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	<title>taxipluto &#187; Sprache</title>
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		<title>F&#252;hle das Differenzial</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2007 09:46:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Besonders die Franzosen tun es, aber auch die Engl&#228;nder oder die Polen. Wert auf den Gebrauch der eigenen Sprache legen. In der nahen und fernen Vergangenheit hat es immer wieder Diskussionen zum Thema fremdsprachiger Begriffe im Gebrauch der eigenen Sprache gegeben.
Wie weit sollen Begriffe beispielsweise aus dem Englischen in den deutschen Wortschatz aufgenommen werden? Ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/11/claim.jpg" alt="claim.jpg" /><img src="http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/11/deutsch.jpg" alt="deutsch.jpg" /></p>
<p><strong>Besonders die Franzosen tun es, aber auch die Engl&#228;nder oder die Polen. Wert auf den Gebrauch der eigenen Sprache legen. In der nahen und fernen Vergangenheit hat es immer wieder Diskussionen zum Thema fremdsprachiger Begriffe im Gebrauch der eigenen Sprache gegeben.</strong></p>
<p>Wie weit sollen Begriffe beispielsweise aus dem Englischen in den deutschen Wortschatz aufgenommen werden? Ist Englisch f&#252;r alle verst&#228;ndlich oder gibt es nicht doch bessere W&#246;rter in der eigenen Sprache? Antworten k&#246;nnen m&#246;glicherweise Studien zum Verst&#228;ndnis fremdsprachiger Wortsch&#246;pfungen geben. Und einen Schritt weiter ist die <a href="http://www.stiftungdeutschesprache.de/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.stiftungdeutschesprache.de/?referer=');">Stiftung Deutsche Sprache</a>, die nach dem besseren deutschen Begriff sucht.</p>
<p><strong>Claims</strong><br />
Wenn gewiefte Werber sch&#246;ne «Claims» kreieren, ist nicht immer allen klar, was sie damit meinen. Besonders dann, wenn sie in Englisch verfasst sind. Das K&#246;lner Marktforschungsinstitut <a href="http://www.endmark.com/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.endmark.com/?referer=');">Endmark</a> hat dieses Ph&#228;nomen eingehender Untersucht. Bereits 2003 haben sie in einer Studie aufgezeigt, dass viele Deutsche die Werbebotschaften von Firmen nicht verstehen. Als Konsequenz daraus hat etwa die Parf&#252;meriekette Douglas «Come in and find out» gegen «Douglas macht das Leben sch&#246;ner» eingetauscht. Zwar nicht so sexy, daf&#252;r verst&#228;ndlich. <span id="more-658"></span></p>
<p><strong>Cool aber unverst&#228;ndlich</strong><br />
Und auch eine zweite Studie von 2006 hat aufgedeckt, dass grosse Probleme beim Verstehen der Claims bestehen. Die Botschaft des Autoherstellers Jaguar ist gerade mal bei 8% der Befragten angekommen. Aus «Life by Gorgeous» haben die restlichen Befragten beispielsweise «Leben in Georgien» oder «Leben bei Georg» gemacht. Gewollt war «Leben auf pr&#228;chtig/hinreissend» (auch nicht viel klarer &#8230;). Dem zweiten Autohersteller Ford ist es da zwar etwas besser ergangen, aber wenn 45% der Befragten aus «Feel the Difference» «F&#252;hle das Differenzial» oder «Ziehe die Differenz ab» machen, ist grundlegend etwas schief gelaufen. Den «Unterschied macht» man da leider nicht mehr.</p>
<p><strong>Doppeldeutig</strong><br />
