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	<title>taxipluto &#187; Spiele</title>
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		<title>Interventionen im &#246;ffentlichen Raum</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 09:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Der &#246;ffentliche Raum ist Allgemeingut. Und weil er allen etwas, aber niemandem wirklich geh&#246;rt, wird er leider allzu oft vernachl&#228;ssigt. Erst, wenn eine Strasse kaputt, eine Mauer eingest&#252;rzt oder ein Park verw&#252;stet ist, kommt der Aufschrei. Unsere Stadt ist eine Schande, unser Dorf schrecklich dreckig, das Flussufer langweilig, diese oder jene Mauer grau und damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der &#246;ffentliche Raum ist Allgemeingut. Und weil er allen etwas, aber niemandem wirklich geh&#246;rt, wird er leider allzu oft vernachl&#228;ssigt. Erst, wenn eine Strasse kaputt, eine Mauer eingest&#252;rzt oder ein Park verw&#252;stet ist, kommt der Aufschrei. Unsere Stadt ist eine Schande, unser Dorf schrecklich dreckig, das Flussufer langweilig, diese oder jene Mauer grau und damit unpers&#246;nlich kalt. Ob auf solche Aussagen Reaktionen folgen, steht auf einem anderen Stadtplan. Was kann man dagegen unternehmen? Verschiedene Ans&#228;tze privaten Ursprungs nehmen sich der Problematik ganz unterschiedlich an.</strong></p>
<p><strong>Der Klassiker &#8211; die Spraydose</strong><br />
<img src="http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2008/09/spray_2.jpg" alt="" title="spray_2" width="128" height="128" class="alignleft size-full wp-image-891" /><img src="http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2008/09/spray_1.jpg" alt="" title="spray_1" width="128" height="128" class="alignleft size-full wp-image-890" />Die Spraydose nutzt vorhandene W&#228;nde als Malgrund. Das gef&#228;llt freilich nicht allen Hausbesitzern gleichermassen. <a href="http://www.otherthings.com/grafarc/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.otherthings.com/grafarc/?referer=');">Graffiti Archaelogy</a> zeigt aber auf, dass es sich dabei um eine eigene Kunstform handelt. Arch&#228;ologisch wird anhand verschiedener Standorte gezeigt, wie sich die Sujets nacheinander abwechseln. Ein Graffiti entsteht, bleibt f&#252;r eine Weile bis es schliesslich &#252;bermalt und gegen ein neues ersetzt wird. Wer eine Wand legal versch&#246;nern will, kann &#252;ber <a href="http://www.legal-walls.net/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.legal-walls.net/?referer=');">legal walls</a> freie W&#228;nde finden.<br />
&#220;ber <a href="http://www.banksy.co.uk" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.banksy.co.uk?referer=');">Banksy</a> zu schreiben, bringt fast nichts mehr. Vom Untergrundk&#252;nstler zum gefeierten Star geworden, ist er in aller Munde. Wie seine Aktionen zeigen, nicht zu unrecht.</p>
<p><strong>Gr&#252;ne Welle &#8211; Guerrilla Gardening</strong><br />
<img src="http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2008/09/garden_1.jpg" alt="" title="garden_1" width="128" height="128" class="alignleft size-full wp-image-894" /><img src="http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2008/09/garden_2.jpg" alt="" title="garden_2" width="128" height="128" class="alignleft size-full wp-image-895" />Mit friedlichen Mitteln &#246;ffentliche R&#228;ume schleichend aber nachhaltig versch&#246;nern. Aus trostlosen Strassenfluchten, zugepflasterten Pl&#228;tzen oder eint&#246;nigen Rasenfl&#228;chen bl&#252;hende Oasen schaffen. <a href="http://www.guerrillagardening.org" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.guerrillagardening.org?referer=');">Guerrilla Gardening</a> heisst das Zauberwort. Weshalb nicht einfach ein T&#252;tchen Blumensamen kaufen und «versehentlich» in der n&#228;chsten verwahrlosten Pflanzenfl&#228;che ausstreuen? Oder