
In drei Tagen ist es wieder soweit: am 15. Oktober 2008 wird der 2. Blog Action Day ins Netz geschickt. Noch ist Zeit zum anmelden und mitmachen. Das Thema dieses Mal: Armut – dazu sollte doch bestimmt jedem etwas einfallen!
Tag Archiv für 'medien'

Wer einen Blog betreibt, muss einiges einstecken können – zumindest seine Beiträge müssen es. Nachdem man einen Beitrag verfasst und ihn den Weiten des Netzes übergeben hat, wird er aufgespürt, indexiert, bewertet, gekürzt, neu verfasst – kurz, durch die Mangel genommen. Was wirklich mit ihm geschieht, zeigt eine eindrückliche Infografik; zu finden bei Wired.



Und wieder eine neue Reihe; nach der bereits laufenden über Philosophie, dieses Mal eine über im Netz gefundenes Strandgut.
Ein kurzer Bericht über Freeganer im node16 (pdf-Dokument) von nodeland und etwas ausführlicher im Spiegel.
Eine bessere Welt schaffen; fairdo (via) und WorldChanging vernetzen.
Zukunft gerichtetes Design bei inhabitat.
Visuellen Widerstand in Posterform gibt es bei Justseeds zu kaufen.
Gestrickten Widerstand bei microRevolt. Ausführlicher Bericht darüber hier.
Régine Debatty von we-make-money-not-art.com in einem interessanten Vortrag über «Media art: making it or faking it?»
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GiveMeaning
Geld für sinnvolle Projekte sammeln – mit GiveMeaning ist das einfach und bequem online möglich. Seit 2004 ist der Service tätig, der bisher weltweit über 1200 verschiedene Projekte unterstützt hat. Der kostenlose Service hilft registrierten Non-profit Organisationen und gemeinnützigen Institutionen Geld für bestimmte Projekte zu sammeln. Wie die Bedingungen dafür lauten, ist bei GiveMeaning direkt einsehbar.
Nano-Technologie
Neue Technologien bergen neue Gefahren. Bei Radioaktivität hat man längst erkannt, welche das sind. Noch nicht so weit steht es mit der Nano-Technologie, die unsere Welt erobert, noch bevor wir abschätzen können, welche gesundheitlichen Folgen sie hat. Auf jeden Fall ist es schon mal gut, ein Logo zu kreieren, das auf (mögliche) Gefahren hinweist. Ausgeschrieben hat den Wettbewerb die ETC Group.
Mit Preis ins Gefängnis
Die Künstlergruppe Ztohoven hatte mit ihrer Manipulation einen kleinen Atompilz steigen lassen (s. Bericht bei taxipluto) und erhielt kürzlich dafür einen Preis der tschechischen Nationalgalerie «NG 33». Die Begründung der Jury: «This piece – alongside all of the art the group Ztohoven is making – is crossing the border from art into something more social. The artists are trying to escape from the cage of art, and into real life. They would like to influence their own lives, and other people’s lives.» Ganz anders sieht das das tschechische Fernsehen, das rechtliche Schritte gegen die Künstler eingeleitet hat. Sechs Mitglieder der Gruppe wurden verhaftet. Ihnen drohen wegen öffentlichem Aufruhr und der Verbreitung falscher Informationen bis drei Jahre Haft.
Berichte: Art Threat, Rebel:art und Aktualne.cz



Die New York Times kapituliert. Seit kurzem sind alle Online-Seiten, für die man bisher bezahlen musste, gratis zugänglich.
Im Gegensatz zum Volumen der auf der Site platzierten Werbung, ist das der zahlenden Kundschaft weniger stark gewachsen. Die Times hat aus dieser Erkenntnis den Schluss gezogen, den auch Colby Atwood von Borrell Associates, einer Firma für Medienforschung, bereits geäussert hat: «Vergleicht man die beiden Geschäftsmodelle, die einerseits Geld durch Abonnenten und andererseits durch Werbung verdienen, ist letzteres bedeutend attraktiver. Ein kombiniertes Angebot hat zwar einiges zu bieten – auf längere Sicht jedoch wird das Werbemodell obenauf schwingen.»
Zudem wird die Times ihre Archive teilweise öffnen. Die Zeiträume von 1987 bis heute und von 1851 bis 1922 sollen kostenlos zugänglich werden. Einiges an Material für die Periode zwischen 1923 und 1986 wird teilweise kostenpflichtig bleiben.
In der Schweiz kennen unter anderem die NZZ (CHF 434.-/Jahr) oder die baz (CHF 260.-/Jahr) Online-Abos. Die Online-Ausgabe der Zeit aus Deutschland kostet für ein halbes Jahr 30 Euro.
In Anbetracht der wachsenden Konkurrenz durch Gratiszeitungen und verschiedener Verlage, die ihre Online-Angebote frei zugänglich machen, werden wohl längerfristig auch noch die letzten kostenpflichtigen Seiten vom Markt verschwinden.

Der deutschsprachige Wikiscanner ist seit 24. August Online. Bereits seit Mitte August 2007 verrichtet der englischsprachige Service seinen Dienst (s. Bericht bei taxipluto)
Wie in der englischen Ausgabe von Wikipedia sind auch in der deutschen bemerkenswerte Änderungen in Beiträgen zu finden. So wurde beispielsweise von einer IP-Adresse bei Sanofi-Aventis aus ein Eintrag zum Wirkstoff Clopidogrel so abgeändert, dass die Schädlichkeit und Wirksamkeit in besserem Licht erscheinen.
Oder ein Beitrag von EBay wurde komplett gelöscht. Darunter folgende Passagen: «Das Auktionshaus ist zwar bei vielen Benutzern beliebt, aber auch aufgrund einer fragwürdigen Handhabung des Datenschutzes und des Fehlens einer verbindlichen Identitätsfeststellung bei der Eröffnung von Zugängen heftig umstritten. … Ebay gerät auch immer wieder in die Kritik, da auf der Auktionsplattform kontinuierlich illegale Güter versteigert würden, ohne dass Ebay ausreichende Anstrengungen unternehme, diese Vorgänge zu unterbinden; neben menschlichen Organen wie Nieren …»
Und auch Einträge von Autoherstellern werden geschönt. BMWs iDrive, ein Bedienkonzept in Fahrzeugen, wird schamlos als das bessere System bezeichnet als das des Konkurrenten Audi.
Die Einträge in Wikipedia scheinen grundsätzlich Aufmerksamkeit zu erregen. Das sieht man nicht zuletzt auch daran, wie rasch es teilweise geht, bis ungeliebte Einträge «korrigiert» werden. Der kritische Artikel über EBay hat sich gerade einmal 11 Minuten im Netz gehalten.
Link Wikiscanner

Archive im Internet bieten eine unendliche Fülle von Informationen. Mittlerweile gibt es davon eine grosse Zahl. Einige zusammengetragen hat lifehacker.
Neben allgemeinen Sammlungen zur Geschichte sind da auch solche zu den Bereichen Multimedia, gedruckte Medien, Wissenschaft oder Internet zu finden. Darunter ist beispielsweise das Rosetta Project, über das an dieser Stelle auch schon berichtet wurde.
(via Ehrensenf)
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