Neben grundlegenden Verst&#228;ndigungsproblemen gibt es auch solche, die aufgrund von Wortspielen und Doppeldeutigkeiten zustande kommen. Der Begriff «State» im Claim «A State of Happiness» des Ferienparkveranstalters «CenterParcs» tr&#228;gt sowohl die Bedeutung «Ort» als auch «Zustand» in sich. Etwas, das von den wenigsten der Befragten verstanden wurde.</p>
<p><strong>Weitere Beispiele gef&#228;llig?</strong> (Quelle: Pressemitteiliung Endmark, 28.11.06)<br />
<strong>Base</strong> «Freedom of Speech» (gedacht: Redefreiheit) f&#252;hrte zu:<br />
- Frieden der Geschwindigkeit<br />
- Rede in Frieden</p>
<p><strong>Air-Berlin</strong> «Fly Euro Shuttle!» (gedacht: Fliege mit dem Europa-Pendeldienst) f&#252;hrte zu:<br />
- der Euro Sch&#252;ttel-Flug<br />
- Sch&#252;ttel den Euro zum Fliegen</p>
<p><strong>Kia Motors</strong> «The Power to Surprise» (gedacht: Die Kraft zu &#252;berraschen) f&#252;hrte zu:<br />
- die &#220;berraschungsmacht<br />
- die Power-&#220;berraschung<br />
- mit Strom &#252;berraschen</p>
<p><strong>Beck&#8217;s</strong> «Welcome to the Beck&#8217;s Experience» (gedacht: mach’s/nimm’s auf deine Weise/ganz nach deiner Art) f&#252;hrte zu:<br />
- Hast du deinen Weg?<br />
- Nimm’s mit auf den Weg!</p>
<p><strong>Gegenbewegung</strong><br />
Was treibt uns dazu an, nicht einen «Infobrief» sondern einen «Newsletter» zu versenden. Warum steht in der Formel 1 der Vorderste nicht auf «Startplatz 1» sondern auf der «Pole Position»? Oder weshalb ist kreativ-zielorientiertes Arbeiten nur in einem «Workshop» und nicht auch in einem «Arbeitstreff» m&#246;glich?</p>
<p>Genau diese Fragen stellt sich die <a href="http://www.aktionlebendigesdeutsch.de/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.aktionlebendigesdeutsch.de/?referer=');">Aktion Lebendiges Deutsch</a>, ein Projekt der <a href="http://www.stiftungdeutschesprache.de/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.stiftungdeutschesprache.de/?referer=');">Stiftung Deutsche Sprache</a>. Die Antworten werden alle zwei Monate gegeben. Noch bis Ende November steht beispielsweise der Begriff «chatten» auf dem Servierteller. Gibt es eine Alternative aus dem Deutschen? Wer will, kann seine Vorschl&#228;ge einsenden.</p>
<p><strong>Notwendig?</strong><br />
Diese und &#228;hnliche Bem&#252;hungen m&#246;gen gek&#252;nstelt und kleinkariert wirken. In bestimmten Bereichen haben sich englische Begriffe oder solche aus anderen Sprachen wohl unwiederbringlich in unserem Gebrauch festgesetzt. In der Geschichte hat es aber auch andere Beispiele gegeben. Der «Aeroplan» wurde gegen das «Flugzeug» ersetzt oder der «Acteur» wurde zum «Schauspieler». Ob jedoch der «Computer» besser «Rechner» genannt wird oder «Sportwandern» das bessere Wort f&#252;r «Nordic Walking» ist (unabh&#228;ngig davon, ob man das Wandern mit den St&#246;cken &#252;berhaupt mag) bezweifle ich pers&#246;nlich.</p>
<p>Einen bewussteren Umgang mit der Sprache generell und die gezielte Wahl eigensprachlicher Begriffe ist jedoch beste Garantie daf&#252;r, dass eine Sprache eigenst&#228;ndig und ausdrucksstark bleibt. Etwas, das wir doch alle wollen &#8211; sapperlot!</p>
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		<title>Sprachen erhalten</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Sep 2007 13:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Alle 14 Tage verschwindet eine Sprache vom Erdball. Das Enduring Voices Project von National Geographic versucht diesem Trend entgegen zu wirken, indem es so genannte Hotspots lokalisiert und deren Sprache und Kultur dokumentiert.