irgendwo eine «Samenbombe» platzen lassen (siehe dazu <a href="http://www.guardian.co.uk/environment/video/2008/apr/25/seedbombing" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.guardian.co.uk/environment/video/2008/apr/25/seedbombing?referer=');">Film beim Guardian</a>)? Aber Achtung: Hier soll nicht zu sinnlosem Vorgehen angestiftet werden. Es gibt durchaus St&#228;dte, die sich aktiv um ihre Gr&#252;nfl&#228;chen bem&#252;hen. Andererseits macht es schon Spass, die eigenen Sonnenblumen vor dem n&#228;chsten Polizeiposten wachsen zu sehen&#8230;<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guerilla_Gardening" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Guerilla_Gardening?referer=');">Wikipedia-Eintrag</a> / <a href="http://www.art-magazin.de/szene/5486/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.art-magazin.de/szene/5486/?referer=');">Bericht im ART-Magazin</a> / <a href="http://www.kirainet.com/english/making-good-use-of-a-little-corner/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.kirainet.com/english/making-good-use-of-a-little-corner/?referer=');">Pflanzfleck in Tokio</a> / <a href="http://gruenewelle.org/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/gruenewelle.org/?referer=');">Gr&#252;ne Welle</a> / <a href="http://www.gruentmit.de/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.gruentmit.de/?referer=');">Gr&#252;nt Mit</a></p>
<p><strong>Plastic Fantastic &#8211; Becher im Zaun</strong><br />
<img src="http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2008/09/cup.jpg" alt="" title="cup" width="128" height="128" class="alignleft size-full wp-image-897" />Der Zaun steht schon. Jetzt braucht es nur noch ein paar farbige Plastikbecher. Eine Idee, die zu einfach ist, dass man so leicht drauf kommen k&#246;nnte. Ein <a href="http://www.cuprocking.com/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.cuprocking.com/?referer=');">K&#252;nstler aus Sydney</a> hatte die Idee in einer klaren (oder unklaren?) Sekunde. Praktisch, wenn man in der N&#228;he ein Picknick veranstalten will. Im Unterschied zur Spraydose oder dem Bepflanzen &#246;ffentlicher Fl&#228;chen hat diese Form wohl weniger gesellschaftspolitische oder soziale Anspr&#252;che. Dennoch sch&#246;n.</p>
<p><strong>Spielplatz auf Zeit &#8211; Schaukeln f&#252;r Erwachsene</strong><br />
<img src="http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2008/09/schaukel.jpg" alt="" title="schaukel" width="128" height="128" class="alignleft size-full wp-image-898" />Kinder tun es auf Spielpl&#228;tzen. Bei der guten alten Schaukel zwickt es aber auch bei manchem Erwachsenen. Da liegt es nahe, vorhandene Einrichtungen f&#252;r einen kleinen Ritt auf der Schaukel zu nutzen. Bruno Taylor verwandelt die Bushaltestelle in eine tempor&#228;re Spielwiese mit Schaukel. Ist sie erst mal aufgeh&#228;ngt, dann l&#228;sst sich so mancher darauf nieder und schwingt bis zum Eintreffen des n&#228;chsten Buses.<br />
<a href="http://www.woostercollective.com/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.woostercollective.com/?referer=');">via</a><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/nDqbb0eHVXA&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/nDqbb0eHVXA&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><strong>Verwandte Beitr&#228;ge</strong> %RELATEDPOSTS%</p>
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		<title>Schont die Nerven: Origami</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 11:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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Wenn der Chef mal wieder nervt oder der Computer abst&#252;rzt, kann man sich verschiedener Methoden bedienen, um das Blut vom Siedepunkt runter zu k&#252;hlen. Ob es unbedingt der Sandsack sein muss, liegt im Ermessen jedes einzelnen. Eine etwas ruhigere Methode ist Origami.
