Tag Archiv für 'medien'

Lebenszyklus von Blog Posts

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Wer einen Blog betreibt, muss einiges einstecken können - zumindest seine Beiträge müssen es. Nachdem man einen Beitrag verfasst und ihn den Weiten des Netzes übergeben hat, wird er aufgespürt, indexiert, bewertet, gekürzt, neu verfasst – kurz, durch die Mangel genommen. Was wirklich mit ihm geschieht, zeigt eine eindrückliche Infografik; zu finden bei Wired.

Wunderpilze 0001

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Und wieder eine neue Reihe; nach der bereits laufenden über Philosophie, dieses Mal eine über im Netz gefundenes Strandgut.

Ein kurzer Bericht über Freeganer im node16 (pdf-Dokument) von nodeland und etwas ausführlicher im Spiegel.

Eine bessere Welt schaffen; fairdo (via) und WorldChanging vernetzen.

Zukunft gerichtetes Design bei inhabitat.

Visuellen Widerstand in Posterform gibt es bei Justseeds zu kaufen.

Gestrickten Widerstand bei microRevolt. Ausführlicher Bericht darüber hier.

Régine Debatty von we-make-money-not-art.com in einem interessanten Vortrag über «Media art: making it or faking it?»

Interessante Links hier melden.

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    GiveMeaning
    Geld für sinnvolle Projekte sammeln - mit GiveMeaning ist das einfach und bequem online möglich. Seit 2004 ist der Service tätig, der bisher weltweit über 1200 verschiedene Projekte unterstützt hat. Der kostenlose Service hilft registrierten Non-profit Organisationen und gemeinnützigen Institutionen Geld für bestimmte Projekte zu sammeln. Wie die Bedingungen dafür lauten, ist bei GiveMeaning direkt einsehbar.

    Nano-Technologie
    Neue Technologien bergen neue Gefahren. Bei Radioaktivität hat man längst erkannt, welche das sind. Noch nicht so weit steht es mit der Nano-Technologie, die unsere Welt erobert, noch bevor wir abschätzen können, welche gesundheitlichen Folgen sie hat. Auf jeden Fall ist es schon mal gut, ein Logo zu kreieren, das auf (mögliche) Gefahren hinweist. Ausgeschrieben hat den Wettbewerb die ETC Group.

    Mit Preis ins Gefängnis
    Die Künstlergruppe Ztohoven hatte mit ihrer Manipulation einen kleinen Atompilz steigen lassen (s. Bericht bei taxipluto) und erhielt kürzlich dafür einen Preis der tschechischen Nationalgalerie «NG 33». Die Begründung der Jury: «This piece - alongside all of the art the group Ztohoven is making - is crossing the border from art into something more social. The artists are trying to escape from the cage of art, and into real life. They would like to influence their own lives, and other people’s lives.» Ganz anders sieht das das tschechische Fernsehen, das rechtliche Schritte gegen die Künstler eingeleitet hat. Sechs Mitglieder der Gruppe wurden verhaftet. Ihnen drohen wegen öffentlichem Aufruhr und der Verbreitung falscher Informationen bis drei Jahre Haft.

    Berichte: Art Threat, Rebel:art und Aktualne.cz

    New York Times Online gratis

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    Die New York Times kapituliert. Seit kurzem sind alle Online-Seiten, für die man bisher bezahlen musste, gratis zugänglich.

    Im Gegensatz zum Volumen der auf der Site platzierten Werbung, ist das der zahlenden Kundschaft weniger stark gewachsen. Die Times hat aus dieser Erkenntnis den Schluss gezogen, den auch Colby Atwood von Borrell Associates, einer Firma für Medienforschung, bereits geäussert hat: «Vergleicht man die beiden Geschäftsmodelle, die einerseits Geld durch Abonnenten und andererseits durch Werbung verdienen, ist letzteres bedeutend attraktiver. Ein kombiniertes Angebot hat zwar einiges zu bieten - auf längere Sicht jedoch wird das Werbemodell obenauf schwingen.»

    Zudem wird die Times ihre Archive teilweise öffnen. Die Zeiträume von 1987 bis heute und von 1851 bis 1922 sollen kostenlos zugänglich werden. Einiges an Material für die Periode zwischen 1923 und 1986 wird teilweise kostenpflichtig bleiben.

    In der Schweiz kennen unter anderem die NZZ (CHF 434.-/Jahr) oder die baz (CHF 260.-/Jahr) Online-Abos. Die Online-Ausgabe der Zeit aus Deutschland kostet für ein halbes Jahr 30 Euro.

    In Anbetracht der wachsenden Konkurrenz durch Gratiszeitungen und verschiedener Verlage, die ihre Online-Angebote frei zugänglich machen, werden wohl längerfristig auch noch die letzten kostenpflichtigen Seiten vom Markt verschwinden.