Die Verantwortlichen haben erkannt &#8211; wie das auch beim Rosetta Project der Fall ist (s. Bericht bei taxipluto) -, dass die Definition einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/09/sprache_1.jpg' alt='sprache_1.jpg' /><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/09/sprache_2.jpg' alt='sprache_2.jpg' /><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/09/sprache_3.jpg' alt='sprache_3.jpg' /></p>
<p>Alle 14 Tage verschwindet eine Sprache vom Erdball. Das <a href="http://www.nationalgeographic.com/mission/enduringvoices/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.nationalgeographic.com/mission/enduringvoices/?referer=');">Enduring Voices Project</a> von <a href="http://www.nationalgeographic.com" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.nationalgeographic.com?referer=');">National Geographic</a> versucht diesem Trend entgegen zu wirken, indem es so genannte <a href="http://www.livingtongues.org/docs/Hotspots_0807.pdf" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.livingtongues.org/docs/Hotspots_0807.pdf?referer=');">Hotspots</a> lokalisiert und deren Sprache und Kultur dokumentiert.</p>
<p>Die Verantwortlichen haben erkannt &#8211; wie das auch beim <a href="http://www.rosettaproject.org" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.rosettaproject.org?referer=');">Rosetta Project</a> der Fall ist (s. <a href="http://www.taxipluto.com/2007-05-09-sprache-sprachen-bewahren">Bericht</a> bei taxipluto) -, dass die Definition einer Kultur eng mit der gesprochenen Sprache zusammenh&#228;ngt. Geht eine Sprache verloren, verschwinden damit viele Elemente einer Kultur, wie Geschichten oder Liedergut, die nur auf m&#252;ndlichem Weg weitergegeben werden.</p>
<p>In der Geschichte haben sich immer Sprachen st&#228;rkerer Gruppierungen verbreitet, w&#228;hrendem solche kleinerer Gemeinschaften verschwunden sind.</p>
<p>Das Enduring Voices Project ist eine Zusammenarbeit zwischen <a href="http://www.nationalgeographic.com" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.nationalgeographic.com?referer=');">National Geographic</a> und dem <a href="http://www.livingtongues.org/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.livingtongues.org/?referer=');">Living Tongues Institute</a> for Endangered Languages. <a href="http://www.livingtongues.org/docs/Hotspots_0807.pdf" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.livingtongues.org/docs/Hotspots_0807.pdf?referer=');">Hotspots</a> gibt es auf allen Kontinenten der Erde; beispielsweise in Zentralamerika, wo 45 Sprachfamilien ernsthaft bedroht sind oder in Ostsibirien, wo 9 Sprachfamilien stark vom Verschwinden bedroht sind.</p>
<p><a href="http://www.nationalgeographic.com/mission/enduringvoices/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.nationalgeographic.com/mission/enduringvoices/?referer=');">Bericht bei National Geographic</a><br />
<a href="http://www.nytimes.com/2007/09/19/science/19language.html?ei=5088&#038;en=23c91bae9dd2db61&#038;ex=1347854400&#038;adxnnl=1&#038;partner=rssnyt&#038;emc=rss&#038;adxnnlx=1190278266-01SjWpfBBIRq4briQcgT3g" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.nytimes.com/2007/09/19/science/19language.html?ei=5088_038_en=23c91bae9dd2db61_038_ex=1347854400_038_adxnnl=1_038_partner=rssnyt_038_emc=rss_038_adxnnlx=1190278266-01SjWpfBBIRq4briQcgT3g&amp;referer=');">Bericht bei der New York Times</a><br />
(Bild: National Geographic)</p>
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		<title>Internetarchive wissen (fast) alles</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2007 14:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Digital]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[
Archive im Internet bieten eine unendliche F&#252;lle von Informationen. Mittlerweile gibt es davon eine grosse Zahl. Einige zusammengetragen hat lifehacker.
Neben allgemeinen Sammlungen zur Geschichte sind da auch solche zu den Bereichen Multimedia, gedruckte Medien, Wissenschaft oder Internet zu finden. Darunter ist beispielsweise das Rosetta Project, &#252;ber das an dieser Stelle auch schon berichtet wurde.