Ich muss gestehen, dass ich mich da nicht wirklich auskenne. Bisher kann ich gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/11/rose.jpg" alt="rose.jpg" /><img src="http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/11/frog.jpg" alt="frog.jpg" /><img src="http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/11/falt.jpg" alt="falt.jpg" /></p>
<p>Wenn der Chef mal wieder nervt oder der Computer abst&#252;rzt, kann man sich verschiedener Methoden bedienen, um das Blut vom Siedepunkt runter zu k&#252;hlen. Ob es unbedingt der Sandsack sein muss, liegt im Ermessen jedes einzelnen. Eine etwas ruhigere Methode ist Origami.</p>
<p>Ich muss gestehen, dass ich mich da nicht wirklich auskenne. Bisher kann ich gerade mal eine Figur falten: den Kranich. Andere Figuren, wie den h&#252;pfenden Frosch oder die Lilie habe ich zwar ausprobiert – richtig Spass macht mir aber bisher erst der Kranich. Der soll, wenn man ihn jemandem schenkt, auch Gl&#252;ck bringen. Ob sich der Chef dar&#252;ber freut&#8230;</p>
<p>Im Netz gibt es unz&#228;hlige Seiten mit Faltanweisungen (auch als Videos), Tipps und Bezugsquellen f&#252;r das n&#246;tige Origamipapier. Falten kann man nicht nur <a href="http://www.origami.ch/index1.html" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.origami.ch/index1.html?referer=');">traditionelle Figuren</a> sondern auch kleine Boxen, <a href="http://www.tgries.de/origami/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.tgries.de/origami/?referer=');">CD-H&#252;llen</a> oder irgendwelches <a href="http://www.fishgoth.com/origami/basics1.html" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.fishgoth.com/origami/basics1.html?referer=');">Urgetier</a>.</p>
<p>Aber aufgepasst: Was den einen beruhigt, bringt den anderen in Rage. Bei Origami ist das wohl nicht anders.</p>
<p>Gesammelte Links sind wie immer bei meinen <a href="http://del.icio.us/spacetaxi/origami" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/del.icio.us/spacetaxi/origami?referer=');">del.icio.us-bookmarks</a> zu finden. Beruhigendes Falten!</p>
<p><strong>Nachtrag</strong> Was man mit Origami alles machen kann, zeigt ein <a href="http://pingmag.jp/2007/11/22/takayuki-senzaki/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/pingmag.jp/2007/11/22/takayuki-senzaki/?referer=');">Bericht</a> bei PingMag &#252;ber die beeindruckende Arbeit von Takayuki Senzaki.</p>
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		<title>Kooperation zahlt sich aus</title>
		<link>http://www.taxipluto.com/2007-08-14-wissen-kooperation-zahlt-sich-aus</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Aug 2007 09:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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		<description><![CDATA[
Auf lange Sicht ist Zusammenarbeit der bessere Weg als der Alleingang. Das ist die einfache Aussage der Studien Dr. Nowaks, Direktor des «Program for Evolutionary Dynamics» an der Harvard University.
In fr&#252;heren Ver&#246;ffentlichungen hat er bereits dargelegt, dass Zusammenarbeit (oder Kooperation) neben Mutation und Auslese (oder Selektion) eines der drei grundlegenden Prinzipien der Evolution ist. Mutation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/08/zusammen_2.thumbnail.jpg' alt='zusammen_2.jpg' /><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/08/zusammen_1.thumbnail.jpg' alt='zusammen_1.jpg' /><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/08/zusammen_3.thumbnail.jpg' alt='zusammen_3.jpg' /></p>
<p>Auf lange Sicht ist Zusammenarbeit der bessere Weg als der Alleingang. Das ist die einfache Aussage der Studien Dr. Nowaks, Direktor des «Program for Evolutionary Dynamics» an der <a href="http://www.harvard.edu/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.harvard.edu/?referer=');">Harvard University</a>.</p>
<p>In fr&#252;heren Ver&#246;ffentlichungen hat er bereits dargelegt, dass Zusammenarbeit (oder Kooperation) neben Mutation und Auslese (oder Selektion) eines der drei grundlegenden Prinzipien der Evolution ist. Mutation und Auslese sind dazu f&#228;hig, eine Spezis zu wandeln, sie mit neuen Eigenschaften auszustatten wie Glieder oder Augen. Aber alleine Zusammenarbeit ist dazu im Stande, Leben auf eine neue Stufe der Organisation zu heben.</p>
<p><strong>Forschungsanlage</strong><br />
