sich aktuellem Design und moderner Architektur verschrieben hat.
Hier tauchen immer wieder Stücke innovative Künstler auf. Zum Beispiel die neue Schmuckkollektion von Tzuri Gueta aus Paris. Gueta hat Silikon und Textilien zu einem spannenden Ganzen zusammengefügt. (Bild: Moco Loco)
Link: Tzuri Gueta

dezeen – Design Weltweit
Ein etwas weiter gefasstes Design-Magazin ist dezeen. Nicht minder spannend als die anderen zwei Magazine, präsentiert es ebenfalls aktuelle Entwicklungen aus Design und Architektur. Innert kürzester Zeit wurde die Seite zu einer der populärsten Adressen in Sachen Design.
In einem Bericht wird das Konstruktionsprinzip des «Nestlé Chocolate Museum» von Rojkind Arquitectos vorgestellt. (Bild: dezeen)



Die Gegend um Basel hat so einige Schätze zu bieten, die es Wert sind, gehoben zu werden. Darunter zum Beispiel das Museum für Musikautomaten in Seewen, das nicht nur für das, was in den Räumen gezeigt wird sondern auch dafür, worin das Gezeigte präsentiert wird, Aufmerksamkeit verdient.
Noch bis 28. Oktober 2007 wird in den Räumen, die vom Architekturbüro Schwob & Sutter Architekten um einen sehenswerten Erweiterungsbau ergänzt wurden, Deutschschweizer Uhrmacherkunst gezeigt.
«Die Ausstellung erlaubt Einblicke in die umfangreiche Uhrensammlung des Bundes, die im Museum für Musikautomaten aufbewahrt und betreut wird. Ergänzt durch einige Leihgaben aus anderen Museen sind eine Turmuhr, Standuhren, Konsolenuhren, Kommodenuhren, Tischuhren und Taschenuhren zu sehen – rund 80 Objekte, die von Mitte des 16. bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts alle in der Deutschschweiz entstanden.»
Museum für Musikautomaten
Sammlung Dr.h c. H. Weiss-Stauffacher
Bollhübel 1
4206 Seewen
Tel. +41 61 915 98 80
Fax +41 61 915 98 90
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, 11.00 bis 18.00 Uhr
Für Gruppen mit exklusiver Führung ist auch ein Besuch des Museums ausserhalb der Öffnungszeiten, das heisst vor 11.00 und nach 18.00 bis 20.00 Uhr möglich.
(Bilder: Museum, Schwob & Sutter Architekten – Uhr, Museum für Musikautomaten)



Öffentlicher Raum ist Allgemeingut. Künstler, die vorwiegend auf Strassen und Plätzen aktiv sind, dehnen diese Prämisse oft bis zum Äussersten aus.
Was dabei rauskommt, zeigt unter anderem das Wooster Collective, das Aktionen im öffentlichen Raum sammelt und präsentiert. In Amsterdam werden Gullideckel zu überdimensionierten Waschbeckenabläufen, die Strassen Frankreichs von Vogelschwärmen heimgesucht oder eine Baulücke in Istanbul mit Stühlen aufgefüllt.
Ausserdem von Zeit zu Zeit dort zu sehen sind die Aktionen von sam3, der mit kleinen und grossen Bildern auf sich Aufmerksam macht.
(Bilder: Wooster Collective)


Nach den «stolen jewels» von mike an maaike (s. Bericht bei taxipluto) hier ein weiteres Schmuck-Projekt, das aufgrund seiner ungewöhnlichen Entstehungsart Beachtung verdient.
Unter dem Titel «Unsustainable» hat Greetje van Helmond Schmuckstücke aus Zuckerkristallen kreiert. Diese wachsen direkt auf einer Schnur, die in einer Zuckerlösung gebadet wurde.
Fragil aber dennoch kostbar, aus alltäglichen Grundsubstanzen erzeugt, repräsentieren die entstandenen Stücke Unbeständigkeit und stehen so in direktem Kontrast zu Schmuckstücken, die gewöhnlich aus dauerhafteren Materialien hergestellt werden.
Zu sehen sind die Arbeiten im Rahmen der Royal College of Art summer show, noch bis 28. Juni 2007.
Links: Greetje van Helmond
Royal College of Art summer show
(via: dezeen, Bilder: dezeen / Nachtrag: neues Bildmaterial bei dezeen)


Was erlebt ein Paket, wenn es per Post von einem Ort zum anderen spediert wird? Steht es manchmal Kopf oder wird es unsanft behandelt?
Die Antworten auf diese Fragen verdanken wir Tim Knowles. Er hat ein Paket, ausgerüstet mit einer Kamera die alle zehn Sekunden eine Aufnahme macht, auf den Weg geschickt. Aus den 6994 so entstandenen Bildern hat er einen animierten Film gemacht.
Link: Tim Knowles
(via: Boing Boing)
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