    Bericht der NYT
    via

    Deutscher Wikiscanner

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    Der deutschsprachige Wikiscanner ist seit 24. August Online. Bereits seit Mitte August 2007 verrichtet der englischsprachige Service seinen Dienst (s. Bericht bei taxipluto)

    Wie in der englischen Ausgabe von Wikipedia sind auch in der deutschen bemerkenswerte Änderungen in Beiträgen zu finden. So wurde beispielsweise von einer IP-Adresse bei Sanofi-Aventis aus ein Eintrag zum Wirkstoff Clopidogrel so abgeändert, dass die Schädlichkeit und Wirksamkeit in besserem Licht erscheinen.

    Oder ein Beitrag von EBay wurde komplett gelöscht. Darunter folgende Passagen: «Das Auktionshaus ist zwar bei vielen Benutzern beliebt, aber auch aufgrund einer fragwürdigen Handhabung des Datenschutzes und des Fehlens einer verbindlichen Identitätsfeststellung bei der Eröffnung von Zugängen heftig umstritten. … Ebay gerät auch immer wieder in die Kritik, da auf der Auktionsplattform kontinuierlich illegale Güter versteigert würden, ohne dass Ebay ausreichende Anstrengungen unternehme, diese Vorgänge zu unterbinden; neben menschlichen Organen wie Nieren …»

    Und auch Einträge von Autoherstellern werden geschönt. BMWs iDrive, ein Bedienkonzept in Fahrzeugen, wird schamlos als das bessere System bezeichnet als das des Konkurrenten Audi.

    Die Einträge in Wikipedia scheinen grundsätzlich Aufmerksamkeit zu erregen. Das sieht man nicht zuletzt auch daran, wie rasch es teilweise geht, bis ungeliebte Einträge «korrigiert» werden. Der kritische Artikel über EBay hat sich gerade einmal 11 Minuten im Netz gehalten.

    Link Wikiscanner

    Internetarchive wissen (fast) alles

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    Archive im Internet bieten eine unendliche Fülle von Informationen. Mittlerweile gibt es davon eine grosse Zahl. Einige zusammengetragen hat lifehacker.

    Neben allgemeinen Sammlungen zur Geschichte sind da auch solche zu den Bereichen Multimedia, gedruckte Medien, Wissenschaft oder Internet zu finden. Darunter ist beispielsweise das Rosetta Project, über das an dieser Stelle auch schon berichtet wurde.

    (via Ehrensenf)

    Chinas Druck auf Blog-Szene

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    Die chinesische Regierung übt weiter Druck auf den heimischen Internet-Bereich aus. In einem vorgestern veröffentlichten Schreiben der Internet Society of China (ISC), einem Zweig des Ministeriums für Informationsindustrie, wird die Unterzeichnung eines Abkommens für Selbst-Einschränkung (engl. self-discipline pact) kundgetan (s. auch Bericht bei taxipluto).

    Das Abkommen wurde bereits von Service Providern in China, wie Yahoo.cn! oder MSN.cn unterzeichnet.

    Damit werden Firmen, die im Internet-Bereich tätig sind, zur Zusammenarbeit in Bereichen sensitiver Daten angehalten. Das betrifft die Registrierung von Bloggern und den Inhalten von Blogs.

    Die Reporters Without Borders sagen dazu in einem Bericht: «Dieser Entscheid wird erhebliche Auswirkungen auf die chinesische Blog-Sphäre haben und bedeutet das Ende von anonymen Blogs. Eine neue Welle der Zensur und Unterdrückung scheint unmittelbar bevorzustehen.»

    Das Abkommen sieht vor, dass Service Provider für Blogs dazu «ermutigt» werden, ihre Benutzer zur Veröffentlichung ihrer Identität anzuhalten. Diese Daten sollen den Offiziellen dann zur Verfügung gestellt werden. Ähnliches hat übrigens in der Vergangenheit schon zu Verhaftungen geführt.

    Einige der Services, die der Unterzeichnung des Abkommens bereits zugestimmt haben: Msn.cn, Renmin Wang, Xinlang, Sohu, Wangyi, Tom, Qianlong Wang, Hexun Wang, Boke Tianxia, Tianji Wang, Yahoo.cn, Huasheng Zaixian, Bolianshe und Tengxun.

    (via: Boing Boing)

    Blogs sind unschuldig(er)

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    Entgegen Aussagen, dass amerikanische Militärblogs ein Sicherheitsproblem sind, zeigt sich nun, dass offizielle Militärseiten das grössere Problem darstellen (s. dazu auch Bericht bei taxipluto).