Die Frage ist nun, wie sich im Wettstreit stehende Individuen dazu angehalten werden k&#246;nnen, miteinander zu kooperieren, um ein h&#246;heres Ziel zu erreichen. Um diese Frage, auch in Bezug auf biologische Systeme, zu beantworten, hat er sich des Spiels <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma?referer=');">Gefangenendilemma</a> (Prisoner’s Dilemma) bedient (s. Beschrieb ganz am Ende des Berichts).</p>
<p>In einer speziellen Version des Spiels traten Teilnehmer in einem Wettstreit jeder-gegen-jeden an und hatten die Wahl entweder zu kooperieren oder nicht. Dabei konnten sie fr&#252;her gemachte Entscheidungen widerrufen. Auf Grundlage ihrer Entscheidungen wurden sie belohnt; die erfolgreichsten konnten eine Stufe weitergehen.</p>
<p><strong>Verhalten</strong><br />
Dabei trat ein oft wiederkehrendes Verhalten zu Tage, das Dr. Nowak mit «Erfolg/bleiben» und «Misserfolg/wechseln» umschreibt: Waren Spieler in der vorangegangenen Runde erfolgreich, taten sie dasselbe in der neuen. Das Gegenteil taten sie bei Misserfolg &#8211; sie wechselten. Unter gewissen Umst&#228;nden f&#252;hrte diese Strategie zu Kooperationen, indem sie unter den Spielern zur Regel wurde, unabh&#228;ngig von kurzzeitigen Misserfolgen. <span id="more-442"></span></p>
<p>Was hat das nun mit biologischen Prozessen wie Krebsgeschw&#252;ren in menschlichen K&#246;rpern zu tun? Einfach gesagt ist Krebs ein Zusammenbruch der Kooperation. Oder anders gesagt eine unerw&#252;nschte Evolution. Denn Mutationen, die Ursache f&#252;r die Bildung von Krebszellen sind, ignorieren Signale mit ihrem Treiben aufzuh&#246;ren. Daraus entstehen wiederum neue Mutationen, die sogar noch effektiver als die Krebszellen Schaden anrichten k&#246;nnen.</p>
<p>Eine wichtige Rolle bei diesen Prozessen spielt das Verhalten von Aktion und Reaktion unter den sich ber&#252;hrenden Zellen. Dr. Nowak entwickelte auf diese Erkenntnis hin ein Nachbarschafts-Modell. «Es ist mir weitaus lieber, mich mit Freunden abzugeben, die wiederum lieber miteinander Umgang haben», sagt Dr. Nowak.</p>
<p><strong>Ergebnisse</strong><br />
Ganz neue Ergebnisse ergaben sich, sobald die Anlage des Spiels Gefangenendilemma etwas abge&#228;ndert wurde. Sobald Spieler in Netzwerken agieren konnten, spielten sie anders. Sie bildeten Kooperationseinheiten und machten sich so resistenter gegen Treuebrecher, die sich gegen den Uneigennutz in den Einheiten stellten. Eine erneute Anpassung der Anlage f&#246;rderte noch einen weiteren Aspekt zu Tage: Ansehen ist ein weiterer Faktor, der eine Rolle spielt. Sobald von einem Spieler klar war, dass er nicht zur Zusammenarbeit tendierte, wurde er ausgeschlossen, w&#228;hrendem kooperierende Spieler belohnt wurden.</p>
<p><strong>Ja und?</strong><br />
Man kann sich nun fragen, in wieweit das f&#252;r unseren Alltag von Wichtigkeit ist. Ich denke, dass Zusammenarbeit l&#228;ngerfristig besser ist, als auf kurzzeitigen Gewinn aus zu sein. Systeme aller Art scheinen besseren Gewinn von Kooperation als von Alleingang davon zu tragen. Wie sehr dabei eine altruistische Einstellung Triebfeder f&#252;r das eigene Verhalten ist, ist eine andere Frage. Denn in den Forschungsarbeiten Dr. Nowaks hat sich das Verhalten der einzelnen Spieler danach gerichtet, ob sie einen Gewinn von einem Entscheid zu erwarten hatten oder nicht. Demgegen&#252;ber sollte richtiger Altruismus nichts mit der Frage von pers&#246;nlichem Gewinn zu tun haben.</p>
<p><strong>Beschrieb Gefangenendilemma</strong><br />
Dieses Spiel funktioniert nach folgenden Regeln (Beschrieb von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma?referer=');">Wikipedia</a>): «Zwei Gefangene werden verd&#228;chtigt, gemeinsam eine Straftat begangen zu haben. Die H&#246;chststrafe f&#252;r das Verbrechen betr&#228;gt f&#252;nf Jahre. Beiden Gefangenen wird nun ein Handel angeboten, wor&#252;ber auch beide informiert sind. Wenn einer gesteht und somit seinen Partner mitbelastet, kommt er ohne Strafe davon – der andere muss die vollen f&#252;nf Jahre absitzen. Entscheiden sich beide zu schweigen, bleiben nur Indizienbeweise, die aber ausreichen, um beide f&#252;r zwei Jahre einzusperren. Gestehen aber beide die Tat, erwartet jeden eine Gef&#228;ngnisstrafe von vier Jahren. Nun werden die Gefangenen unabh&#228;ngig voneinander befragt. Weder vor noch w&#228;hrend der Befragung haben die beiden die M&#246;glichkeit, sich untereinander abzusprechen.</p>