(via Ehrensenf)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/08/life.jpg' alt='life.jpg' /></p>
<p>Archive im Internet bieten eine unendliche F&#252;lle von Informationen. Mittlerweile gibt es davon eine grosse Zahl. Einige zusammengetragen hat <a href="http://lifehacker.com/software/technophilia/where-the-web-archives-are-292981.php" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/lifehacker.com/software/technophilia/where-the-web-archives-are-292981.php?referer=');">lifehacker</a>.</p>
<p>Neben allgemeinen Sammlungen zur Geschichte sind da auch solche zu den Bereichen Multimedia, gedruckte Medien, Wissenschaft oder Internet zu finden. Darunter ist beispielsweise das <a href="http://www.taxipluto.com/2007-05-09-sprache-sprachen-bewahren">Rosetta Project</a>, &#252;ber das an dieser Stelle auch schon berichtet wurde.</p>
<p>(via <a href="http://www.ehrensenf.de" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.ehrensenf.de?referer=');">Ehrensenf</a>)</p>
<img src="http://www.taxipluto.com/?ak_action=api_record_view&id=484&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Universelle Babysprache</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 12:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Absichten zu kommunizieren ist eine der Hauptfunktionen menschlicher Sprache. Neben der Wortwahl werden diese auch &#252;ber den Tonh&#246;henverlauf oder die Lautst&#228;rke vermittelt. Besonders stark zum Tragen kommt diese Eigenschaft, wenn Eltern mit ihren Kindern kommunizieren. Diese Babysprache (engl. infant-directed speech) ist gekennzeichnet durch &#252;berzeichnete Artikulation oder &#252;berzogene Tonh&#246;hen im Tonh&#246;henverlauf.
Die Forscher Greg Bryant und Clark [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/08/child.jpg' alt='child.jpg' /></p>
<p>Absichten zu kommunizieren ist eine der Hauptfunktionen menschlicher Sprache. Neben der Wortwahl werden diese auch &#252;ber den Tonh&#246;henverlauf oder die Lautst&#228;rke vermittelt. Besonders stark zum Tragen kommt diese Eigenschaft, wenn Eltern mit ihren Kindern kommunizieren. Diese <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Babysprache" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/Babysprache?referer=');">Babysprache</a> (engl. infant-directed speech) ist gekennzeichnet durch &#252;berzeichnete Artikulation oder &#252;berzogene Tonh&#246;hen im Tonh&#246;henverlauf.</p>
<p>Die Forscher Greg Bryant und Clark Barrett, der <a href="http://www.universityofcalifornia.edu/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.universityofcalifornia.edu/?referer=');">University of California</a>, Los Angeles, nehmen an, dass es eine universell g&#252;ltige Verbindung zwischen dem Klang und der damit transportierten Absicht gibt, und damit von jedem verstanden werden sollte, unabh&#228;ngig der Sprache, die gesprochen wird. Um diese These zu &#252;berpr&#252;fen, liessen die Forscher von englischsprachigen Eltern Texte aufnehmen. Einmal mussten sie so sprechen, wie wenn sie zu ihren eigenen Kindern sprechen w&#252;rden, einmal so, wie wenn sie zu Erwachsenen sprechen w&#252;rden. Diese Aufnahmen umfassten vier Kategorien: verbietend, zustimmend, behaglich und aufmerksam machend.</p>
<p>Anschliessend wurden die Aufnahmen Bewohnern eines Dorfes in Ecuador abgespielt um zu untersuchen, ob diese zwischen Kinder-gerichteter und Erwachsenen-gerichteter Aussprache unterscheiden k&#246;nnen und ob sie die unterschiedlichen Kategorien (verbietend, etc.) innerhalb der beiden Richtungen ausmachen k&#246;nnen.</p>
<p>Die Auswertung (erscheint in der August-Ausgabe von «Psychological Science») zeigt, dass die Bewohner in 73% der F&#228;lle zwischen Kinder-gerichteter und Erwachsenen-gerichteter Aussprache unterscheiden k&#246;nnen. Ausserdem k&#246;nnen sie die Kategorien zuordnen (verbietend, etc.), und zwar umso besser, wenn sie die Aufnahmen von Kinder-gerichteter Aussprache h&#246;ren.</p>
<p>Somit ist offensichtlich, dass Zuh&#246;rer einheimischer, nichtindustrialisierter und wenig gebildeter Kulturen zwischen Kinder-gerichteter und Erwachsenen-gerichteter Aussprache unterscheiden k&#246;nnen. Das l&#228;sst den Schluss zu, dass es Kulturen &#252;berschreitende Gemeinsamkeiten im Ausdruck der Sprache gibt.</p>