    Eine Studie, die zwischen Januar 2006 und Januar 2007 durchgeführt wurde, zeigt, dass 1813 Brüche auf 878 offiziellen Websites lediglich 28 Verfehlungen auf 594 unterschiedlichen Blogs gegenüber stehen.

    Laut einer Aussage von Marcia Hofmann von der Electronic Frontier Foundation, welche die Daten erhoben hat, «ist es wohl klar, dass offizielle Seiten der Militärs das tatsächliche Problem darstellen, nicht Blogs.»

    Link Bericht bei Wired
    (via: Boing Boing)

    Wikipedia-Manipulationen offen gelegt

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    Wikipedia hat Brockhaus und Co. das Fürchten gelernt. Aber nicht nur die Herausgeber von Lexika haben ihre Mühe mit der Online-Enzyklopädie. Auch Firmen oder Institutionen beschäftigen sich aus Eigeninteresse mit dem beliebten Nachschlagewerk (s. auch Bericht bei taxipluto)

    Dabei machen sie handfeste Interessen geltend. Wer in welchem Umfang Einträge der eigenen Firma oder Institution oder auch von anderen frisiert, zeigt ein Online tool. Die meisten Veränderungen werden aufgrund von Fehlern in der Schreibung von Ausdrücken oder in Ungenauigkeiten von Tatsachen vorgenommen.

    Unter den Urhebern (zumindest muss man das annehmen - stehen doch die Computer an den angegebenen Orten) sind Firmen wie Pfizer, Wal-Mart oder ExxonMobil, News-Services wie Fox News oder die New York Times aber auch ideologische Kreise wie der Vatikan oder die Church of Scientology.

    Neben den harmlosen Änderungen gibt es auch andere, die unangenehme Tatsachen entfernen oder solche, die Berichte korrigieren, die das Ansehen schädigen könnten.

    Dabei sind schon einige interessante Dinge hervorgekommen. So hat sich beispielsweise der Vatikan am Eintrag über Sinn Fein’s Gerry Adams hergemacht. Andere Einträge wurden von CIA-Computern aus oder von Computern in Büros, die von politischen Parteien unterhalten werden, abgeändert. Bei Nachfragen bei den entsprechenden Verantwortlichen geben sich diese jeweils schwammig. Niemand will so richtig zugeben, dass Angehörige der eigenen Institution womöglich Änderungen vornehmen. Und wenn sie es tun, dann immer aus persönlichen und nicht aus institutionellen Gründen.

    Links: Bericht bei BBC
    Wikiscanner
    Wikidgame

    Das halten Journalisten von Web 2.0

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    Wenn etwas Neues auf den Markt kommt, stellt sich immer die gleiche Frage: Mitmachen oder warten, bis sich der Trend wieder auflöst. Fast kein anderer Begriff hat in letzter Zeit die Diskussionen in und rund ums Internet so beherrscht, wie Web 2.0. Das sollte auch Journalisten, die vorwiegend angestammte Printmedien bedienen, nicht kalt lassen - sollte man zumindest meinen.

    Dass dem nicht in allen Bereichen so ist, hat eine Studie mit dem Titel «media studie 2007» der dpa-Tochter news aktuell aufgedeckt. Die Studie hat sich der Frage angenommen, «Was Journalisten von den aktuellen Trends im Internet halten und wie sie die Zukunft der Medien sehen.» Die Auswertung der rund 1200 befragten Journalisten fördert teilweise Erstaunliches zu Tage.

    Begriff Web 2.0
    Im Begriff Web 2.0 sehen die meisten die logische Fortentwicklung des Webs (25%), ist für sie einfach Kommunikation (20%) oder sie finden gar, dass es sich dabei um einen überschätzten Hype (11%) handelt. Nur 1% der Befragten halten das Ganze für eine Revolution. Dass alleine schon der Begriff Web 2.0 für teilweise heisse Köpfe sorgt, ist nichts Neues. Wie wenig Beachtung aber von Journalistenseite dem Ganzen entgegengebracht wird, ist schon erschreckend.

    Relevanz
    Und auch die Antworten auf die nächste Frage lassen aufhorchen. Darauf, welche Relevanz Web 2.0-Angebote für die journalistische Arbeit hat, antworten mehr als die Hälfte, nur eine geringe (52%), oder gar keine (9%); nur für ein Viertel eine hohe (25%). Lässt sich daraus schliessen, dass Journalisten die meinungsmachende Rolle von Blogs unterschätzen? Eine aktive Teilnahme schliessen die meisten zumindest aus. Nur eine geringe Zahl schreibt selbst einen Blog (12%) oder hinterlässt Kommentare (13%). Blogs sind in den Köpfen von Journalisten noch nicht angekommen. > weiterlesen ‘Das halten Journalisten von Web 2.0′