<p>Paradox kann dieses Dilemma genannt werden, da die individuell vern&#252;nftigste Entscheidung der Gefangenen (gestehen) und die kollektiv vern&#252;nftigste Entscheidung (schweigen) auseinanderfallen. Eine eindeutige verbindliche Handlungsanweisung kann nicht ohne Weiteres angegeben werden.»</p>
<p>Zentrale Fragen sind hier Schuld und Unschuld einerseits (tats&#228;chliche Schuld spielt hier keine Rolle, denn auch der Unschuldige kommt besser weg, wenn er gesteht; auch etwas, das er nicht getan hat) und Vertrauen andererseits (optimal w&#228;re es, wenn beide Spieler einander vertrauen und miteinander kooperieren w&#252;rden).</p>
<p>(Quelle Bericht: <a href="http://www.nytimes.com/2007/07/31/science/31prof.html?ex=1343534400&#038;en=3f231ad9bb2f226c&#038;ei=5090&#038;partner=rssuserland&#038;emc=rss" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.nytimes.com/2007/07/31/science/31prof.html?ex=1343534400_038_en=3f231ad9bb2f226c_038_ei=5090_038_partner=rssuserland_038_emc=rss&amp;referer=');">The New York Times</a>)</p>
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		<title>Spielkasino gewinnt immer</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2007 12:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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Gl&#252;cksspiele haben viel mit Wahrscheinlichkeit zu tun. Egal ob Roulette oder Lotto; wenn man ein paar grundlegende Regeln &#252;ber die Gesetze der Wahrscheinlichkeit kennt, kann man auch seine Gewinnchancen besser einsch&#228;tzen. W&#252;rden diese &#220;berlegungen vor dem Entscheid, das Kasino zu betreten, angestellt, w&#252;rde wohl so mancher auf den Treppenstufen wieder kehrt machen.
Die Site Gambling vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/07/game_1.thumbnail.jpg' alt='game_1.jpg' /><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/07/game_3.thumbnail.jpg' alt='game_3.jpg' /><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/07/game_2.thumbnail.jpg' alt='game_2.jpg' /></p>
<p>Gl&#252;cksspiele haben viel mit Wahrscheinlichkeit zu tun. Egal ob Roulette oder Lotto; wenn man ein paar grundlegende Regeln &#252;ber die Gesetze der Wahrscheinlichkeit kennt, kann man auch seine Gewinnchancen besser einsch&#228;tzen. W&#252;rden diese &#220;berlegungen vor dem Entscheid, das Kasino zu betreten, angestellt, w&#252;rde wohl so mancher auf den Treppenstufen wieder kehrt machen.</p>
<p>Die Site <a href="http://www.powerhousemuseum.com/gambling/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.powerhousemuseum.com/gambling/?referer=');">Gambling</a> vom australischen <a href="http://www.powerhousemuseum.com/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.powerhousemuseum.com/?referer=');">Powerhouse Museum</a> f&#252;hrt auf spielerische Art in die Thematik ein und zeigt anhand einfacher Beispiele, wie gross die Wahrscheinlichkeit ist, im Spiel &#252;berhaupt zu gewinnen. Und die ist manchmal erschreckend klein. Die, sein ganzes Verm&#246;gen loszuwerden, entsprechend gross.</p>
<p>F&#252;r Lehrer gibt es ausserdem einen eigenen Bereich, in dem Anregungen f&#252;r den Unterricht gegeben werden. Ziel ist es, den Studenten einen sicheren und gesunden Umgang mit dem Thema Gl&#252;cksspiel zu vermitteln.</p>
<p><strong>Nachtrag</strong> Einen kreativen Weg, zumindest vom Spiel mit Flipperk&#228;sten loszukommen, zeigt ein abgedrehter Photoshop-Wettbewerb bei <a href="http://www.somethingawful.com/d/photoshop-phriday/pinball-machines.php" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.somethingawful.com/d/photoshop-phriday/pinball-machines.php?referer=');">Something Awful</a>. Da wird schon mal ein Kasten zum Grill umfunktioniert. Mahlzeit!</p>
<p><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/07/flip_1.thumbnail.jpg' alt='flip_1.jpg' /><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/07/flip_2.thumbnail.jpg' alt='flip_2.jpg' /></p>
<p>(Bilder: Something Awful)</p>
<img src="http://www.taxipluto.com/?ak_action=api_record_view&id=402&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Im Zahlengarten</title>
		<link>http://www.taxipluto.com/2007-07-12-spiele-im-zahlengarten</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jul 2007 07:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>

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Dealer laufen Gefahr, ins Gef&#228;ngnis zu kommen. Werden sie beim Handel ihrer Wahre erwischt, geht es ihnen an den Kragen.