<p>(Bericht bei <a href="http://www.scienceblog.com/cms/baby-talk-universal-13981.html" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.scienceblog.com/cms/baby-talk-universal-13981.html?referer=');">Science Blog</a>)</p>
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		<title>Fehlgriff: Fucking Lovely</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jul 2007 12:57:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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Die Geschichte von dem Typen, der sich ein Tattoo mit exotischer Schrift hat stechen lassen, und anschliessend erfahren muss, dass die lustigen Schriftzeichen «ich bin ein Depp» heissen, hat wohl jeder schon geh&#246;rt. Das kommt davon, wenn man die Fremdsprache nicht versteht und nur aufs Aussehen achtet. Eine Sammlung solcher Ausrutscher ist bei Hanzi Smatter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/07/eng_1.thumbnail.jpg' alt='eng_1.jpg' /><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/07/eng_2.thumbnail.jpg' alt='eng_2.jpg' /><img src='http://www.taxipluto.com/wp-content/uploads/2007/07/eng_4.thumbnail.jpg' alt='eng_4.jpg' /></p>
<p>Die Geschichte von dem Typen, der sich ein Tattoo mit exotischer Schrift hat stechen lassen, und anschliessend erfahren muss, dass die lustigen Schriftzeichen «ich bin ein Depp» heissen, hat wohl jeder schon geh&#246;rt. Das kommt davon, wenn man die Fremdsprache nicht versteht und nur aufs Aussehen achtet. Eine Sammlung solcher Ausrutscher ist bei <a href="http://www.hanzismatter.com/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.hanzismatter.com/?referer=');">Hanzi Smatter</a> zu finden &#8211; zum Beispiel der Spruch: <a href="http://www.hanzismatter.com/2007/05/beware-of-bull-rat.html" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.hanzismatter.com/2007/05/beware-of-bull-rat.html?referer=');">«Vorsicht vor der Bullen-Ratte.»</a></p>
<p>Aber auch in die andere Richtung kann der Schuss nach hinten losgehen. In Japan etwa gilt es als cool, wenn man auf seinen Produkten oder in der Werbung mit englischen Ausdr&#252;cken um sich wirft. Dass die gew&#228;hlten Begriffe den Sinn nicht immer genau treffen, ist dabei gar nicht so wichtig. Hauptsache, es sieht modern aus.</p>
<p><a href="http://www.engrish.com" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.engrish.com?referer=');">Engrish.com</a> hat eine Sammlung solcher Schnitzer zusammengestellt. Was muss man sich unter <a href="http://www.engrish.com/detail.php?imagename=water-salad.jpg&#038;category=Drinks&#038;date=2006-12-16" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.engrish.com/detail.php?imagename=water-salad.jpg_038_category=Drinks_038_date=2006-12-16&amp;referer=');">Water Salad</a> vorstellen? Und wie sehr kann man sich &#252;ber  &#252;ber eine <a href="http://www.engrish.com/detail.php?imagename=happy-whip.jpg&#038;category=Toiletries&#038;date=2007-06-14" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.engrish.com/detail.php?imagename=happy-whip.jpg_038_category=Toiletries_038_date=2007-06-14&amp;referer=');">Gl&#252;ck(bringende) Peitsche</a> freuen (in Wirklichkeit sollte es wohl ein Schwingbesen sein)? In der Ecke f&#252;r Erwachsene sind einige besondere Schmankerln zu finden: Das englische Wort f&#252;r den Beischlaf wird fast inflation&#228;r verwendet und trifft wohl nicht immer den <a href="http://www.engrish.com/detail.php?imagename=girlfight.jpg&#038;category=Adult%20Engrish&#038;date=2004-06-09" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.engrish.com/detail.php?imagename=girlfight.jpg_038_category=Adult_20Engrish_038_date=2004-06-09&amp;referer=');">gew&#252;nschten Punkt</a>.</p>
<p>Vielleicht w&#228;re es besser, bei der eigenen Sprache zu bleiben.</p>
<p>Links: <a href="http://www.hanzismatter.com/" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.hanzismatter.com/?referer=');">Hanzi Smatter</a><br />
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Engrish" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/en.wikipedia.org/wiki/Engrish?referer=');">Wikipedia: Was bedeutet Engrish? </a><br />
<a href="http://www.engrish.com" target="_blank" onclick="urchinTracker('/outgoing/www.engrish.com?referer=');">Engrish.com</a><br />
(Bilder: Hanzi Smatter und Engrish.com)</p>
<img src="http://www.taxipluto.com/?ak_action=api_record_view&id=379&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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