

Besonders die Franzosen tun es, aber auch die Engländer oder die Polen. Wert auf den Gebrauch der eigenen Sprache legen. In der nahen und fernen Vergangenheit hat es immer wieder Diskussionen zum Thema fremdsprachiger Begriffe im Gebrauch der eigenen Sprache gegeben.
Wie weit sollen Begriffe beispielsweise aus dem Englischen in den deutschen Wortschatz aufgenommen werden? Ist Englisch für alle verständlich oder gibt es nicht doch bessere Wörter in der eigenen Sprache? Antworten können möglicherweise Studien zum Verständnis fremdsprachiger Wortschöpfungen geben. Und einen Schritt weiter ist die Stiftung Deutsche Sprache, die nach dem besseren deutschen Begriff sucht.
Claims
Wenn gewiefte Werber schöne «Claims» kreieren, ist nicht immer allen klar, was sie damit meinen. Besonders dann, wenn sie in Englisch verfasst sind. Das Kölner Marktforschungsinstitut Endmark hat dieses Phänomen eingehender Untersucht. Bereits 2003 haben sie in einer Studie aufgezeigt, dass viele Deutsche die Werbebotschaften von Firmen nicht verstehen. Als Konsequenz daraus hat etwa die Parfümeriekette Douglas «Come in and find out» gegen «Douglas macht das Leben schöner» eingetauscht. Zwar nicht so sexy, dafür verständlich. > weiterlesen ‘Fühle das Differenzial’





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