Wenn dem so ist, wird wohl bald die Polizei bei mir an die T&#252;re klopfen. Obwohl der ganz grosse Hype rund um die Sudoku-Religion etwas abgeflacht ist, hat das Spiel immer noch Suchtpotential.
Im Netz sind unz&#228;hlige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/07/sudo_1.thumbnail.jpg' alt='sudo_1.jpg' /><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/07/sudo_2.thumbnail.jpg' alt='sudo_2.jpg' /><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/07/sudo_3.thumbnail.jpg' alt='sudo_3.jpg' /></p>
<p>Dealer laufen Gefahr, ins Gef&#228;ngnis zu kommen. Werden sie beim Handel ihrer Wahre erwischt, geht es ihnen an den Kragen.</p>
<p>Wenn dem so ist, wird wohl bald die Polizei bei mir an die T&#252;re klopfen. Obwohl der ganz grosse Hype rund um die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sudoku" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Sudoku?referer=');">Sudoku</a>-Religion etwas abgeflacht ist, hat das Spiel immer noch Suchtpotential.</p>
<p>Im Netz sind unz&#228;hlige Anbieter mit Online-Spielen zu finden. Besonders gut gef&#228;llt mir <a href="http://sudokugarden.de/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/sudokugarden.de/?referer=');">Sudoku Garden</a> &#8211; alleine schon des Namens wegen. Neben den t&#228;glich neuen Zahlenr&#228;tseln gibt es dort auch sonst noch allerlei Wissenswertes rund um die «Droge».</p>
<p>Weitere Spiele-Seiten finden sich &#252;ber die <a href="http://www.dmoz.org/World/Deutsch/Freizeit/Hobbys/R%c3%a4tsel/Sudoku/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.dmoz.org/World/Deutsch/Freizeit/Hobbys/R_c3_a4tsel/Sudoku/?referer=');">Open Directory</a>; zum Beispiel <a href="http://www.sudokumasters.de/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.sudokumasters.de/?referer=');">Sudoku Masters</a>, das ohne viel Schnickschnack auskommt. Auch hier gilt das Gleiche wie f&#252;r Sphere (s <a href="http://www.taxipluto.com/2007-03-28-spiele-sphere-ich-will-raus">Bericht</a> bei taxipluto): Spielen auf eigene Gefahr!</p>
<p>Links: <a href="http://sudokugarden.de/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/sudokugarden.de/?referer=');">Sudoku Garden</a><br />
<a href="http://www.sudokumasters.de/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.sudokumasters.de/?referer=');">Sudoku Masters</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sudoku" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Sudoku?referer=');">Wikipedia &#252;ber Sudoku</a><br />
<a href="http://www.dmoz.org/World/Deutsch/Freizeit/Hobbys/R%c3%a4tsel/Sudoku/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.dmoz.org/World/Deutsch/Freizeit/Hobbys/R_c3_a4tsel/Sudoku/?referer=');">Spiele-Links in der Open Directory</a></p>
<img src="http://www.taxipluto.com/?ak_action=api_record_view&id=342&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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